Moderne Zähler

Überblick

Warum müssen die bisherigen Stromzähler ersetzt werden?


Deutschland hat die grundlegende Umgestaltung der Energieversorgung eingeleitet und dafür das Gesetz zur Digitalisierung der Energiewende (GDEW) verabschiedet. Dieses umfasst u.a. auch das Messstellenbetriebsgesetz (MsbG), welches die Einführung einer neuen, digitalen Zähltechnik regelt. Ziel ist der Wandel hin zu einer nachhaltigen Energiegewinnung, die auf erneuerbaren Energien beruht. Zusätzlich nutzen auch immer mehr Haushalte die Möglichkeit, eigenständig Strom zu erzeugen, z. B. durch Photovoltaik-Anlagen. Die gewonnene Energie kann in das Stromnetz eingespeist oder direkt verbraucht werden. Da die erneuerbaren Energien naturbedingten Schwankungen unterliegen, variieren die dezentralen Erzeugungsmengen. Um diese Schwankungen ausgleichen zu können, müssen Netze, Erzeugung und Verbrauch effizient und intelligent miteinander verknüpft werden. Dies wird durch die neue Zählergeneration realisiert.

Welcher Stromzähler bei Ihnen zuhause eingebaut wird, orientiert sich jeweils an der Höhe Ihres Stromverbrauchs.

Welchen neuen Stromzähler erhalte ich bei geringem Stromverbrauch?

Mit einem jährlichen Stromverbrauch unter 6.000 kWh erhalten Sie eine moderne Messeinrichtung. Zukünftig werden bei Erzeugungsanlagen mit einer installierten Leistung unter 7 kW moderne Messeinrichtungen eingebaut. Der ermittelte Stromverbrauch bezieht sich in der Regel auf den Durchschnitt der letzten drei Abrechnungsjahre.

Moderne Messeinrichtungen besitzen keine Kommunikationseinheit und können daher keine Daten versenden.
Diese Zählertechnik wird im Zuge des Roll-outs seit 2017 flächendeckend im Netzgebiet der Netze BW verbaut. Welche Verbraucher häufig zu dieser Kategorie zählen, sehen Sie links.

Auf Wunsch kann jede moderne Messeinrichtung zu einem intelligenten Messsystem aufgerüstet werden.

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Welchen neuen Stromzähler erhalte ich bei hohem Stromverbrauch?

Mit einem jährlichen Stromverbrauch über 6.000 kWh erhalten Sie ein intelligentes Messsystem. Zukünftig werden – in Abhängigkeit von der technischen Verfügbarkeit – Anlagenbetreiber mit einer installierten Leistung über 7 kW und Verbraucher mit
z. B. einer Nachtspeicherheizung Nutzer eines intelligenten Messsystems. Der ermittelte Stromverbrauch bezieht sich in der Regel auf den Durchschnitt der letzten drei Abrechnungsjahre.

Die intelligenten Messsysteme setzen sich aus einem digitalen Stromzähler und der Kommunikationseinheit, dem Smart-Meter-Gateway, zusammen.

Welche Verbraucher häufig zu dieser Kategorie zählen, sehen Sie rechts.

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