Stromeinspeisung
Heimspeicher anmelden
Auf dieser Seite finden Sie Informationen für die Anmeldung und Änderung von Heimspeichern.
Was ist unter dem Begriff Heimspeicher zu verstehen?
Heimspeicher dienen der Versorgung eines Haushaltes in der Niederspannung. Sie speichern den Strom aus einer Erzeugungsanlage zwischen und tragen zur Optimierung des Eigenverbrauchs bei. Heimspeicher beziehen entweder keinen Strom aus dem Netz oder sie erfordern keine Erhöhung der Bezugsleistung des Hausanschlusses.
Auch Kleinstspeicher bis 800 W (sogenannte Balkonspeicher oder Plug-in-Speicher) zählen hierzu. Für sie gelten vereinfachte Regelungen.
Details zur Anmeldung und Änderung von Heimspeichern finden Sie auf dieser Webseite. Informationen zur Anmeldung aller anderen Speichersysteme finden Sie auf der Webseite Gewerbliche Speicher anmelden.
Anmeldung von Heimspeichern
Änderungen an bestehenden Heimspeichern
Erweiterung der Speicherkapazität:
Wird nur die Speicherkapazität erhöht, ist die Anpassung der Daten im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur ausreichend.
Erweiterung der Speicherkapazität und der Entladeleistung:
Ihre Elektrofachkraft meldet uns die bereits erfolgte Änderung mit dem Formular Erweiterung oder Austausch von Batteriespeichern per E-Mail an einspeiser-aln-ess@netze-bw.de. Bitte melden Sie zusätzlich die Änderung der Daten im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.
Nach Inbetriebnahme des Speichers sendet Ihre Elektrofachkraft das Formular Erweiterung oder Austausch von Batteriespeichern per E-Mail an Ihren regionalen Kontakt. Diesen finden Sie hier nach Eingabe Ihrer Postleitzahl.
Bitte melden Sie unmittelbar nach der Inbetriebnahme den Speicher im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.
Das müssen Sie uns nicht melden:
Werden lediglich Batteriemodule ausgetauscht, ohne dass sich Speicherkapazität und Entladeleistung ändern, ist keine Meldung an uns oder das Marktstammdatenregister erforderlich. Der Speicher kann nach dem Modultausch sofort wieder genutzt werden.
Wir empfehlen, den Modultausch durch eine Elektrofachkraft durchführen zu lassen.
Pflichten rund um Heimspeicher
Häufig gestellte Fragen zu Heimspeichern
In folgenden Fällen ist neben der Meldung im Marktstammdatenregister (MaStR) eine Anmeldung des Kleinstspeichers bei der Netze BW notwendig:
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Die Summe der Wechselrichterleistungen (beispielsweise von Balkonkraftwerk und Speicher), deren Installation ohne das Hinzuziehen einer Elektrofachkraft erfolgt, übersteigt 800 W.
- Der Batteriespeicher ist als reguläre Speichernachrüstung und mit Einbezug einer Elektrofachkraft bei uns anzumelden. Ihre Elektrofachkraft übermittelt das Dokument E.3 Datenblatt und Inbetriebsetzungsprotokoll für Speicher per E-Mail an einspeiser-aln-ess@netze-bw.de.
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Der Kleinstspeicher dient nicht der Eigenverbrauchsoptimierung, sondern wird marktaktiv betrieben.
- Die Anmeldung erfolgt mit dem Formular F.1.2 des VDE. Das Dokument steht hier zum Download zur Verfügung: Anhang F – Formulare zur VDE-AR-N 4105. Bitte senden Sie das ausgefüllte Formular an die zuständige Netzkundenbetreuung in Ihrer Region. Die E-Mail-Adresse erhalten Sie durch Eingabe der Postleitzahl des Speicherstandortes im Service „Kontakt finden" am Ende dieser Seite. Die Anmeldung erfordert in diesem Fall keine Elektrofachkraft, wenn die Summe der Wechselrichterleistungen (beispielsweise von Balkonkraftwerk und Speicher), deren Installation ohne das Hinzuziehen einer Elektrofachkraft erfolgt, 800 W nicht übersteigt.
Sie sind gesetzlich durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) und die Marktstammdatenregisterverordnung (MaStRV) dazu verpflichtet, den Speicher sowohl bei Ihrem Netzbetreiber als auch im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur anzumelden. Hintergrund sind die gesetzlich geregelten Vergütungen für den eingespeisten Strom und die Berechnung der Netzentgelte.
Je nach technischer Maßnahme an Ihrem Speicher wird zwischen Erweiterung, Nachrüstung und Tausch unterschieden.
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Bei einer Speichererweiterung ist bereits ein Speicher in Betrieb und Sie erhöhen oder verändern lediglich die Speicherkapazität (kWh) und/oder die maximale Entladeleistung (kW).
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Eine Speichernachrüstung liegt vor, wenn ein Speicher neu zu einer bereits bestehenden Erzeugungsanlage installiert wird.
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Ein Speichertausch bedeutet, dass ein defekter Speicher durch ein neues Gerät ersetzt wird.
Welche Maßnahme in Ihrem Fall vorliegt, hängt vom Umfang der Änderung ab — Ihre Elektrofachkraft kann Sie dazu beraten.
Nein. Wenn lediglich Batteriemodule ausgetauscht werden und sich dabei weder die Speicherkapazität noch die Entladeleistung ändern, ist keine Meldung an uns oder an das Marktstammdatenregister erforderlich. Wir empfehlen, den Modultausch durch eine qualifizierte Elektrofachkraft durchführen zu lassen.
Nein, Ihr Stromspeicher wird nach aktuellem Stand nicht nach § 14a Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) gedrosselt, wenn er keinen Strom aus dem öffentlichen Netz aufnimmt oder in das Netz einspeist. Die Erhaltungsladung bleibt unberücksichtigt.
Bei einer theoretisch möglichen Lade-/Entladeleistung über 4,2 kW muss jedoch die Steuerbarkeit vorbereitet werden.
Ja, für die Nachrüstung, Erweiterung oder den Austausch eines Speichers ist eine Elektrofachkraft erforderlich. Sie beurteilt die technischen Gegebenheiten vor Ort, übernimmt die Installation und meldet die Inbetriebnahme anschließend an uns als zuständigen Verteilnetzbetreiber. Ausnahmen für Kleinstspeicher sind unter Einhaltung gewisser Voraussetzungen möglich. Informationen dazu finden Sie auf dieser Webseite.
Hinweis: Eine bei uns zugelassene Elektrofachkraft finden Sie über unseren Online-Service Installateurbetriebe finden.
Ihre Frage ist nicht dabei?
Mehr Fragen und Antworten finden Sie in unserem Hilfecenter.