24. August 2018

Netze BW bringt 20.000 Volt Leitung zwischen Gauselfingen und Neufra unter die Erde

300.000 Euro für Naturschutz und Versorgungssicherheit. Zeitweise Ampelregelung auf der B 32.

Anfang September startet die Netze BW mit der Verlegung eines neuen 20.000 Volt Erdkabels zwischen Gauselfingen und Neufra. Die Investition von rund 300.000 Euro dient der langfristigen Versorgungssicherheit und gleichzeitig dem Naturschutz. Während der Bauzeit wird es auf der B 32 zeitweise zu Ampelregelungen kommen. Schon länger haben die Planer ein Auge auf den Freileitungsabschnitt geworfen, der die beiden Orte entlang der Fehla verbindet. Insbesondere der Umstand, dass dabei inzwischen ein FFH-Gebiet mit mehreren Biotopen berührt wird, hat die Suche nach Alternativen angestoßen. Der bisherige Leitungsverlauf brachte deshalb einen zunehmend aufwändigen Betrieb und ein höheres Störungsrisiko mit sich. Dazu kommt ein für die nächsten Jahre erwarteter Lastzuwachs in der Region, dem die EnBW-Tochter mit leistungsfähigeren Kabeln begegnet. Obendrein lassen sich in der neuen Trasse kostengünstig sogenannte Micropipes mit verlegen, die dem Ausbau des schnellen Internets in der Region sowie „intelligenter Netze“ dienen können. „Wir schlagen also mehrere Fliegen mit einer Klappe“ resümiert Michael Storz als verantwortlicher Planer.

„So ganz trivial ist die Umsetzung der Maßnahme allerdings nicht“, weiß Projektleiter Siegfried Nill angesichts der geografischen Besonderheiten. Vor allem der Abschnitt entlang der B 32 hat es wegen des Platzmangels in sich. Obwohl der Graben am Rand verläuft, müssen die Baufahrzeuge immer wieder die Straße nutzen. Zeitweise, halbseitige Sperrungen mit Ampelregelungen seien deshalb nicht auszuschließen. Um die Beeinträchtigungen der Verkehrs so gering wie möglich zu halten, sollen die nach und nach auf jeweils nur bis zu 200 Meter Länge erfolgen. Besonders spannend verspricht der Abschnitt an der Parkschleife zu werden: Der soll mithilfe einer über 200 Meter langen, horizontalen Spülbohrung grabenlos unterquert werden.

Die gut zwei Kilometer lange Trasse reicht vom Klärwerk in Gauselfingen bis ins Neubaugebiet am Ortseingang von Neufra. Siegfried Nill hofft, „je nach Wetterlage“, auf den Abschluss bis Anfang November. Während der vegetationsarmen Wintermonate sollen dann die Freileitungen mitsamt der zwölf Maste abgebaut werden.

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Podiumsdiskussion statt Festreden (v. l.): OB Norbert Zeidler, EnBW-Vorstandsvorsitzender Frank Mastiaux, Landrat Heiko Schmid, Moderator Hans-Jörg Groscurth (EnBW-Konzernpressesprecher), OEW-Geschäftsführerin Barbara Endriss, Netze BW-Geschäftsführer Bodo Moray (Quelle: Netze BW / I. Rack).

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