Einspeiser

Grid-Modul

Steuerungstechnik für eine sichere Energieversorgung

Erzeugungsanlagen produzieren an manchen Tagen so viel Strom, dass die Stromerzeugung den Stromverbrauch übersteigt. Die Netze werden dadurch instabil. Es droht ein Stromausfall. In diesen Notsituationen reduzieren die Verteilnetzbetreiber die Leistung der Erzeugungsanlagen ab 100 kW/kWp über eine Steuerungseinheit.

Erzeugungsanlagen intelligent messen und steuern

Bisher setzen viele Verteilnetzbetreiber Funkrundsteuerempfänger ein, die technisch an ihre Grenzen stoßen. Bei Anlagen über 100 kW/kWp reichen sie nicht aus. Deshalb entwickelten wir gemeinsam mit dem Hersteller Landis+Gyr als alternative und intelligente Steuerungstechnologie das Grid-Modul.

Vorteile des Grid-Moduls

  • Im Gegensatz zu Funkrundsteuerempfängern kann jede Anlage einzeln gesteuert werden.
  • Das Modul kann nicht nur Steuerbefehle vom Netzbetreiber empfangen, sondern auch Rückmeldungen geben.
  • Die sogenannte Wirk- und Blindleistung kann gesteuert werden. Das bedeutet, dass die Erzeugungsanlage bei Netzüberlastungen länger am Netz bleiben kann.

Gesetzliche Grundlage

Die gesetzliche Grundlage für Steuerungstechnik bildet das neue Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG).

0 bis 30 kW/kWp Anlagen, die nach dem 1. Januar 2012 eingebaut wurden, müssen entweder fernregelbar sein oder sie werden dauerhaft auf 70 Prozent reduziert.
30 bis 100 kW/kWp Ferngesteuerte Reduktion der Einspeisung für Anlagen ab 1. Januar 2009.
100 kW/kWp und mehr Ferngesteuerte Reduktion und Übertragung der Stromeinspeisung an den Netzbetreiber.
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