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Partner für Elektroinstallationen

Sie sind als Elektroinstallateur*in in unserem Netzgebiet tätig?

Hier haben wir alle wichtigen Informationen für Sie zusammengestellt.

Unsere Online-Services für Sie im Überblick

Jederzeit viel Komfort - rund um die Uhr!

Baustrom beantragen

Freileitungsisolierung beauftragen

Netzanschluss anmelden

Bestehenden Netzanschluss ändern

Ladeeinrichtung anmelden

Leitungsauskunft einholen

Zum Kundenportal für Elektroinstallateur*innen

Hier melden Sie gemeinsam mit Ihrem Kunden eine Erzeugungsanlage an.

Technische Anschlussbedingungen

Niederspannung

Mittelspannung

Hochspannung

Informationen, Formulare, Dokumente und Datenblätter

zu folgenden Themen:

Bezug

Erzeugung

Checkliste notwendiger Unterlagen für Erzeugungsanlagen

Formulare für Erzeugungsanlagen < 135 kW nach VDE-AR-N 4105

Formulare für Erzeugungsanlagen nach VDE-AR-N 4120

Die Originalformulare für Erzeugungsanlagen aus der VDE-AR-N 4120:2018-11 (TAR Hochspannung) Anhang E sind bei Netze BW entsprechend einzureichen.
Hinweis: Die Vordrucke des Anhang E können als ausfüllbare PDF-Formulare auf der Homepage des VDE|FNN heruntergeladen werden.

Dokumente für Anlagen- und Zählerveränderungen

Anzeigepflicht:

Seit dem 01.01.2015 ist das Mess- und Eichgesetz (MessEG) und die Mess- und Eichverordnung (MessEV) in Kraft. Weitere Informationen und das Anmeldeformular finden Sie unter Eichamt.
§ 32 Abs. 1 MessEG fordert: Wer neue oder erneuerte Messgeräte verwendet, hat diese der nach Landesrecht zuständigen Behörde spätestens sechs Wochen nach Inbetriebnahme anzuzeigen.

VDE-Anwendungsregel VDE-AR-N 4400:

Informationen zur VDE-Anwendungsregel VDE-AR-N 4400 'Messwesen Strom (Metering Code)' können Sie unter folgendem Link einsehen.

Bitte beachten Sie, dass sich mit dem Inkrafttreten des Messstellenbetriebsgesetzes MsBG am 20. Juli 2016 Änderungen in der Zuständigkeit für Messeinrichtungen ergeben haben.

Unter anderem wurde die Grundzuständigkeit dem Netzbetreiber übertragen. Dies hat auch Auswirkungen auf kundeneigene Zähler in Bestandsanlagen. Jedoch gibt es noch Regelungsbedarf und wir wenden daher die Empfehlung der Clearingstelle EEG und KWKG bis zur Festlegung der Bundesnetzagentur zu den Wechselprozessen sowie zur Datenkommunikation für Einspeiseanlagen an. Dies bedeutet, lediglich in den Fällen, in denen vor Inkrafttreten des MsBG bei EEG-Anlagen der Messstellenbetrieb vom Anlagenbetreiber oder einem Dritten durchgeführt wurde und weder der Anlagenbetreiber bzw. Der Dritte, noch der Netzbetreiber etwas anderes erklären, ist von einer konkludenten Weiterführung des Messstellenbetriebs durch den Anlagenbetreiber bzw. durch den Dritten auszugehen. Der einwandfreie Messstellenbetrieb im Sinne des §33 abs. 2 MsBG muss jederzeit gewährleistet sein.

Beim Einbau einer modernen Messeinrichtung nach dem MsBG ist die oben genannte Regelung nicht anwendbar. Hier muss in jedem Fall ein Messstellenbetreiber den Betrieb übernehmen bzw. der Anlagenbetreiber weist die Qualifikation zum Betrieb der Messstelle nach und schließt einen Messstellenbetreibervertrag mit dem Netzbetreiber ab.

Die nachfolgenden Dokumente können nur beim Zählertausch für Bestandsanlagen mit Inbetriebnahme bis 31.12.2011 für konventionelle Messtechnik verwendet werden.

Einbaubericht für kundeneigene Ferrariszähler(PDF)

Einbaubericht für kundeneigene Zähler in eHZ-Bauform(PDF)

Einbaubericht für kundeneigene Zähler(PDF)

Meldeformular für die Änderung des Messkonzepts(PDF)

Auftrag Zähler- und Gerätewechsel – Kostenübernahmeerklärung(PDF)

Speicher

Anschluss von Speichersystemen in Kundenanlagen am Nieder- und Mittelspannungsnetz

Der Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik e. V. (VDE) hat im Forum Netztechnik / Netzbetrieb (FNN) einen technischen Hinweis für den Anschluss und Betrieb von Speichern am Niederspannungsnetz (FNN-Hinweis) erarbeitet. Er dient insbesondere zur Umsetzung der Förderrichtlinien von stationären und dezentralen Batteriespeichersystemen, in Verbindung mit Photovoltaikanlagen.

Für Anschlüsse in der Niederspannung ist folgende Richtlinie einzuhalten:
Ergänzung zu den TAB BW 2019 durch die Netze BW(PDF)

Für den Anschluss und Betrieb von Speichern an das Mittelspannungsnetz, gelten die nachfolgenden Richtlinien im Netzgebiet der Netze BW GmbH:
TAB Mittelspannung 2019(PDF)

VDE-AR-N 4110

Für die Leistungsgrenzen sind die bestehenden Anforderungen aus der „Ergänzung zu den TAB BW 2019 durch die Netze BW“ und der VDE-AR-N 4105 zu entnehmen.

Alle Speichersysteme, unabhängig von ihrer Leistung und Kapazität, die an das Verteilnetz der Netze BW GmbH angeschlossen werden sollen, sind gemäß FNN-Hinweis "Anschluss und Betrieb von Speichern am Niederspannungsnetz" mit dem Formular „E.1 Anmeldung zum Netzanschluss“ anzumelden. Zur Inbetriebnahme des Speichers ist, zusätzlich zum Formular „Inbetriebnahme/Inbetriebsetzung Niederspannung“, das „E.3 Datenblatt für Speicher“ auszufüllen.

Checkliste für die Anmeldung von Speichersystemen(PDF)
E.3 Datenblatt und Inbetriebsetzungsprotokoll für Speicher(PDF)
E.1 Anmeldung zum Netzanschluss (PDF)
Inbetriebnahme/Inbetriebsetzung Niederspannung(PDF)
E.8.1 Datenblatt eines Speichers > 135 kW(PDF)
Messkonzepte für Erzeugungsanlagen mit AC- bzw. DC-gekoppeltem Speicher(PDF)

Elektromobilität

Ihre Vorteile - schneller mit dem Onlineservice

  • Bei Ladeeinrichtungen bis max. 12 kW erhalten Sie in den meisten Fällen schnell und automatisiert Ihre Anmeldebestätigung.
  • Auch bei Ladeeinrichtungen über 12 kW können wir Ihre Anfrage schneller bearbeiten.
  • Anfragen mit dem Formular dauern wegen des höheren Bearbeitungsaufwands deutlich länger.

FAQ für Installateur*innen zur Elektromobilität

Muss ich die Ladeeinrichtung melden oder genehmigen lassen?

Ladeeinrichtungen mit einer Anschlussleistung bis einschließlich 12 kW sind meldepflichtig und müssen der Netze BW zur Information mitgeteilt werden. Sie können nach der Mitteilung an uns eingebaut werden.

Verfügt die geplante Ladeeinrichtung über eine Leistung von mehr als 12 kW gilt eine Anmelde- und Genehmigungspflicht. Dabei muss die Netze BW der Installation explizit zustimmen, d.h. wir überprüfen erst, ob wir die gewünschte Ladeleistung an dem Netzanschluss zur Verfügung stellen können oder ob wir das vorgelagerte Netz verstärken müssen.

Wie lange dauert der Prozess der Anmeldung und Installation der Ladeeinrichtung insgesamt?

Das Ausfüllen und Versenden der Anmeldung der Ladeeinrichtung dauert circa fünf Minuten. Nutzen Sie hierfür am besten die Online-Anmeldung.

Eine schriftliche Zusage der Netze BW kann bis zu 4 Wochen dauern. In einfachen Fällen bis einschließlich 12kW erhalten Sie die Zusage sofort nach Anmeldung oder innerhalb weniger Arbeitstage.

Zur Dauer der Installation kann keine allgemeingültige Aussage getroffen werden. Diese hängt von den Gegebenheiten vor Ort ab.

Wie können Kosteneinsparungen durch intelligentes Laden und/oder ein Lastmanagement erreicht werden?

Bei der Elektromobilität kann es insbesondere bei einer Vielzahl von Ladepunkten (z.B. Parkplätzen) schnell zu hohen Leistungsspitzen kommen, welche eine Verstärkung des Netzanschlusses oder eine kundeneigene Netzstation erforderlich machen. Dies kann mit hohen Kosten verbunden sein. Daher ist es sinnvoll, ein Lastmanagement als Option für den Kunden in Betracht zu ziehen.

Was ist ein dynamisches Lastmanagement?

Beim dynamischen Lastmanagement wird die verfügbare Gesamtladeleistung an den aktuellen Stromverbrauch im gesamten Gebäude angepasst. Wenn der Stromverbrauch im Gebäude also sinkt, steht mehr Strom zum Laden der Elektroautos zur Verfügung. Der Abgriff hierzu kann am Übergabepunkt erfolgen.

Weitere Infos finden Sie in diesem PDF Technische Mindestanforderungen zur netzdienlichen Steuerung von elektrischen Anlagen im Verteilnetz Strom.

Was ist ein statisches Lastmanagement?

Beim statischen Lademanagement wird für alle Ladeeinrichtungen eine bestimmte Ladeleistung fest reserviert und individuell auf die angeschlossenen Elektroautos aufgeteilt. Der sonstige Strombedarf im Gebäude oder die unterschiedlichen Ladeleistungen der angeschlossenen Elektrofahrzeuge, werden nicht berücksichtigt. Der Anschlusspunkt bzw. die Sicherungsgröße ist hierbei für die eingestellte Leistung der Ladeeinrichtungen ausgelegt.

Kann jederzeit ohne Unterbrechung geladen werden?

Ja, außer es ist individuell für die Ladeeinrichtung ein Steuergerät beim Netzbetreiber beantragt worden (netzdienliches Steuern) oder es liegen Störungen, ein Stromausfall oder ein Fehler in der Kundenanlage vor.

Muss der Hausanschluss verstärkt werden (anderes Kabel)?

Es kann keine pauschale Auskunft über vorhandene Kapazitäten im Netz gegeben werden. Durch die Elektrofachkraft ist die gleichzeitig benötigte Leistung am Hausanschluss zu ermitteln, anhand dieser werden die notwendigen Maßnahmen am Hausanschluss abgestimmt.

Wie kann für alle Wohneinheiten eine Ladeeinrichtung hergestellt werden: Ist dafür eine mobile Ladestation notwendig?

Je nachdem wie die Bedingungen vor Ort sind, ist eine individuelle Lösung durch die Elektrofachkraft oder Ihre*n Planer*in zu erarbeiten. Eine generell gültige Anwort kann nicht gegeben werden.

Es gibt Gegebenheiten, bei denen in Kombination mit einem Lastmanagement die Bestandsleistung ausreichend sein kann. Andererseits kann auch eine Leistungserhöhung mittels Sicherungserhöhung oder Zuleitungsaustausch oder Neuanschluss (Station) notwendig werden.

Jede Variante ist anhand der Konstellation vor Ort mit unterschiedlich hohem Aufwand und Kosten verbunden.

Was wird für ein vermindertes Netznutzungsentgeld benötigt und was bedeutet das genau?

Sie benötigen einen separaten Zähler und ein Steuergerät. Den eigentlichen Einbau übernehmen wir. Wir reduzieren einmal am Tag für vier Stunden den Leistungsbezug Ihrer Ladesäule einphasig auf 8 Ampere bzw. dreiphasig auf jeweils 8 Ampere. Sie laden also nur etwas langsamer und tragen zu einer stabilen Stromversorgung und der Energiewende bei.

Wer übernimmt die Anfrage bzw. Anmeldung einer Ladeeinrichtung?

Die Anmeldung erfolgt am einfachsten und komfortabelsten über das Online-Portal und kann von unseren Kund*innen oder der Elektrofachkraft durchgeführt werden.

Bei einer 11kW Ladeeinrichtung im Bestand, die erweitert werden soll (Drosselung entfernen oder zusätzliche installieren): Was muss ich hierfür tun?

Wird die Leistung der Ladeeinrichtung in Summe größer 12kW, muss diese beim Netzbetreiber genehmigt werden. Sie als Elektrofachkraft können hier online den Antrag stellen. In der Bemerkung geben Sie bitte an, dass bei einer bestehenden Ladeeinrichtung die Drosselung aufgehoben wurde.

Eine 22 kW Ladeeinrichtung, die auf 11kW gedrosselt ist, muss diese nur angemeldet oder durch Netze BW genehmigt werden?

Für uns als Netzbetreiber ist die tatsächliche Bezugsleistung am Netzanschluss relevant: Eine auf 11 kW gedrosselte Ladeeinrichtung ist entsprechend anmeldepflichtig. Die Ladeeinrichtung kann sofort in Betrieb genommen werden, wenn es sich um die erste Ladeeinrichtung am Hausanschluss handelt.

Lohnt sich ein separater Zähler für Ladeeinrichtungen?

Dies ist von mehreren Faktoren abhängig und kann daher nicht pauschal beantwortet werden. Es sind die Vertragskonditionen mit dem Stromlieferanten zu klären. Darüber hinaus muss von einer Elektrofachkraft die Installation vor Ort auf mögliche Änderungen/Erweiterungen geprüft werden.

Was ist unter einer begrenzten Leistung durch das Lastmanagement zu verstehen?

Die installierte Leistung ist höher als die begrenzte Leistung. Der begenzte Leistungswert beschreibt die maximal technisch angemeldete Summenleistung und somit den zugelassenen Leistungswert aller Ladeeinrichtungen.

Welche Mindestanforderungen gelten beim Einbau von Stromsensoren im Vorzählerbereich bzw. beim dynamischen Lastmanagement?

Seit dem 07.12.2021 sind Stromsensoren im Vorzählerbereich bei der Netze BW zugelassen, sofern sie den Anforderungen der neu veröffentlichten Ergänzung zu den Technischen Anschlussbedingungen der Netze BW entsprechen.

Mehr Informationen finden Sie in dem PDF 'Technische Mindestanfordrungen an Stromsensoren im Vorzählerbereich'.

Formulare, Dokumente und Datenblätter zur Elektromobilität

Für den Anschluss von Ladeeinrichtungen für Elektrofahrzeuge sind grundsätzlich die Technischen Anschlussbedingungen (TAB) einzuhalten.Die Technischen Anschlussbedingungen fordern u. a. dass eine Schieflast von 4,6 kVA für einphasige und dreiphasige Ladeeinrichtungen eingehalten werden muss. Bei der Netze BW GmbH sind alle Ladeeinrichtungen größer 4,6 kVA anmeldepflichtig.

Weitere technische Anforderungen können Sie den Technischen Anschlussbedingungen BW 2019, der Ergänzung zu den Technischen Anschlussbedingungen durch die Netze BW sowie der Technischen Anschlussregel VDE-AR-N 4100 "Technische Regeln für den Anschluss von Kundenanlagen an das Niederspannungsnetz und deren Betrieb (TAR Niederspannung)" entnehmen.Zusätzliche Informationen zum Aufbau und zur Ladeinfrastruktur finden Sie in der Broschüre „Der Technische Leitfaden Ladeinfrastruktur Elektromobilität".

Nutzen Sie zur bequemen und einfachen Anmeldung unseren Online-Service Ladeeinrichtung anmelden!



Inbetriebnahme/Inbetriebsetzung Niederspannung(PDF)

Technischer Leitfaden Ladeinfrastruktur Elektromobilität(PDF)

Technische Mindestanforderungen zur netzdienlichen Steuerung von elektrischen Anlagen im Verteilnetz Strom(PDF)



Weitere Informationen und Downloads

Neue Funktion: Starten Sie ihre Anfrage für eine Erzeugungsanlage direkt aus dem Kundenportal heraus - schnell und ohne Formular!

Ab sofort können Sie unser Kundenportal zur Anmeldung einer Erzeugungsanlage gemeinsam mit Ihren Kunden nutzen!

Online-Service

Kundenportal zur Anmeldung einer Erzeugungsanlage

Seit Oktober 2020 bieten wir künftigen Anlagenbetreibern die Möglichkeit, im Kundenportal den Fortschritt ihrer Anlage zu verfolgen. Alle Informationen zur Anfrage können online eingesehen und notwendige Dokumente direkt hochgeladen werden. Nun sind auch Sie in diesen Service eingebunden und können alle Vorteile nutzen!

Weitere Infos

Installateurverzeichnis Elektro

Sie möchten sich in unser Installateurverzeichnis eintragen lassen? Hier finden Sie erste Informationen zu den Eintragungsvoraussetzungen und Ihre Ansprechpartner*innen.

Rundschreiben

Hier stellen wir Ihnen die wichtigsten Rundschreiben mit allgemeinen und technischen Informationen, die wir an Sie verschickt haben, nochmals zum Download bereit.

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