Unser Netz

110-kV-Leitungsmodernisierung: Eichstetten - Breisach

Nachfolgend erhalten Sie alle wichtigen Informationen und Termine rund um die 110-kV-Leitungsmodernisierung zwischen den Umspannwerken Eichstetten und Breisach.

Wir kümmern uns drum

Ihr Ansprechpartner:

  • Daniel Zirke
  • Genehmigungsmanagement
  • Schelmenwasenstraße 15
  • 70567 Stuttgart

Kurz & Knapp

Unser Vorhaben

Die Netze BW GmbH betreibt das 110-kV-Verteilnetz im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald und steht dabei für eine zuverlässige und sichere Versorgung mit Strom. Dazu gehört auch die 110-kV-Freileitungsverbindung zwischen den Umspannwerken in Eichstetten am Kaiserstuhl und Breisach am Rhein.

Um auch in Zukunft einen sicheren Netzbetrieb gewährleisten zu können, plant die Netze BW die Modernisierung der Leitungsanlage. Geplant ist, 24 von 58 Masten, die vor 1950 errichtet wurden, altersbedingt standortgleich zu ersetzen. Hierbei sind voraussichtlich marginale Anpassungen hinsichtlich der Fundamentstärke und der Masthöhe notwendig, um den aktuellen technischen Normen zu entsprechen. Außerdem ist geplant, die derzeit bestehenden Leiterseile zu erneuern. Die Spannung bleibt mit 110 kV gleich. Damit wird die Leitungsanlage fit für die Zukunft gemacht.

Strommast Eichstetten-Breisach

Meilensteine

Bedarfsplanung

Netze BW ist dazu verpflichtet, ein sicheres, zuverlässiges und leistungsfähiges Energieversorgungsnetz diskriminierungsfrei zu betreiben, zu warten und bedarfsgerecht zu optimieren, zu verstärken und auszubauen. Hierfür wurde unter anderem eine Instandhaltungsstrategie etabliert. Gemäß dieser bedarf es der 110-kV-Leitungsmodernisierung zwischen den Umspannwerken Eichstetten und Breisach. Die Leitungsanlage wird somit fit für die Zukunft gemacht.

Genehmigungsplanung im Dialog Aktueller Stand

Bevor die geplanten Maßnahmen umgesetzt werden können, bedarf es einer Genehmigung, die im Rahmen eines Genehmigungsverfahrens (hier: Planfeststellungsverfahren) durch die Netze BW zu erlangen ist. Um ein solches eröffnen zu können, muss die Netze BW zuvor einerseits verschiedene Voruntersuchungen durchführen, wie z.B. die Prüfung von technischen, rechtlichen, umweltfachlichen und wirtschaftlichen Anforderungen sowie andererseits einen Planfeststellungsantrag erarbeiten. Parallel dazu wird die Öffentlichkeit bereits zu einem möglichst frühen Zeitpunkt in die Planungen eingebunden. Neben verschiedenen Informationsmaterialien zum Vorhaben besteht z.B. über unser Projektpostfach die Möglichkeit, dass Sie uns Ihre Fragen und Hinweise zukommen lassen, welche wir Ihnen gerne beantworten und in unserer Planung berücksichtigen. Zu beachten ist, dass alle Planungshinweise immer in einen Ausgleich mit weiteren Interessen zum Vorhaben zu bringen sind. Hierzu dient das Planfeststellungsverfahren.

Planfeststellungsverfahren

Das Planfeststellungsverfahren ist ein besonderes Verwaltungsverfahren, welches für dieses Vorhaben zur Anwendung kommt. Bis voraussichtlich Ende 2016 wird Netze BW einen Planfeststellungsantrag erarbeiten und in der ersten Jahreshälfte 2017 bei der Genehmigungsbehörde einreichen. Zuständige Genehmigungsbehörde ist das Regierungspräsidium Freiburg. Dieses prüft den Planfeststellungsantrag der Netze BW insbesondere unter Einbindung der Träger öffentlicher Belange, der Fachbehörden und der Öffentlichkeit. Ergebnis des Planfeststellungsverfahrens ist der Planfeststellungsbeschluss, welcher nicht vor 2018 erwartet wird.

Umsetzung

Die geplanten Maßnahmen nach dem Planfeststellungsbeschluss realisiert werden.

Inbetriebnahme

Nach Abschluss der Bauarbeiten, erfolgt als abschließender Meilenstein die Inbetriebnahme.

Aktueller Stand

Nachdem Netze BW den Modernisierungsbedarf ermittelt hat, laufen derzeit die Vorbereitungen zur Erstellung der Genehmigungsunterlagen. Parallel dazu besteht für die Öffentlichkeit die Möglichkeit, sich zum Vorhaben zu informieren sowie Fragen und Hinweise zu den Planungen einzubringen. Für die geplante Modernisierung ist aller Voraussicht nach ein öffentlich-rechtliches Planfeststellungsverfahren erforderlich. Um möglichst alle Interessen in einen optimalen Ausgleich zu bringen, führt das Regierungspräsidium Freiburg im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens eine förmliche Beteiligung durch. Erst nach Feststellung des Plans, kann die Umsetzung der geplanten Modernisierungsarbeiten erfolgen.

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