Zähler

Überblick

Hier finden Sie alle Informationen rund ums Mess- und Zählerwesen. Egal ob Musterverträge oder technische Anforderungen, wir haben alles übersichtlich für Sie zusammengestellt.

Wir kümmern uns drum

Ihren Ansprechpartner für Zähler finden:

Technische Mindestanforderungen

In den Mindestanforderungen definiert die Netze BW GmbH den Standard für Zählung in den Stromnetzen. Die Mindestanforderungen sind nach Spannungsebene, Leistung und Jahresarbeitsmenge gegliedert.

Messstellenbetrieb und Messwesen Gas

Im September 2016 ist das Messstellenbetriebsgesetz (MsbG) in Kraft getreten, welches die bisherigen Reglungen des § 21b ablöst und die gesetzlichen Anforderungen an den Messstellenbetrieb regelt. Die Wechselprozesse im Messwesen (WiM) wurden am 20.12.2016 von der BNetzA auf Basis des Messstellenbetriebsgesetzes (MsbG) für den Bereich Strom festgelegt (BK6-16-200). Hinsichtlich der Wechselprozesse im Messwesen für den Gassektor hat die Beschlusskammer 7 die bislang geltende Regelung (BK7-09-001) aufgehoben. Von einer neuen Festlegung für den Gassektor im Interimsmodell wurde seitens der Behörde abgesehen, um den Marktbeteiligten ein hohes Maß an Flexibilität bei der Implementierung des bislang inhaltlich und zeitlich primär auf den Stromsektor zugeschnittenen Regelungsrahmens zu gewähren. Es ist davon auszugehen, dass ein auf der Festlegung Strom basierender, um Besonderheiten Strom bereinigter Entwurf der WiM (inkl. Standardverträge) bis zum 01.04.2017 vom BDEW an die BNetzA übergeben wird, der dann per Mitteilung der BK7 zum Interimsbeschluss Verbindlichkeit zum 01.10.2017 erlangen soll.

Anschlussnutzer können weiterhin einen Dritten mit der Durchführung des Messstellenbetriebs beauftragen. Entsprechende Verträge stehen Ihnen an dieser Stelle zum Download zur Verfügung. Bitte beachten Sie, dass es sich um Verträge auf Basis der BNetzA-Festlegung BK7-09-001 vom 09.09.2010 handelt, da gemäß BNetzA-Auslegung die Gültigkeit der Festlegung durch das MsbG grundsätzlich nicht berührt wird. Auch im MsbG finden sich Festlegungsermächtigungen, die denjenigen der bisherigen MessZV entsprechen. Der bisherigen WiM-Festlegung ist somit nicht die rechtliche Grundlage entzogen. Bei der weiteren Anwendung der WiM-Festlegung ist gemäß BNetzA zugleich dem Umstand Rechnung zu tragen, dass nach dem neuen MsbG keine gesonderte MDL-Marktrolle mehr existiert. Ein Auseinanderfallen der Rollen MSB und MDL ist somit nicht mehr zulässig.

Im Gasbereich werden von Netze BW erweiterbare, kommunikationsfähige Gaszähler eingebaut, welche an die intelligenten Messsysteme Strom angebunden werden können, sobald diese zur Verfügung stehen und durch die Anbindung gemäß §40 Abs. 2 MsbG keine Mehrkosten für den Anschlussnutzer entstehen.

Des Weiteren finden Sie hier unsere "technischen Mindestanforderungen an Messeinrichtungen Gas" als Anlage zu den jeweiligen Standardrahmenverträgen sowie eine Anlage Kommunikationsdatenblatt für den liberalisierten Messstellenzugang.

Marktkommunikation

Die gültigen Datenformate für die Kommunikation zwischen den Marktpartnern im Messwesen können auf der Seite der Edi-energy.de  heruntergeladen werden.

Haben Sie weitere Fragen?

Antworten zu den häufigsten Fragen finden Sie in unserem FAQ-Bereich.

Messwesen

Verträge Messwesen

Mit Beschluss der BNetzA BK7-09-001 vom 9.9.2010 ist ab dem 15.10.2010, soweit das Rechtsverhältnis zwischen einem Netzbetreiber und einem Messstellenbetreiber / Messdienstleister durch einen Messstellenrahmenvertrag / Messrahmenvertrag gemäß § 3 Absatz 3 Satz 1 MessZV ausgestaltet wird, der durch die BNetzA veröffentlichte Standardrahmenvertrag zu verwenden. Diese Standardrahmenverträge stellen wir Ihnen auf dieser Seite als Download zur Verfügung. Des Weiteren finden Sie hier unsere "technischen Mindestanforderungen an Messeinrichtungen Gas" als Anlage 2 zu den jeweiligen Standardrahmenverträgen sowie weitere Anlagen für den liberalisierten Messstellenzugang.

Technische Mindestanforderungen

In den Mindestanforderungen definiert die Netze BW GmbH den Standard für Zählung in den Stromnetzen. Die Mindestanforderungen sind nach Spannungsebene, Leistung und Jahresarbeitsmenge gegliedert.

Marktkommunikation Messwesen

Die gültigen Datenformate für die Kommunikation zwischen den Marktpartnern im Messwesen können auf der Seite der Edi-energy.de heruntergeladen werden.

Smart Meter

Die Netze BW GmbH ist nach § 21b Absatz 3a und 3b des EnWG verpflichtet, Messeinrichtungen ("SMART METER") einzubauen, die es dem Endkunden ermöglichen, seinen Energieverbrauch und seine tatsächliche Nutzungszeit zu ermitteln.

Dieser Verpflichtung kommen wir dadurch nach, dass wir auf Wunsch des Netzanschlussnutzers Zusatzgeräte einbauen, die die Verbrauchsdaten am Gaszähler erfassen und zu uns übertragen. Anschließend werden diese Daten aufbereitet und auf einem Internet-Portal zur Verfügung gestellt. Der Netznutzer erhält einen Zugang (Persönliche Kennung und persönliches Passwort) zu diesem Internet-Portal und kann dort seinen Gasverbrauch verfolgen.

Diese Kosten für die Zusatzgeräte und die Nutzung des Internet-Portals werden regelmäßig auf unserem Preisblatt für die Netznutzung veröffentlicht. Vor Installation des "SMART METERS" ist aus datenschutzrechtlichen Gründen eine schriftliche Einwilligung durch den Netznutzer notwendig.

Bitte beachten Sie: Die Daten des "SMART METERS" dürfen nicht zur Abrechnung der Energiemenge genutzt werden. Zur Abrechnung der Energiemenge wird immer nur der am Gaszähler direkt abgelesene Zählerstand verwendet.

Für Fragen stehen wir Ihnen unter der Telefonnummer: 0800-3629428 zur Verfügung.

Den genauen Wortlaut des EnWG § 21 finden Sie hier. (Quelle: Veröffentlichung im Internet des Bundesjustizministeriums)