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19. Juni 2026

Netze BW baut in Teningen ein neues Umspannwerk

Rund 22 Millionen Euro fließen in die zukunftsfähige Stromversorgung für die Region

Teningen: Mit dem offiziellen Spatenstich am Freitag, 19. Juni 2026, gibt die Netze BW den Startschuss für den Bau des neuen Umspannwerks in Teningen. Gemeinsam mit Bürgermeister Berthold Schuler und weiteren Vertreterinnen und Vertretern aus der Region wird damit der Auftakt für ein bedeutendes Infrastrukturprojekt gesetzt, das die sichere Stromversorgung in Teningen und den umliegenden Gemeinden langfristig stärkt.

Das „alte“ Umspannwerk in Teningen wird seit Ende der 1960er Jahre betrieben und hat sich in dieser Zeit zu einem zentralen Netzknoten für die Region entwickelt. Hier wird Strom von Hoch- auf Mittelspannung umgewandelt und in die Mittelspannungsleitungen eingespeist, die Haushalte und Betriebe in der Region zuverlässig versorgen. Nun entsteht auf dem gleichen Grundstück Schritt für Schritt ein neues Umspannwerk. Netze BW investiert dafür rund 22 Millionen Euro. Der Bauzeitraum ist von Mitte Juni 2026 bis zum Sommer 2029 vorgesehen.

Versorgungssicherheit stärken: Kommunen begrüßen Infrastrukturmaßnahme

Ziel des Neubaus ist es, die Versorgungssicherheit in der Region langfristig zu stärken und das Stromnetz bestmöglich auf die Anforderungen der Energiezukunft vorzubereiten. Denn mit Elektromobilität, Wärmepumpen, modernen Industriebetrieben und immer mehr dezentral erzeugtem Strom wachsen die Aufgaben im Netz – und damit auch die Bedeutung einer leistungsfähigen, flexiblen Infrastruktur.

Bürgermeister Berthold Schuler freut sich über die Investitionen in das örtliche Stromnetz: „Der Bau des neuen Umspannwerks ist ein wichtiger Schritt, um Teningen und die Region zukunftssicher mit Strom zu versorgen. Gerade in der heutigen Zeit wird deutlich: Eine verlässliche Versorgung ist wichtiger denn je. Sie bildet das stabile Fundament für das Wohlergehen unserer Bürgerinnen und Bürger sowie für die Zukunft unserer Gemeinde und der gesamten Region.“

Die Netze BW-Projektleiterin Svenja Gelsok ergänzt: „Ein Projekt dieser Größenordnung gelingt nur, wenn alle Beteiligten rechtzeitig und verlässlich zusammenarbeiten. Gleichzeitig achten wir auf eine vorausschauende und wirtschaftliche Planung. Durch die frühzeitige Vorbereitung konnten wir gute Voraussetzungen schaffen und das Projekt deutlich kosteneffizienter umsetzen – unter anderem, weil zentrale Komponenten wie die Transformatoren aus unserem Bestand genutzt werden können.“

Technische Details
Im Zuge der Baumaßnahmen wird die bestehende 110-kV-Anlage des Umspannwerks Teningen in mehreren Bauabschnitten vollständig erneuert und erweitert. Die Mittelspannungsanlage wurde bereits vor einigen Jahren modernisiert und bleibt auch weiterhin in Betrieb. Ergänzend dazu entsteht jetzt in einem neuen Gebäude ein zusätzlicher Mittelspannungsabschnitt, der an die vorhandene Anlage angebunden wird. Das bestehende Anlagensystem wird schrittweise über ein Provisorium auf neue Betriebsmittel umgeschaltet, anschließend werden die Altanlagen des noch bestehenden Umspannwerks zurückgebaut und die Freiflächen inklusive des Zauns und Oberflächen neu hergestellt.

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