Unser Netz

Erstklassiges Trinkwasser für Stuttgart

Die Trinkwasserversorgung in Stuttgart ist einzigartig in Deutschland. Keine andere Stadt verfügt über eine so vielschichtige und aufwändige technische Infrastruktur zur Wasserverteilung. Alle Bürger aller Stadtteile möchten jederzeit über das kostbarste Lebensmittel verfügen können, dabei stellt die hiesige Topographie eine besondere Herausforderung dar. Die Netze BW GmbH stellt dies durch ihre 100% Tochter Netze BW Wasser GmbH sicher mit hervorragend ausgebildeten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, maximaler Erfahrung und einzigartigem Know-how in der Trinkwasserversorgung für die Landeshauptstadt.

Wir kümmern uns drum

Ihr Ansprechpartner für Trinkwasser Stuttgart ist:

  • Netze BW Wasser GmbH
  • Trinkwasserlabor
  • Poststr. 43
  • 70190 Stuttgart
  • 0711 289-43302

Der Wasserbedarf einer Region hängt von unterschiedlichen Faktoren ab: vom Verhalten der Menschen, vom Wetter, von wirtschaftlichen und vielen anderen Entwicklungen. Dank der leistungsstarken, gewachsenen Strukturen ist das Wasserversorgungssystem für Stuttgart auf alle Eventualitäten vorbereitet.

Das beginnt schon am Ursprungsort: Stuttgart bezieht sein Trinkwasser gleich aus zwei Quellen, nämlich aus dem Bodensee und aus dem Donauried bei Ulm. Verantwortlich für die zuverlässige Lieferung von dort nach Stuttgart sind die beiden Zweckverbände Bodensee-Wasserversorgung und Landeswasserversorgung. Sollte der äußerst unwahrscheinliche Fall eintreten, dass einer von beiden Versorgern kein Wasser liefern kann, würde sofort der andere einspringen.

Das „Rohwasser“ für die Stuttgarter Trinkwasserversorgung stammt jeweils zur Hälfte aus dem Bodensee am Sipplinger Berg und aus dem Donauried. Die Aufbereitung zum Trinkwasser übernehmen jeweils die beiden Zweckverbände in einem aufwändigen Verfahren. Es wird gereinigt, entkeimt und vor dem Transport gechlort. Ist es dann in Stuttgart angekommen, wird es in den Hauptübergabebehältern gespeichert.

Weil das Wasser von zwei Versorgern stammt und es aus unterschiedlichen Himmelsrichtungen angeliefert wird, trinken die Stuttgarter in den verschiedenen Stadtteilen auch zweierlei „Sorten“: Der Süden, Westen und teilweise der Norden erhalten das Wasser aus dem Bodensee, der restliche Norden, die Mitte und der Osten das Wasser aus dem Donauried. Doch selbst der Feinschmecker wird den Unterschied nicht schmecken.

In beiden Fällen handelt es sich um Trinkwasser allererster Güte, das auch bei der Verteilung im Stuttgarter Versorgungsnetz nichts von seiner hohen Qualität verliert. Wohl bekomm‘s!

Auch in Stuttgart ist das Trinkwasser das am strengsten kontrollierte Lebensmittel überhaupt.

Seine Überwachung und Qualitätssicherung findet unter Aufsicht des Gesundheitsamts im akkreditierten eigenen Wasserlabor der Netze BW Wasser GmbH im ehemaligen Wasserwerk in Stuttgart-Berg statt.

An mehreren hundert Stellen werden auf dem gesamten Weg, den das Trinkwasser in Stuttgart nimmt, Proben entnommen und analysiert. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des amtlich zugelassenen und akkreditierten Wasserlabors verfügen dazu über das notwendige wissenschaftliche Know-how ebenso wie über die modernsten technischen Mittel.

Die staatliche Akkreditierung bedeutet, dass den von uns erhobenen Werten ohne Gegenprüfung absolut vertraut werden kann.

Dies wird durch ein umfangreiches Qualitätsmanagement-System erreicht und sichergestellt. Die Grundlage dafür ist die EN ISO 17025, eine Norm, die genau beschreibt, welche Voraussetzungen ein Wasserlabor für die Akkreditierung erfüllen muss. In unserem Wasserlabor haben alle bisherigen Untersuchungen ergeben, dass das Stuttgarter Trinkwasser von vorbildlicher Qualität ist. Die strengen gesetzlich vorgeschriebenen Grenzwerte bezüglich der Inhaltsstoffe werden dabei nicht nur eingehalten, sondern stets unterschritten.

Welchen Wasserdruck haben wir in Stuttgart?

Stuttgart liegt in einer für die Wasserversorgung ausgesprochen schwierigen topographischen Lage. Die Höhenunterschiede betragen zum Teil bis zu 320 m. Knapp 50 Wasserbehälter speisen in das Stuttgarter Wasserversorgungsnetz ein. Pumpen sorgen dafür, dass das Wasser auch „bergauf“ fließen kann, wenn kein höher liegender Speicher zur Verfügung steht. Deshalb müssen in unserem Wasserversorgungsgebiet auch viele unterschiedliche Drücke bei der Planung von Kundenanlagen berücksichtig werden.

Ihr Ansprechpartner für Auskünfte zum Wasserdruck:

Um herauszufinden, welcher Druck im Keller und eventuell im 3. OG eines Hauses herrscht, fragen Sie einfach unsere Mitarbeiter von der Netzplanung der Netze BW.

Kontakt: Netze BW GmbH
Netzplanung
Telefon: 0711 289-47492
E-Mail: J.Schad@netze-bw.de

Auswahl geeigneter Werkstoffe

Welche Werkstoffe können für Trinwasserinstallationen in Stuttgart eingesetzt werden? Kann Kupfer in der Trinkwasserinstallation in Stuttgart zum Einsatz kommen? Diese und andere Fragen und Antworten zu Werkstoffen finden Sie in unserem Dokument "Auswahl geeigneter Werkstoffe - Informationsblatt Trinkwasser".

Eine Kompetenz der Netze BW GmbH

Seit der Übernahme der Trinkwasserversorgung durch die Netze BW GmbH erfüllen wir diese Aufgabe für Sie und schaffen schon heute die Voraussetzungen für die Versorgungssicherheit von morgen: mit Ersatzversorgungskonzepten für eine redundante Absicherung des Versorgungssystems, einer vorbeugenden Instandhaltungsstrategie und mit laufenden hohen Investitionen in den Erhalt und Ausbau des Versorgungsnetzes. Oberste Priorität hat dabei immer die Qualität des Stuttgarter Trinkwassers, die in unserem eigenen Wasserlabor jedes Jahr auf rund 60.000 Parameter geprüft wird.

Zu Ihrer Sicherheit und zu Ihrer Zufriedenheit.

Die neue Trinkwasserverordnung ist in Kraft

Seit 1. November 2011 ist die neue Trinkwasserverordnung in Kraft. Sie legt nicht nur neue Grenzwerte für verschiedene Trinkwasser-Parameter fest, sondern beinhaltet auch neue Vorschriften für Legionellenuntersuchungen in Trinkwassererwärmungsanlagen.

Betroffen von dieser Regelung zu den Legionellenuntersuchungen sind alle Anlagen, deren Warmwasserkessel ein Volumen von mehr als 400 Litern haben oder deren Verteilleitungen nach der Zirkulationsleitung ein Fassungsvermögen von mehr als drei Litern haben. Auf dieser Basis muss davon ausgegangen werden, dass Gebäude ab etwa drei bis vier Familien mit zentraler Warmwasserbereitung betroffen sind.

Wenn die eigenen Anlagen von dieser Regelung betroffen sind, sollte man seinen Bestand unverzüglich den Gesundheitsämtern anzeigen.

Bevor die betroffene Anlage aber gemäß den Vorschriften auf Legionellen geprüft werden kann, muss sie den Prüfkriterien der Trinkwasserverordnung entsprechen. Um festzustellen, ob Ihre Anlage diesen Kriterien entspricht, sollten Sie mit einem Installateurbetrieb Kontakt aufnehmen. Für die eigentliche Prüfung nach der Trinkwasserverordnung ist ein Jahr Zeit. Diese Zeit sollten Sie nutzen, um Ihre Anlagen prüffähig zu machen, sofern Ihre Anlagen unter die neue Regelung fallen.