Wärmenetze im Überblick
Was ist ein Wärmenetz?
Ein Wärmenetz versorgt mehrere Gebäude mit Wärme aus einer zentralen Erzeugung. Die Wärme wird als heißes Wasser über ein Leitungsnetz zu den angeschlossenen Gebäuden transportiert und dort über eine Wärmeübergabestation an das Heizsystem übertragen. Eine eigene Wärmeerzeugung und die Lagerung von Brennstoffen im Gebäude sind dann nicht mehr erforderlich.
Welche Wärmequellen genutzt werden, hängt vom jeweiligen Wärmenetz und den örtlichen Gegebenheiten ab.
Für wen sind Wärmenetze relevant?
Wärmenetze können für private Eigentümerinnen und Eigentümer von Immobilien ebenso relevant sein wie für Kommunen und Stadtwerke.
Nahwärme oder Fernwärme – wo liegt der Unterschied?
Beide Begriffe beschreiben eine leitungsgebundene Wärmeversorgung aus zentraler Erzeugung. Der Unterschied liegt vor allem in der Größe: Nahwärmenetze versorgen einzelne Quartiere, Wohngebiete oder Ortsteile aus einer Heizzentrale in unmittelbarer Nähe. Fernwärmenetze sind deutlich größer, decken ganze Stadtgebiete ab und transportieren die Wärme über weitere Strecken. Eine rechtlich verbindliche Abgrenzung gibt es nicht. Entscheidend ist, welche Lösung zu den Gegebenheiten vor Ort passt.