Unser Netz

110-kV-Leitungsmodernisierung: Eichstetten - Breisach

Nachfolgend erhalten Sie alle wichtigen Informationen und Termine rund um die 110-kV-Leitungsmodernisierung zwischen den Umspannwerken Eichstetten und Breisach.

Kurz & knapp

Unser Vorhaben

Die Netze BW GmbH betreibt unter anderem das 110-kV-Verteilnetz im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald und steht dabei für eine zuverlässige und sichere Versorgung mit Strom. Dazu gehört auch die 110-kV-Freileitungsverbindung zwischen den Umspannwerken in Eichstetten am Kaiserstuhl und Breisach am Rhein, Leistungsanlage 1620.

Um auch in Zukunft einen sicheren Netzbetrieb gewährleisten zu können, plant die Netze BW die Modernisierung der Leitungsanlage. Geplant ist, 24 von 58 Masten, die vor 1950 errichtet wurden, altersbedingt standortgleich zu ersetzen. Hierbei sind voraussichtlich marginale Anpassungen hinsichtlich der Fundamentstärke und der Masthöhe notwendig, um den aktuellen technischen Normen zu entsprechen. Außerdem ist geplant, die derzeit bestehenden Leiterseile zu erneuern. Die Spannung bleibt mit 110 kV gleich. Damit wird die Leitungsanlage fit für die Zukunft gemacht.

Strommast Eichstetten-Breisach

Meilensteine

Bedarfsplanung

Netze BW ist dazu verpflichtet, ein sicheres, zuverlässiges und leistungsfähiges Energieversorgungsnetz diskriminierungsfrei zu betreiben, zu warten und bedarfsgerecht zu optimieren, zu verstärken und auszubauen. Hierfür wurde unter anderem eine Instandhaltungsstrategie etabliert. Gemäß dieser bedarf es der 110-kV-Leitungsmodernisierung zwischen den Umspannwerken Eichstetten und Breisach. Die Leitungsanlage wird somit fit für die Zukunft gemacht.

Genehmigungsplanung im Dialog Aktueller Stand

Bevor die geplante Maßnahme umgesetzt werden kann, bedarf es notwendiger Genehmigungen, welche die Netze BW im Rahmen eines Genehmigungsverfahrens (hier: Planfeststellungsverfahren) erlangen muss. Vor Eröffnung des formellen Genehmigungsverfahrens führt die Netze BW verschiedene Untersuchungen durch, um die technischen, rechtlichen, umweltfachlichen und wirtschaftlichen Anforderungen zu prüfen und in ihre Planung einzubeziehen.

Parallel dazu wird die Öffentlichkeit zu einem möglichst frühen Zeitpunkt in die Planungen eingebunden. Über unser Projektpostfach besteht die Möglichkeit, uns Ihre Fragen und Hinweise zukommen zu lassen, welche wir Ihnen gerne beantworten und in unserer Planung berücksichtigen. Anschließend erarbeitet die Netze BW entsprechend der Untersuchungen und der Hinweise aus der frühen Öffentlichkeitsbeteiligung einen Genehmigungsantrag, um eine konkrete Trassenführung und Baudurchführung zu beantragen. Dabei sind alle Aspekte und Planungshinweise immer in einen Ausgleich mit weiteren Interessen zum Vorhaben zu bringen. Hierzu dient das formelle Genehmigungsverfahren.

Derzeit finalisiert die Netze BW den Planfeststellungsantrag und wird ihn voraussichtlich Mitte des Jahres 2020 bei der Genehmigungsbehörde einreichen. Zuständige Genehmigungsbehörde ist das Regierungspräsidium Freiburg, das den Planfeststellungsantrag der Netze BW nach Einreichung prüft.

Planfeststellungsverfahren

Das Planfeststellungsverfahren ist ein besonderes Verwaltungsverfahren zur Genehmigung von größeren Infrastrukturvorhaben und kommt auch für das Vorhaben zur Erneuerung der 110-kV-Leitung Eichstetten – Breisach als Genehmigungsverfahren zur Anwendung. Es dient der Abwägung aller Belange wie Naturschutz, Landwirtschaft und privates Eigentum sowie der förmlichen Beteiligung der Öffentlichkeit. Dazu reicht die Netze BW voraussichtlich Mitte des Jahres 2020 einen Antrag auf Planfeststellung bei der zuständigen Genehmigungsbehörde, dem Regierungspräsidium Freiburg, ein. Dieser enthält eine Begründung des Vorhabens sowie die Ergebnisse der durchgeführten Untersuchungen und Planungen.

Die Genehmigungsbehörde prüft den Planfeststellungsantrag der Netze BW, insbesondere unter Einbindung der Träger öffentlicher Belange, der Fachbehörden und der Öffentlichkeit. Dazu werden für einen Monat in jeder betroffenen Gemeinde die Planunterlagen ausgelegt. Während dieser Zeit sowie zwei Monate im Anschluss können alle Betroffenen Einwendungen gegen den Plan erheben, die von der Genehmigungsbehörde berücksichtigt und abgewogen werden. Ergebnis des Planfeststellungsverfahrens ist der Planfeststellungsbeschluss.

Planfeststellungsbeschluss

Am Ende des Planfeststellungsverfahrens steht ein Planfeststellungsbeschluss, welcher der Netze BW nach Abwägung aller öffentlichen Belange und Einwendungen die Realisierung des Vorhabens genehmigt. Er legt unter anderem eine konkrete Ausführung der Maßnahme, das heißt eine konkrete Trassen- und Baudurchführung, fest. Mit einem Planfeststellungsbeschluss rechnen wir für die Erneuerung der 110-kV-Leitung Eichstetten - Breisach frühestens im Jahr 2021. Nach dem Beschluss kann der Bau beginnen.

Umsetzung

Die geplanten Maßnahmen nach dem Planfeststellungsbeschluss realisiert werden.

Inbetriebnahme

Nach Abschluss der Bauarbeiten, erfolgt als abschließender Meilenstein die Inbetriebnahme.

Aktueller Stand

Nach Ermittlung des Modernisierungsbedarfs ist für die Genehmigung der Erneuerung der 110-kV-Leitungsanlage Eichstetten – Breisach ein Planfeststellungsverfahren erforderlich.

Alle dafür relevanten Untersuchungen sowie die frühe Öffentlichkeitsbeteiligung zur Maßnahme wurden von der Netze BW bereits durchgeführt und die Antragsunterlagen zusammengestellt. Im nächsten Schritt erfolgt nun die Einreichung des Planfeststellungsantrags bei der zuständigen Genehmigungsbehörde, dem Regierungspräsidium Freiburg, voraussichtlich Mitte des Jahres 2020. Mit Einreichen des Antrags beginnt das förmliche Anhörungsverfahren, welches durch das Regierungspräsidium durchgeführt wird. Im Rahmen dessen besteht die Möglichkeit, weitergehende Hinweise und ggf. Einwendungen zu unserer Planung einzubringen. Erst nach Feststellung des Plans kann die Umsetzung der geplanten Modernisierungsarbeiten erfolgen.

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