Einspeiser

49,5 Hz - Nachrüstung dezentraler Erzeugungsleistung

Am 14. März 2015 verabschiedete die Bundesregierung die Verordnung zur Änderung der Systemstabilitätsverordnung und reagiert damit auf das sogenannte „49,5-Hz-Problem“. Genau wie beim vorangegangenen „50,2-Hz-Problem“ geht es darum, das Stromnetz bei starken Abweichungen von der normalen Netzfrequenz (50 Hertz) stabil zu halten. Dies wird durch die Nachrüstung von EEG-Anlagen mit neuen Frequenzschutzeinstellungen ermöglicht.

Wir kümmern uns drum

Ihr Ansprechpartner für 49,5 Hz ist:

  • Projekt 49,5 Hz
  • Schelmenwasenstraße 15
  • 70567 Stuttgart
  • 0800 3629- 543

49,5 HzMit den geänderten Abschaltfrequenzen werden sich die Anlagen zukünftig nicht mehr zeitgleich vom Netz trennen, sondern in einem gestuften Prozess. Deutschlandweit sind rund 21.000 Windenergie-, Biomasse, KWK- und Wasserkraftanlagen betroffen, die insgesamt eine Leistung von ca. 27 Gigawatt ausmachen. Inwieweit eine Anlage in die Nachrüstung einbezogen wird, hängt von der installierten Leistung, dem Zeitpunkt der Inbetriebnahme und der Spannungsebene, an der sie angeschlossen ist, ab. Die Anlagenbetreiber werden rechtzeitig von der Netze BW oder Ihrem zuständigen Netzbetreiber über die Maßnahmen informiert. PV-Anlagen sind hingegen von dieser erneuten Verordnung nicht mehr betroffen.

Haben Sie weitere Fragen?

Antworten zu den häufigsten Fragen finden Sie in unserem FAQ-Bereich.