13. Oktober 2020

„Ein wichtiger Baustein für die Wasserversorgung von Stuttgart“

Im Stadtteil Rohracker starten die Bauarbeiten für den neuen Wasserbehälter der Netze BW

Stuttgart. Nach rund vier Jahren mit Planungen, Gesprächen und diversen Vorarbeiten ist es jetzt soweit: Nahe des Egerwegs in Stuttgart-Rohracker haben in Anwesenheit von Bezirksvorsteher Kai Freier offiziell die Bauarbeiten für den neuen Wasserbehälter der Netze BW begonnen. Der neue Wasserbehälter ersetzt das bisherige Bauwerk Hohe Halde und wird einmal rund 3.500 Stuttgarter Bürgerinnen und Bürger mit frischem Trinkwasser versorgen.

„Als einer von 44 Wasserbehältern ist die Anlage ein wichtiger Baustein für eine sichere und qualitativ hochwertige Wasserversorgung in der Landeshauptstadt“ erklärte Harald Hauser, Geschäftsführer der Netze BW Wasser GmbH, beim traditionellen ersten Spatenstich: „In diesen Tagen wissen wir eine sichere Infrastruktur für Wasser, Energie oder Telekommunikation besonders zu schätzen – denn wenigstens darum müssen wir uns keine Sorgen machen. Und Corona ändert auch nichts daran, dass wir systematisch in das Wassernetz investieren.“ Die neue Anlage wird über zwei Millionen Euro kosten.

Wasserbehälter dienen vor allem als Zwischenlager und gleichen die Schwankungen des Zu- und Ablaufs im Tagesverlauf aus. Darüber hinaus ist das gelagerte Trinkwasser ein Vorrat für den Fall, dass Störungen auftreten oder größere Mengen Löschwasser benötigt werden. Mit einem Volumen von 240 Kubikmetern war der alte Behälter an der „Hohen Halde“ – rund 700 Meter Luftlinie südwestlich des neuen Standorts – zu klein für die aktuellen Anforderungen geworden. Zudem verfügt das rund 100 Jahre alte Bauwerk nur über eine Wasserkammer und keine richtige Zufahrt, was für Instandhaltung wie auch für Notfälle gleichermaßen ungünstig ist.

Aus der Prüfung mehrerer Varianten schälte sich schließlich der neue Standort am Egerweg heraus. Die Netze BW ging dabei auch auf Bedenken der Anlieger ein und veränderte gegenüber den ersten Planungen Bauart und Volumen der Anlage. Der jetzt geplante „erdangedeckte Röhrenbehälter“ fasst 500 Kubikmeter Wasser und ragt zum Tal hin nur etwa vier Meter über das vorhandene Gelände hinaus. „Wir wissen zu schätzen, dass die Anwohner konstruktiv mit uns gesprochen haben und diese wichtige Anlage jetzt gebaut werden kann“, erklärte Harald Hauser: „Die Bauzeit geht für die Anwohner natürlich mit Beeinträchtigungen einher, aber zumindest dürfte danach für wiederum rund 100 Jahre Ruhe einkehren.“

Die Bauarbeiten dauern nach jetziger Planung bis zum Frühjahr 2022. Insgesamt sind für den Röhrenbehälter rund 400 Kubikmeter Oberboden und rund 2.000 Kubikmeter Baugrubenaushub zu bewegen. Der erste sichtbare Gebäudeteil wird das Einsteighaus sein, das noch in diesem Jahr entsteht. Im kommenden Jahr werden die drei, jeweils rund 170 Kubikmeter großen Röhren verlegt. Für 2022 sind dann noch Restarbeiten wie die Abtrennung des alten Hochbehälters und ein Schachtneubau am Eselweg geplant.

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