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Wärmenetze im Überblick

Wie Wärmenetze funktionieren und welche Möglichkeiten sie für private Immobilien, Kommunen und Stadtwerke bieten.
Schematische Darstellung eines Wärmenetzes: Eine Energiezentrale versorgt kommunale Gebäude und Privathaushalte über unterirdische Leitungen mit Wärme.

Was ist ein Wärmenetz?

Ein Wärmenetz versorgt mehrere Gebäude mit Wärme aus einer zentralen Erzeugung. Die Wärme wird als heißes Wasser über ein Leitungsnetz zu den angeschlossenen Gebäuden transportiert und dort über eine Wärmeübergabestation an das Heizsystem übertragen. Eine eigene Wärmeerzeugung und die Lagerung von Brennstoffen im Gebäude sind dann nicht mehr erforderlich.

Welche Wärmequellen genutzt werden, hängt vom jeweiligen Wärmenetz und den örtlichen Gegebenheiten ab.

Für wen sind Wärmenetze relevant?

Wärmenetze können für private Eigentümerinnen und Eigentümer von Immobilien ebenso relevant sein wie für Kommunen und Stadtwerke.

Mitarbeitende besprechen die Wärmeversorgung einer Kommune.

Wärmenetze für private Kunden

Sie möchten Ihre Immobilie zuverlässig mit Wärme versorgen? Erfahren Sie, wie ein Wärmenetz funktioniert, welche Voraussetzungen für einen Anschluss gelten und welche Kosten und Fördermöglichkeiten relevant sein können.

Fachwerkhäuser in einer historischen Altstadt.

Wärmenetze für Kommunen & Stadtwerke

Auf Basis der kommunalen Wärmeplanung entscheiden Kommunen und Stadtwerke, wie die Wärmeversorgung vor Ort künftig aufgebaut wird. Wärmenetze können dabei eine zentrale Rolle einnehmen – von der ersten Analyse bis zu Bau und Betrieb.

Hand wählt einen von mehreren Holzklötzen aus.

Nahwärme oder Fernwärme – wo liegt der Unterschied?

Beide Begriffe beschreiben eine leitungsgebundene Wärmeversorgung aus zentraler Erzeugung. Der Unterschied liegt vor allem in der Größe: Nahwärmenetze versorgen einzelne Quartiere, Wohngebiete oder Ortsteile aus einer Heizzentrale in unmittelbarer Nähe. Fernwärmenetze sind deutlich größer, decken ganze Stadtgebiete ab und transportieren die Wärme über weitere Strecken. Eine rechtlich verbindliche Abgrenzung gibt es nicht. Entscheidend ist, welche Lösung zu den Gegebenheiten vor Ort passt.