NETZlabor Boxberg und Stockach

Die Netze BW, die Stadtwerke Stockach und der Vertrieb der EnBW haben 2016 gemeinsam den Modellversuch „Flexibler Wärmestrom“ gestartet. Die Partner testen, wie Wärmestromanlagen geladen werden, wenn die Strompreise aufgrund eines Überangebots an Ökostrom niedrig sind.

Wir kümmern uns drum

Ihr Ansprechpartner:

  • Dr. Andreas Kopp
  • Schelmenwasenstraße 15
  • 70567 Stuttgart
  • +4971128981172

Kurz und Knapp

Stadtwerke an Bord holen

Seit 2015 erproben die Netze BW und EnBW das Konzept erfolgreich in Boxberg. Der neue Modellversuch mit den Stadtwerken Stockach soll zeigen, dass weitere Stromlieferanten diskriminierungsfrei eingebunden werden können.

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Überlastungen im Netz vermeiden

Grundlage ist ein Konzept zum marktorientierten Einsatz flexibler Lasten, das Netzüberlastungen und zukünftigen Netzausbau vermeidet.

Durch einen rein vertrieblichen Lastmanagementansatz kann es jedoch aufgrund auftretender Lastspitzen zu Netzengpässen kommen. Um dies zu verhindern, veröffentlicht der Netzbetreiber Freigabequoten für flexible Lasten, die sich an den gegebenen Netzbedingungen orientieren.

Die Quoten geben an, wie viel Prozent der installierten, flexiblen Wärmeleistung maximal gleichzeitig geladen werden darf. Dies gilt diskriminierungsfrei für alle Lieferanten.

Das Konzept dient dazu, lokale Überlastungen zu vermeiden, gleichzeitig aber so viel Flexibilität wie möglich im Verteilnetz zuzulassen. Das Projekt trägt langfristig zu geringerem Netz- und Speicherausbau sowie reduzierter Abregelung von erneuerbaren Energieanlagen bei.

Vorteile für die Kunden

Durch das Produkt „Flexibler Wärmestrom“ profitiert der Kunde von den niedrigen Beschaffungspreisen am Energiemarkt und erhält zugleich ein reduziertes Netzentgelt.

Eine Kundenbefragung der EnBW im Juni 2015 zeigt die positive Resonanz der Kunden und das hohe Interesse an dem Angebot eines flexiblen Wärmestrom-Produkts. 94 Prozent der Kunden würden wieder an dem Modellversuch teilnehmen. 24 Prozent empfanden sogar einen besseren Heizkomfort, 68 Prozent einen unveränderten Heizkomfort und lediglich acht Prozent einen schlechteren Heizkomfort.