energiewendemachen NetzeBW RZ solo

Schnell und einfach zum passenden Netzanschluss

Wir kümmern uns drum.

In 4 Schritten zu Ihrem Hausanschluss

Wenn Sie Ihr Zuhause an das öffentliche Versorgungsnetz anschließen wollen, dann sind Sie bei uns genau richtig - egal ob Eigenheim, Mehrfamilienhaus oder Gewerbeeinheit.

Schritt 1

Gut zu wissen, am Besten vor Baubeginn

Uns ist wichtig, Ihnen Verzögerungen, Umplanen und schlimmstenfalls Mehrkosten zu ersparen – bitte besprechen Sie unsere Hinweise daher frühzeitig mit Ihrem Bauleiter.

Schritt 2:

Sie füllen den Antrag aus und erhalten ein Angebot

Für Ihren Online-Antrag benötigen Sie folgende Informationen:

  • Digitaler amtlicher Lageplan und Gebäudegrundriss
  • Kelleraufbau

Schritt 3:

Sie beauftragen uns und wir werden aktiv

Nachdem Ihnen das Angebot vorliegt, erteilen Sie uns den Auftrag zum Umsetzung. Anschließend vereinbaren wir einen Termin und schließen Ihr Gebäude an unser Netz an.

Schritt 4

Installation und Inbetriebsetzung

Sobald Ihr Installateur die Hausinstallation fertig gestellt hat, kann er den noch fehlenden Zähler beantragen. Dieser verbindet Ihr Gebäude mit dem gelegten Anschluss. Fertig!

Los geht's

Weitere Informationen

Preise für Ihren Hausanschluss

Alle Arbeiten, beispielsweise an Hausanschlüssen oder vorübergehend versorgten Anlagen, werden im gesamten Netzgebiet über einheitliche Festpreise (Pauschalen) verrechnet. Das erleichtert Bauherren die Kalkulation der Kosten.

Bitte beachten Sie, dass zusätzlich zu den Netzanschlusskosten auch Kosten für das, den Netzanschlüssen vorgelagerte, allgemeine Netz anfallen. Diese werden von uns ebenfalls pauschaliert berechnet. Es handelt sich dabei um die so genannten Baukostenzuschüsse (BKZ).

Bei Netzanschlüssen, die nach Art, Dimension und Lage von Netzanschlüssen in vergleichbaren Fällen abweichen, treten an die Stelle der Beträge, die im Einzelfall gesondert ermittelten tatsächlichen Kosten. Erschwernisse, z. B. ungewöhnlich schwierige Bodenverhältnisse oder Schwierigkeiten bei der Kreuzung von Straßen und anderen Anlagen, berechtigen die Netze BW GmbH, Zuschläge auf die Beträge zu erheben. Dies gilt auch bei durch Sonderwünsche des Kunden entstehenden Mehrkosten.

Haben Sie weitere Fragen?

Antworten zu den häufigsten Fragen finden Sie in unserem FAQ-Bereich.

Hausanschluss - Details zum Vorgehen

Gut zu wissen, am Besten vor Baubeginn

Unsere Checkliste - Was Sie von Beginn an wissen sollten:

Sobald uns alle notwendigen Unterlagen vorliegen, benötigen wir rund 10 Wochen, bis Ihr Standard-Hausanschluss fertiggestellt ist.

  • Wir verlegen den Anschluss auf dem kürzesten Weg, also sollten hier keine Kontrollschächte, Regenwasserzisternen oder ähnliches geplant werden. Wir raten Ihnen daher aus Sicherheitsgründen davon ab, den Bereich später mit einer Garage oder Ähnlichem zu überbauen oder mit Bäumen zu bepflanzen.
  • Der Anschlussraum muss gewissen Vorgaben entsprechen (gem. DIN 18012 sowie den gültigen technischen Anschlussbedingungen). Ihr Planer, Architekt oder ein eingetragener Installateur berät Sie hierbei gerne.

Komfortabel oder Eigenleistung?

Entweder Sie wählen den komfortablen Weg und beauftragen uns mit der vollständigen Herstellung Ihrer Hausanschlüsse inklusive der Hauseinführung. Sie müssen sich dadurch um nichts kümmern und wir führen die Arbeiten fach- und termingerecht aus.

Oder Sie erbringen einen Teil der Arbeiten in Eigenleistung. Bitte beachten Sie hierbei unbedingt die Vorgaben für Eigenleistungen bei Tiefbauarbeiten.

Was kostet Sie der Hausanschluss?

Hausanschlüsse werden im gesamten Netzgebiet über einheitliche Festpreise (Pauschalen) verrechnet. Das erleichtert Bauherren die Kalkulation der Kosten. Das Preisblatt können Sie rechts herunterladen.

Im Einzelfall können, je nach Art, Dimension und Lage sowie durch Erschwernisse (Bodenbeschaffenheit, Straßenkreuzungen etc.) oder Sonderwünsche zusätzliche Kosten anfallen.

Baustromanschluss – Auch während der Bauphase versorgt

Sie benötigen bereits während der Bauphase einen Stromanschluss auf der Baustelle? Auch das ist für uns kein Problem. Entweder Sie beantragen diesen über unseren Baustrom Online-Service oder Sie beauftragen rechtzeitig vor Baubeginn einen eingetragenen Installateur, der die provisorische Versorgung der Baustelle bei uns beantragt. Der Baustromanschluss steht meist schon innerhalb von einer Woche zur Verfügung.

Sie füllen den Antrag aus und erhalten ein Angebot

Fordern Sie Ihr Angebot direkt online an

Bei uns können Sie das Angebot zu Ihrem Hausanschluss einfach und komfortabel über unseren Online-Service anfordern. Alles was wir für das Angebot benötigen ist folgendes:

Bitte halten Sie zudem folgende Dokumeten als PDF oder JPG bereit:

  • Einen amtlichen Lageplan im Maßstab 1:500
  • Einen Grundriss bzw. Geschossplan, in dem der Einbauort des Hausanschlusses eigezeichnet ist

Unser Tipp: Sollten Sie Schwierigkeiten bei der Beantragung haben, lassen Sie sich durch einen Planer, Architekten oder einen eingetragenen Installateur bei der Beantragung Ihres Hausanschlusses unterstützen.

Wir werden aktiv:

Nachdem Sie alle erforderlichen Unterlagen über unser Onlineformular an uns übermittelt haben, erhalten Sie Ihr persönliches Angebot innerhalb einer Woche.

Sie beauftragen uns und wir werden aktiv

Erteilen Sie uns den Auftrag

Bitte prüfen Sie Ihr Angebot und kontaktieren Sie uns bei Fragen. Ist alles in Ordnung, können Sie mit dem Formular „Auftragserteilung“, das dem Angebot beiliegt, die Ausführung des Hausanschlusses beauftragen.

Wir wissen, dass jedes Bauvorhaben unter zeitlichem Druck steht, daher gilt auch hier: Je früher uns Ihre Beauftragung vorliegt desto besser können wir auf Ihre terminlichen Wünsche eingehen.

Wir werden aktiv

Innerhalb von einer Woche setzen wir uns (oder eine von uns beauftragte Fachfirma) mit Ihnen in Verbindung und stimmen die Termine vor Ort ab.

Damit unsere Spezialisten vor Ort agieren können, sollten folgende Voraussetzungen geschaffen sein.

Vor dem Gebäude:

Der Bereich für die Hausanschlussleitung muss frei von Erdaushub, Silos, Containern, Maschinen oder Fahrzeugen, Gerüsten …etc. sein.

Im Gebäude:

Der Arbeitsbereich und die Arbeitswege müssen gut zugänglich sein (zumeist der dafür vorgesehene Kellerraum bzw. der Anschlussraum wenn Sie ohne Keller bauen).

Installation und Inbetriebsetzung

Inbetriebsetzung

Nach Fertigstellung ihres Hausanschlusses wird der von Ihnen beauftragte Installateur die Hausinstallation fertigstellen und die Zähler bei uns beantragen.

Hierfür ist eine Fertigstellungsanzeige / Inbetriebsetzung notwendig. Ihr eingetragener Installateur hat die benötigten Unterlagen, die er uns ausgefüllt zukommen lässt.

Wir werden aktiv:

Die Montage der beantragten Messeinrichtung erfolgt innerhalb von 5 Arbeitstagen, danach können Sie Ihren Hausanschluss nutzen.

Netzanschluss

Bedingungen für den Netzanschluss

Die Allgemeinen Versorgungsbedingungen der Energieversorgung unterliegen strengen rechtlichen Rahmenbedingungen. Wir möchten Ihnen hier die Gelegenheit ermöglichen, Einblick zu nehmen und bieten Ihnen daher einige dieser Rechtsgrundlagen zum Herunterladen.

Die „Verordnungen über Allgemeine Bedingungen für den Netzanschluss und dessen Nutzung für die Elektrizitätsversorgung in Niederspannung (Niederspannungsanschlussverordnung – NAV) wurde vom Gesetzgeber mit Wirkung zum 08.11.2006 erlassen. Die genannten Verordnungen regeln die allgemeinen Bedingungen zu denen Netzbetreiber nach § 18 Abs. 1 des EnWG jedermann in der Spannungsebene Niederspannung an ihre Netze anzuschließen und den Anschluss zur Entnahme von Elektrizität zur Verfügung zu stellen haben.

Netzanschluss von Anlagen zur Erzeugung elektrischer Energie (>100MW)

Wird derzeit überarbeitet

Netzanschlussvertrag

Der Netzanschlussvertrag wird zwischen einem Anschlussnehmer und der Netze BW GmbH abgeschlossen. Er regelt die Herstellung und Bereithaltung des elektrischen Netzanschlusses für eine Kundenanlage mit den entsprechenden Kostenregelungen.

Bei Niederspannungsanschlüssen gelten ergänzend zum Netzanschlussvertrag die Regelungen der NAV sowie die Ergänzenden Bedingungen der Netze BW GmbH zur NAV. Bei Netzanschlüssen in Mittelspannung gelten ergänzend zum Netzanschlussvertrag die Allgemeinen Bedingungen zum Netzanschluss-, Netznutzungs- und Anschlussnutzungsvertrag.

Anschlussnutzungsvertrag

Der Anschlussnutzungsvertrag wird bei einem Netzanschluss ab Mittelspannung zwischen einem Anschlussnutzer, der einen "All-inclusive-Stromliefervertrag" (Stromlieferung und Netznutzung) vereinbart hat, und der Netze BW GmbH abgeschlossen. Er regelt die Rechte und Pflichten, die sich aus der Belieferung über diesen Anschluss und dessen Nutzung zur Entnahme von Elektrizität ergeben. Die Netznutzung ist hierbei zwischen dem Lieferanten und der Netze BW GmbH in einem Lieferantenrahmenvertrag geregelt.

Technische Anschlussbedingungen Niederspannung

Technische Anschlussbedingungen Mittelspannung

Die Netze BW GmbH als Betreiber von Elektrizitätsverteilnetzen sind nach § 19 Abs. 1 des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG) verpflichtet, unter Berücksichtigung der nach § 17 EnWG festgelegten Bedingungen, für den Netzanschluss von Erzeugungsanlagen, Elektrizitätsverteilnetzen, Anlagen direkt angeschlossener Kunden, Verbindungsleitungen und Direktleitungen an die Netze der EnBW technische Mindestanforderungen an deren Auslegung und deren Betrieb festzulegen und zu veröffentlichen.

Diese Regelungen stellen wir Ihnen als Download zur Verfügung. Hier finden Sie die technischen Anschlussbedingungen der Mittelspannung sowie die BDEW Richtlinien zur Errichtung von Erzeugungsanlagen. Unteranderem stellen wir Ihnen den Netzanschlussvertrag Mittelspannung zur Verfügung sowie eine Anschlussverordnung.

Technische Anschlussbedingungen Hochspannung

Die Netze BW GmbH als Betreiber von Elektrizitätsverteilnetzen sind nach § 19 Abs. 1 des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG) verpflichtet, unter Berücksichtigung der nach § 17 EnWG festgelegten Bedingungen, für den Netzanschluss von Erzeugungsanlagen, Elektrizitätsverteilnetzen, Anlagen direkt angeschlossener Kunden, Verbindungsleitungen und Direktleitungen an die Netze der EnBW technische Mindestanforderungen an deren Auslegung und deren Betrieb festzulegen und zu veröffentlichen.

Diese Regelungen stellen wir Ihnen als Download zur Verfügung. Hier finden Sie die „Technischen Anschlussbedingungen für den Anschluss und Betrieb von Kundenanlagen an das Hochspannungsnetz.

VDE-Anwendungsregel 4120 (VDE-AR-N 4120) Ab dem 15. Januar sind Kundenanlagen nach der VDE-AR-N 4120 zu errichten.

Informationen zur VDE-AR-N 4120 können unter folgendem Link aufgerufen werden. Ebenfalls kann man über diese Homepage des VDE FNN die VDE-AR-N 4120 beziehen.

Bescheinigung für Bauabzugssteuer

Die Bauabzugsteuer ist eine neue Form der Besteuerung, welche die illegale Beschäftigung im Baugewerbe eindämmen soll. Unternehmerisch tätige Auftraggeber von Bauleistungen sind verpflichtet 15 Prozent des Rechnungsbetrages einzubehalten und an das Finanzamt abzuführen. Das Unternehmen, welches die Bauleistungen ausführt, erhält zwangsläufig vorerst 15 Prozent weniger Entgelt für seine Bauleistung. Kann der Auftragnehmer jedoch eine Freistellungsbescheinigung vorlegen, ist der Auftraggeber der Bauleistungen nicht mehr zum Abzug der Steuer verpflichtet. Die Netze BW GmbH stellt hier diese Freistellungsbescheinigung zum Download zur Verfügung weshalb unternehmerische Auftraggeber (Leistungsempfänger) keine Bauabzugsteuer vorzunehmen haben.

Der Netze BW GmbH wurde vom Finanzamt Karlsruhe bescheinigt, dass der Empfänger der Bauleistung (Leistungsempfänger) von der Pflicht zum Steuerabzug nach § 48 Abs. 1 EStG befreit ist. Die Freistellungsbescheinigung zum Steuerabzug bei Bauleistungen gemäß § 48b Abs. 1 Satz 1 des Einkommenssteuergesetzes (EStG) steht nachfolgend zum Download zur Verfügung.

Hinweis auf Schlichtungsstelle Energie

Zur Beilegung von Streitigkeiten nach § 111 a ENWG kann ein Schlichtungsverfahren bei der Schlichtungsstelle beantragt werden. Voraussetzung dafür ist, dass Sie sich an unser Unternehmen gewandt haben und keine beidseitig zufriedenstellende Lösung gefunden wurde. Unser Unternehmen ist zur Teilnahme am Schlichtungsverfahren der Schlichtungsstelle Energie verpflichtet.

Bedingungen für den Netzanschluss

Die Gasversorgung unterliegt strengen rechtlichen Rahmenbedingungen. Wir möchten Ihnen hier die Gelegenheit bieten, Einblick zu nehmen. Daher finden Sie hier einige dieser Rechtsgrundlagen zum Herunterladen. Die „Verordnungen über Allgemeine Bedingungen für den Netzanschluss und dessen Nutzung für die Gasversorgung in Niederdruck (Niederdruckanschlussverordnung – NDAV)“ regeln die allgemeinen Bedingungen zu denen Netzbetreiber nach § 18 Abs. 1 des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG) jedermann in Niederdruck an ihre Netze anzuschließen und den Anschluss zur Entnahme von Gas zur Verfügung zu stellen haben. Da die NDAV nur grundsätzlichen Charakter besitzt, muss jeder Netzbetreiber die Verordnungen über Allgemeinen Bedingungen näher erläutern. Die Netze BW GmbH kommt dieser Verpflichtung mit den ergänzenden Bedingungen zur NDAV nach.

Netzanschluss von Biogaseinspeisern

Ergänzende technische Mindestanforderungen für die Auslegung und den Betrieb dezentraler Erzeugungsanlagen zur Einspeisung von Biomethan in das Erdgasnetz

Entsprechend § 19 Abs. 2 des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG) sind die Betreiber von Gasversorgungsnetzen verpflichtet, technische Mindestanforderungen an die Auslegung und den Betrieb von Netzanschlüssen dezentraler Erzeugungsanlagen festzulegen und im Internet zu veröffentlichen. Wesentliche Angaben dazu finden sich in dem von der Deutschen Vereinigung des Gas- und Wasserfaches e.V. (DVGW) veröffentlichten Arbeitsblatt G 2000. Darüber hinaus sind nachstehend ergänzende technische Mindestanforderungen insbesondere zur Auslegung und dem Betrieb von Netzanschlüssen dezentraler Erzeugungsanlagen zur Einspeisung von aufbereitetem Biogas in das Erdgasnetz aufgeführt. Es handelt sich dabei im Wesentlichen um eine Zusammenstellung der wichtigsten Anforderungen des DVGW-Regelwerks, in denen die in Deutschland geltenden, allgemein anerkannten technischen Regeln der Gaswirtschaft festgelegt sind. Grundsätzlich sind alle in der Bundesrepublik Deutschland geltenden Regeln und Richtlinien zum Bau und Betrieb von Anlage zur Aufbereitung von Biogas und -einspeisung zu beachten, auch wenn sie in diesen technischen Mindestanforderungen nicht ausdrücklich erwähnt werden. Der Netzbetreiber kann zur Erhaltung der sicheren und zuverlässigen Versorgung bei Bedarf weitere technische Anforderungen festlegen, die dem technischen Fortschritt oder der Betriebssicherheit dienen.

Angaben zur Netzanschlusspflicht gemäß § 33 GasNZV:

Kenndaten zur Gasbeschaffenheit

Im Marktgebiet NCG H-Gas der NetConnect Germany GmbH & Co. KG wird Erdgas gemäß DVGW-G 260 2. Gasfamilie Gruppe H von den Gashändlern zum Transport angestellt. Gas, das direkt in das Netzgebiet der Netze BW GmbH eingespeist werden soll, muss vor der Lieferung nachweislich der Gasbeschaffenheit gemäß DVGW-G 260 2. Gasfamilie Gruppe H entsprechen. Es muss gewährleistet sein, dass diese Gasbeschaffenheit über die gesamte Zeit der Einspeisung erhalten bleibt.

Der Referenzbrennwert in unserem Netzgebiet beträgt zurzeit 11,2 kWh/Nm³.

Netzkopplungspunkte

Im nachfolgenden Dokument finden Sie die vorgelagerten und nachgelagerten Netzbetreiber der Netze BW GmbH mit den jeweiligen Netzkopplungspunktbezeichnungen.

Bescheinigung für Bauabzugssteuer

Die Bauabzugsteuer ist eine neue Form der Besteuerung, welche die illegale Beschäftigung im Baugewerbe eindämmen soll. Unternehmerisch tätige Auftraggeber von Bauleistungen sind verpflichtet 15 Prozent des Rechnungsbetrages einzubehalten und an das Finanzamt abzuführen. Das Unternehmen, welches die Bauleistungen ausführt, erhält zwangsläufig vorerst 15 Prozent weniger Entgelt für seine Bauleistung. Kann der Auftragnehmer jedoch eine Freistellungsbescheinigung vorlegen, ist der Auftraggeber der Bauleistungen nicht mehr zum Abzug der Steuer verpflichtet. Die Netze BW GmbH stellt hier diese Freistellungsbescheinigung zum Download zur Verfügung weshalb unternehmerische Auftraggeber (Leistungsempfänger) keine Bauabzugsteuer vorzunehmen haben.

Der Netze BW GmbH wurde vom Finanzamt Karlsruhe bescheinigt, dass der Empfänger der Bauleistung (Leistungsempfänger) von der Pflicht zum Steuerabzug nach § 48 Abs. 1 EStG befreit ist. Die Freistellungsbescheinigung zum Steuerabzug bei Bauleistungen gemäß § 48b Abs. 1 Satz 1 des Einkommenssteuergesetzes (EStG) steht nachfolgend zum Download zur Verfügung.

Hinweis auf Schlichtungsstelle Energie

Zur Beilegung von Streitigkeiten nach § 111 a ENWG kann ein Schlichtungsverfahren bei der Schlichtungsstelle beantragt werden. Voraussetzung dafür ist, dass Sie sich an unser Unternehmen gewandt haben und keine beidseitig zufriedenstellende Lösung gefunden wurde. Unser Unternehmen ist zur Teilnahme am Schlichtungsverfahren der Schlichtungsstelle Energie verpflichtet.

Anmeldung einer Trinkwasseranlage

Die Verordnung über "Allgemeine Bedingungen für die Versorgung mit Wasser" (AVBWasserV) sieht vor, dass Arbeiten an Trinkwasseranlagen beim örtlichen Versorgungsunternehmen anzumelden sind. Die Anmeldung ist vor Arbeitsbeginn beim zuständigen Sachbearbeiter der Netze BW GmbH einzureichen

Bescheinigung für Bauabzugssteuer

Die Bauabzugsteuer ist eine neue Form der Besteuerung, welche die illegale Beschäftigung im Baugewerbe eindämmen soll. Unternehmerisch tätige Auftraggeber von Bauleistungen sind verpflichtet 15 Prozent des Rechnungsbetrages einzubehalten und an das Finanzamt abzuführen. Das Unternehmen, welches die Bauleistungen ausführt, erhält zwangsläufig vorerst 15 Prozent weniger Entgelt für seine Bauleistung. Kann der Auftragnehmer jedoch eine Freistellungsbescheinigung vorlegen, ist der Auftraggeber der Bauleistungen nicht mehr zum Abzug der Steuer verpflichtet. Die Netze BW GmbH stellt hier diese Freistellungsbescheinigung zum Download zur Verfügung weshalb unternehmerische Auftraggeber (Leistungsempfänger) keine Bauabzugsteuer vorzunehmen haben.

Der Netze BW GmbH wurde vom Finanzamt Karlsruhe bescheinigt, dass der Empfänger der Bauleistung (Leistungsempfänger) von der Pflicht zum Steuerabzug nach § 48 Abs. 1 EStG befreit ist. Die Freistellungsbescheinigung zum Steuerabzug bei Bauleistungen gemäß § 48b Abs. 1 Satz 1 des Einkommenssteuergesetzes (EStG) steht nachfolgend zum Download zur Verfügung.

Netzentgelte

Netzentgelte und Regelungen

Die Preise für die Netznutzung wurden nach dem Netzpartizipationsmodell berechnet. Daraus haben wir sowohl für Kunden nach dem Standardlastprofilverfahren wie auch für Kunden mit registrierender Lastgangmessung sogenannte Zonenmodelle entwickelt.

Netzentgelte und Regelungen

Mit der Entrichtung des Netzentgelts wird die Nutzung der Netz- oder Umspannebene des jeweiligen Netzbetreibers, an die der Netznutzer angeschlossen ist, sowie aller vorgelagerten Netz- und Umspannebenen abgegolten. Die Berechnung der Netzentgelte ist in der Stromnetzentgeltverordnung geregelt.

Neben den Preisen für die Netznutzung der Netz- und Umspannebenen finden Sie hier die Preise für Messstellenbetrieb, Messung und Abrechnung der unterschiedlichen Messverfahren, allgemeine Informationen zu den Netzentgelten und weiterer Netzdienstleistungen sowie ein Rechenbeispiel.

Individuelle Netzentgelte

An Stelle der oben genannten Netzentgelte und Regelungen sind die Sonderformen der Netznutzung „Atypisch“, „Bandkunden“ und „Singuläre Betriebsmittel“ gesetzlich geregelt.

KWKG-Umlage

Reduzierung der Umlagebelastung

Seit dem 01.01.2016 müssen Letztverbraucher, die eine Reduzierung der KWK-Umlage, der Offshorehaftungsumlage und der § 19 StromNEV-Umlage in Anspruch nehmen wollen, dies dem zuständigen Netzbetreiber bis zum 31. März des jeweiligen Folgejahres melden. Voraussetzung für eine Reduzierung ist ein Selbstverbrauch von mehr als 1 Mio. Kilowattstunden (kWh) pro Jahr.

Fragen und Antworten zur Meldepflicht nach Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz (KWKG) 2016:

Was hat sich gegenüber der Abrechnung im Jahr 2015 geändert?

Neben der Anhebung der Grenze von 100.000 kWh/a auf 1.000.000 kWh/a im § 26 des Kraft-Wärme-Kopplungsgesetzes (KWKG) 2016 ist ab dem 01.01.2016 der vom Letztverbraucher selbstverbrauchte Strom relevant. Um wie bisher in die reduzierte Letztverbrauchskategorie B‘ eingruppiert zu werden, setzt der Gesetzgeber nun das Vorliegen einer Bestätigung voraus, in der der Letztverbraucher bestätigt, dass entweder der gesamte Strombezug an der Abnahmestelle selbst verbraucht wird, oder – falls dies nicht der Fall ist - welcher Anteil vom Gesamtverbrauch (über die Entnahmestelle geflossene Energiemenge) selbst verbraucht wurde. Deshalb bitten wir Sie uns das beigefügte Antwortformular zeitnah zurück zu senden.

Was passiert, wenn ich nicht reagiere?

Wenn uns keine bzw. eine nicht fristgerecht (d. h. bis 31. März des Folgejahres) eingegangene Bestätigung vorliegt, sind wir gemäß § 26 Abs. 2 KWKG gezwungen, den gesamten Stromverbrauch Ihrer Abnahmestelle mit der höheren Letztverbraucher Kategorie A‘ abzurechnen.

Über den Zählpunkt wird nicht nur unsere Gesellschaft, sondern auch eine Schwestergesellschaft versorgt. Kann ich dann die Energie als Selbstverbrauch deklarieren?

Nein. Das KWKG 2016 hebt eindeutig auf den Selbstverbrauch ab. Dies bedeutet, dass es sich dabei um die gleiche juristische Person handelt. Der Verbrauch jeder juristisch eigenständigen Geschäftseinheit stellt somit den Verbrauch eines Dritten dar. Dies bedeutet z. B. dass der Verbrauch von zwei GmbHs, welche die gleichen Eigentümer und gleichen Geschäftsführer haben, voneinander getrennt werden müssen. Es darf nur der Verbrauch der Gesellschaft angegeben werden, auf die die Stromrechnung an dieser Entnahmestelle lautet. Wenn die zweite GmbH (also ein Dritter) die Voraussetzungen ebenfalls erfüllt und diese uns fristgerecht mitteilt, so können dessen Umlagen auch entsprechend reduziert werde.

Warum muss ich als Endverbraucher reagieren, die Netzentgelte bezahlt doch mein Lieferant!

Der § 26 des KWKG 2016 bezieht sich ausdrücklich auf den Letztverbraucher. Letztverbraucher im Sinne des KWKG ist nach § 2 KWKG jede natürliche oder juristische Person, die Strom verbraucht. Außerdem kennt der Lieferant u. U. nachgelagerte Endkunden nicht, die auch über die Entnahmestelle (Zählpunkt) versorgt werden und deren Verbrauch.

Kann ich meinen Stromlieferanten mit der Rückmeldung beauftragen?

Sofern der Lieferant Ihnen dies anbietet kann auch der Lieferant durch Vorlage einer von Ihnen erteilten Vollmacht die Meldung übernehmen.

Bis wann muss ich spätestens rückmelden?

Um wie bisher abrechnen zu können benötigen wir das beigefügte Antwortformular zeitnah als E-Mail, Fax oder per Post. Die Bestätigung benötigen wir zukünftig spätestens jährlich bis zum 31.03. für das vorangegangene Jahr.

Wie reduziert sich die KWK-Umlage?

Wenn die gesetzlich geforderten Voraussetzungen an dieser Abnahmestelle erfüllt sind reduziert sich bei einem Verbrauch über 1.000.000 kWh im Jahr 2016 die entsprechende Umlage für jede weitere kWh von 0,445 Cent/kWh (Endverbrauchskategorie A‘) auf 0,04 Cent /kWh (Endverbrauchskategorie B‘). Für die weiteren Umlagen gilt die Systematik der Belastungsgrenze entsprechend bis auf die Abschaltbare Lasten Umlage. In der Abschaltbare-Lasten-Verordnung (AbLaV) ist definiert, dass die Belastungsgrenzen (1.000.000 kWh/a) in § 26 Absatz 2 und 3 des Kraft-Wärme-Kopplungsgesetzes für bestimmte Letztverbrauchergruppen keine Anwendung findet.

Was bedeutet in diesem Zusammenhang Abnahmestelle? Was kann ich mir darunter vorstellen?

Firmengelände werden in der Regel immer nur über eine Abnahmestelle versorgt, auch wenn mehrere Zähler vorhanden sind. Sie bekommen dann auch nur eine Rechnung. In Ausnahmefällen (z. B. wenn Sie über zwei Entnahmepunkte mit unterschiedlicher Anschlussspannung versorgt werden) erhalten Sie mehr als eine Rechnung. Unter der Voraussetzung, dass es sich dann bei ihrem Firmengelände um ein in sich geschlossenes Betriebsgelände mit einem zusammenhängenden Elektrizitätsnetz handelt, können die Strombezüge zur Ermittlung und Abrechnung der gesetzlichen Umlagen (und nur dafür) zusammengefasst werden. Gegenüber der Netznutzungsrechnung muss es sich hier nur um eine elektrische Verbindung und nicht um eine galvanische Verbindung (die eine Verbindung über Transformatoren ausschließt) handeln.

Ist von diesen Regelungen nur die KWK-Umlage betroffen?

Nein. Diese Regelungen betreffen alle netzseitigen Umlagen, also auch die § 19-Umlage und die Offshore-Umlage nach § 17f Abs. 3. Diese Umlagen verweisen seit dem 01.01.2016 bei der Abwicklung der Umlage und die Höhe der Verbrauchsmenge auf den § 26 des KWKG 2016. Sie unterscheiden sich damit nur noch in der jeweiligen Höhe der Umlage. In der aktuellen Fassung der AbLaV ist die Anwendung der Belastungsgrenzen in § 26 Absatz 2 und 3 des KWKG für bestimmte Letztverbrauchergruppen ausgesetzt, d.h. sie kommt nicht zur Anwendung.

Konzessionsabgabesätze nach Kommune
DUM-Richtlinie für den Sperrprozess
Entgelte für dezentrale Einspeisung

Netzzugang/Netznutzung

Lieferantenrahmenvertrag
Netznutzungsvertrag

Der Netznutzungsvertrag wird zwischen einem Netznutzer als Lieferant oder Letztverbraucher abgeschlossen und regelt den Zugang zum Elektrizitätsversorgungsnetz der Netze BW GmbH.

Der neue Standardvertrag ist entsprechend den Vorgaben der Bundesnetzagentur wortgleich übernommen und wird allen Netznutzern verbindlich angeboten. Hier finden Sie den zugehörigen Beschluss der Bundesnetzagentur.

Tagesparameterabhängige Lastprofile

Entnahmestellen mit elektrischer Speicherheizung oder mit Wärmepumpe werden grundsätzlich nach dem vom Verband der Netzbetreiber (VDN) und der Universität Cottbus erarbeiteten Verfahren der temperaturabhängigen Lastprognose beliefert. Das Lastprognoseverfahren ist im VDN-Praxisleitfaden „Lastprofile für unterbrechbare Verbrauchseinrichtungen“ beschrieben.

Der Netzbetreiber wendet für alle Speicherheizungs- bzw. Wärmepumpenanlagen in seinem Netzgebiet je ein entsprechendes gemeinsames temperaturabhängiges Lastprofil mit einer Kurvenschar in 1°C-Schritten an.

Als maßgebliche Temperaturmessstelle für die Tagesmitteltemperatur ist die Messstelle des Deutschen Wetterdienstes (DWD) (UTILMD: “ZT1“ = Code für “Deutscher Wetterdienst“) in Stuttgart-Echterdingen (Flughafen Stuttgart, Messstellennummer 10738) festgelegt.

Es gelten insbesondere folgende Rahmenbedingungen zum Elektrospeicherheizungs- und Wärmepumpenprofil:

  • Als Bezugstemperatur für die Speicherheizungs- und Wärmepumpenprofile verwendet der Netzbetreiber +17° C
  • Die Begrenzungskonstante wird für Speicherheizungsanlagen auf Null und für Wärmepumpenanlagen auf Eins gesetzt.
  • Der Netzbetreiber verwendet die Istwerte der Tagesmitteltemperatur (kaufmännische Rundung auf ganze Zahlen) zum Ausrollen der Speicherheizungs- und Wärmepumpenprofile.
  • Bei Wärmepumpenanlagen gilt die in § 12 Abs. 1 Satz 1 StromNZV festgelegte SLP-Anwendungsgrenze von 100.000 kWh/a.
  • Bei Speicherheizungsanlagen mit Jahresarbeitszählung kommt gemäß § 12 Abs. 1 Satz 2 StromNZV die SLP-Anwendungsgrenze von 100.000 kWh/a nicht zur Anwendung.
  • Für den spezifischen Stromverbrauch (a-1) und den Periodenstromverbrauch der Speicherheizungs- oder Wärmepumpenanlage (A-1) sind abweichend vom VDN-Praxisleitfaden die vom Netzbetreiber vorgegebenen Werte maßgebend.
Synthetische Lastprofile

Für die Belieferung von SLP-/TLP-Entnahmestellen gibt der Netzbetreiber synthetische Lastprofile vor, die dem durchschnittlichen Abnahmeverhalten der jeweiligen Kundengruppe entsprechen.

Für die Kundengruppen Haushalt, Landwirtschaft und Gewerbe verwendet der Netzbetreiber die VDEW-Standardlastprofile. Das Haushaltsprofil H0 ist dynamisiert.

Für die Kundengruppen Elektrospeicherheizung, Wärmepumpe, Straßenbeleuchtung, Bandlast und öffentliche Telefonzellen verwendet der Netzbetreiber eigene Lastprofile. Für diese Lastprofile erfolgt derzeit keine Dynamisierung.

Übersicht der angewendeten Standardlastprofile in der Sparte Strom:

Kundengruppe Profilbezeichnung Profilchar bzw. Profilzuordnung Zählpunktsbezeichnung
Haushalt VDEW-H0 dynamisiert H0 DE0072147017400000000007988367H0E
Gewerbe VDEW-G0 G0 DE0072147017400000000007988366G0E
Landwirtschaft VDEW-L0 L0 DE0072147017400000000007988368L0E
Bandlast BW-Band EB0 DE0072147017400000000007988365EBE
Elektrospeicherheizung BW-HZ2 EZ2 DE0072147017400000000007988373EZE
Wärmepumpe BW-WP1 EP1 DE0072147017400000000007988372EPE
Straßenbeleuchtung BW-STR1 ES1 DE0072147017400000000007988370ES
Öffentliche Telefonzelle BW-OeTel1 ET1 DE0072147017400000000007988371ETE
Synthetische Einspeiseprofile

Seit dem 1.7.2012 wird für die Bilanzierung nicht Lastgang gemessener Fotovoltaik -Einspeisungen das Referenzprofil der Transnet- BW in der Ausprägung Netze-BW (ER1) verwendet. Der ¼ h Einspeiseverlauf wird berechnet aus realen Wechselrichterdaten.

Tagesmitteltemperaturen

Als maßgebliche Temperaturmessstelle für die Tagesmitteltemperatur ist die Messstelle des Deutschen Wetterdienstes (DWD) (UTILMD: “ZT1“ = Code für “Deutscher Wetterdienst“) in Stuttgart-Echterdingen (Flughafen Stuttgart, Messstellennummer 10738) festgelegt. Die Istwerte der Tagesmitteltemperaturen Stuttgart-Echterdingen der letzten drei Jahre sowie die Istwerte der Tagesmitteltemperaturen des aktuellen Jahres können hier abgefragt werden. Die Tagesmitteltemperaturen des laufenden Jahres werden monatsweise aktualisiert. Die Aktualisierung erfolgt spätestens am fünften Werktag des Folgemonats für den abgelaufenen Monat.

  • Tagesmitteltemperaturen (XLS)

    Die Temperaturtabelle mit den aktuellen und historischen Tagesmitteltemperaturen gemessen in Stuttgart- Echterdingen 373 m ü. NN

Sperren und Entsperren
Ersatzversorgung

Sofern ein Lieferant in mindestens einem der zum Netz der Netze BW GmbH gehörenden Konzessionsgebiete die Funktion des Grundversorgers gemäß § 36 Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) wahrnimmt, legt die Netze BW GmbH auf Anfrage ein ausformuliertes Angebot zur Abwicklung des GPKE-Prozesses Ersatzversorgung vor

Lieferantenrahmenvertrag

Gesetzliche Änderungen, Vorgaben aus Verordnungen und der aktuellen Kooperationsvereinbarung werden von der Netze BW GmbH fristgerecht und transparent umgesetzt. Unsere den aktuellen Vorgaben entsprechenden Vertragsunterlagen und sonstige Bestimmungen stehen hier für Sie zur Verfügung.

Marktkommunikation

Gemäß GeLi Gas ist eine 1:1-Kommunikation zwischen Ausspeisenetzbetreiber und Transportkunden einzuhalten.

Synthetische Lastprofile

Gemäß der Kooperationsvereinbarung VIII (KOV-VIII) werden „SLP-Gas verfahrensspezifische Parameter“ in der bundesweit einheitlichen Tabelle zum Download zur Verfügung gestellt. Nähere Informationen zur Ermittlung dieser Parameter entnehmen Sie bitte den Erläuterungen zu „Parameter der Sigmoid-Funktion“.

Abrechnungsbrennwerte

Gemäß den Anforderungen der GasNZV veröffentlicht die Netze BW GmbH für ihr Standardlastprofil (SLP)-Kunden die Abrechnungsbrennwerte aller Brennwertbezirke. Für jeden Abrechnungsmonat steht Ihnen ein PDF-Dokument zur Verfügung, welches den gesamten Abrechnungszeitraum abdeckt. Abrechnungsmonat ist immer der Monat, in dem die letzte Ablesung durchgeführt wurde.

Sperren und Entsperren

Nach § 24 der Niederdruckanschlussverordnung ist der Netzbetreiber berechtigt, auf Anweisung des Lieferanten des Anschlussnutzers die Anschlussnutzung zu unterbrechen, soweit der Lieferant dem Anschlussnutzer gegenüber hierzu vertraglich berechtigt ist und der Lieferant das Vorliegen der Voraussetzungen für die Unterbrechung der Anschlussnutzung gegenüber dem Netzbetreiber glaubhaft versichert und den Netzbetreiber von sämtlichen Schadensersatzansprüchen freistellt, die sich aus einer unberechtigten Unterbrechung ergeben können; dabei ist auch glaubhaft zu versichern, dass dem Anschlussnutzer keine Einwendungen oder Einreden zustehen, die die Voraussetzungen der Unterbrechung der Anschlussnutzung entfallen lassen.

Sicherheitsdatenblatt Erdgas