Einspeiser

Ende der Förderung für EEG-Anlagen

Nach 20 Jahren Förderdauer läuft die Einspeisevergütung nach dem Erneuerbaren-Energien-Gesetz (EEG) von Erzeugungsanlagen aus. Wir dürfen Sie dann aus gesetzlichen Gründen nach dem 31. Dezember des jeweiligen Kalenderjahres nicht mehr wie gewohnt weitervergüten.

Betroffen sind überwiegend kleinere Photovoltaik-Anlagen, die ihre gesamte elektrische Energie in das Stromnetz für die allgemeine Versorgung einspeisen (Volleinspeiser). Während des gesetzlichen Förderzeitraums haben wir als Netzbetreiber den Strom angekauft und dafür einen festen Vergütungssatz pro kWh gemäß EEG ausbezahlt.

Was müssen Anlagenbetreiber*innen beachten, wenn nach 20 Jahren die EEG-Förderung ausläuft?

Der Erklärfilm informiert PV- und Biogasanlagenbetreiber*innen darüber, was Sie vor Ablauf der Förderdauer tun müssen. Es gibt für Anlagenbetreiber*innen drei Möglichkeiten gem. EEG 2021 für den Weiterbetrieb:

  • Volleinspeisung mit Einspeisevergütung für Anlagen bis 100 kW
  • Umrüstung auf Überschusseinspeisung
  • Direktvermarktung

Achtung: Eine weitere Einspeisevergütung für Windkraftanlagen ist unabhängig von ihrer Leistung gesetzlich nicht mehr möglich. Windkraftanlagen müssen nach Auslaufen der EEG-Vergütung in die Direktvermarktung wechseln.

Hinweis: Für EEG-Anlagen, die im Jahr 2002 in Betrieb genommen wurden, endet die gesetzliche Förderung erst am 31. Dezember 2022.

Mögliche Modelle für den weiteren Betrieb

Nach aktueller Gesetzeslage gibt es für den weiteren Betrieb von EEG-Anlagen, deren gesetzliche Förderung endet, nun drei Möglichkeiten:

Möglichkeit 1

Volleinspeisung mit Einspeisevergütung für Anlagen bis 100 kW

Möglichkeit 2

Umrüstung auf Überschusseinspeisung

Möglichkeit 3

Direktvermarktung der Stromeinspeisung

Anwendung lädt