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03. März 2026

Umspannwerk Brühl nach umfassender Modernisierung feierlich eingeweiht

Netze BW investiert 11 Millionen Euro in die Versorgungssicherheit

Brühl. Aus alt wird neu: Das Umspannwerk Brühl hat sich in den letzten sieben Jahren schrittweise einer Rundum-Erneuerung unterzogen – von Kopf bis Fuß oder anders gesagt von der Trafowanne bis hin zur Schaltanlage. In festlicher Atmosphäre weihte Bürgermeister Dr. Ralf Göck gemeinsam mit Netze BW-Vertretern und zahlreichen Gästen am 3. März 2026 das modernisierte Umspannwerk ein.

Die Betriebsmittel und Anlagenteile stammten größtenteils aus den frühen 1970er Jahren. Um die Versorgungssicherheit und Effizienz in der Region zu steigern, wurde im April 2018 eine vollständige Erneuerung angestoßen, die Ende 2025 ihren krönenden Abschluss gefunden hat. Mit der Modernisierung wurde die Anlage technisch auf den neuesten Stand gebracht. Die Maßnahme war erforderlich, um dem wachsenden Bedarf und der steigenden Nachfrage nach Strom gerecht zu werden. Diese resultiert aus der fortschreitenden Elektrifizierung des Verkehrs – etwa durch Elektroautos, dem vermehrten Einsatz von Wärmepumpen sowie aus den steigenden Anforderungen einer zunehmend digitalisierten Welt, beispielsweise durch Rechenzentren.

Netze BW-Geschäftsführer Dr. Martin Konermann ergänzt: „Eine leistungsfähige Stromversorgung steht und fällt mit der Qualität unserer Netze. Die Maßnahmen in Brühl tragen einen Teil dazu bei, das hohe Versorgungsniveau in Baden-Württemberg langfristig zu sichern. Durch den Einsatz modernster Technik können wir die umliegenden Haushalte sowie Gewerbe- und Industriebetriebe sicher versorgen und eine Vielzahl an erneuerbaren Energien aufnehmen. Gleichzeitig machen wir unsere Netze damit fit für die Anforderungen der Energie-, Verkehrs- und Wärmewende.“

„Gerade in der heutigen Zeit wird deutlich: Eine verlässliche Versorgung ist wichtiger denn je. Sie bildet das stabile Fundament für das Wohlergehen unserer Bürgerinnen und Bürger sowie für die Zukunft unserer Gemeinde und der gesamten Region. Umso erfreulicher ist es, dass Netze BW Brühl zu einem leistungsfähigen Mittelpunkt der Stromversorgung in der Rheinebene weiterentwickelt hat“, betont Bürgermeister Dr. Ralf Göck.

Tina Argento, Leiterin des Regionalzentrums Baden, fügt hinzu: „Die Kommunen, die durch das Umspannwerk versorgt werden, pflegen mit uns eine vertrauensvolle und enge Partnerschaft. Wir freuen uns sehr, dass wir hier eine Infrastruktur schaffen konnten, die nicht nur den heutigen Anforderungen entspricht, sondern auch zukunftssicher ist und langfristig Bestand haben wird.“

Die Sanierung von Umspannwerken stellt eine anspruchsvolle Aufgabe dar, die in Brühl mit viel Engagement und Fachwissen gemeistert wurde. Trotz zahlreicher Herausforderungen – darunter komplexe Genehmigungsverfahren, die Auswirkungen der Corona-Pandemie, des Ukraine-Kriegs und steigender Materialpreise – gelang es, die Modernisierung innerhalb von fünf Jahren erfolgreich abzuschließen. Besonders hervorzuheben ist, dass die Umbaumaßnahmen im laufenden Betrieb durchgeführt wurden und die Versorgung der Bewohner*innen der Region jederzeit sichergestellt werden konnte.

Netze BW hat rund 11 Millionen Euro in die Modernisierung des Umspannwerks investiert und damit vorausschauend gehandelt: Durch die frühzeitige Umsetzung konnte das Projekt zu deutlich günstigeren Konditionen realisiert werden – heute lägen die Kosten für ein vergleichbares Vorhaben etwa beim Dreifachen.

Über die Netze BW GmbH

Die Netze BW GmbH steht für eine sichere Versorgung in Baden-Württemberg und kundennahen Netzservice. Sie ist das größte Netzunternehmen für Strom, Gas und Wasser in Baden-Württemberg und eine Tochtergesellschaft der EnBW Energie Baden-Württemberg AG. Als Verteilnetzbetreiber betreibt die Netze BW insgesamt knapp 100.000 Kilometer lange Hoch-, Mittel- und Niederspannungsnetze für 2,37 Millionen Netzkund*innen im Land sowie das Gasverteilnetz für rund 240.000 Netzkund*innen. Außerdem erbringt und vertreibt die Sparte Dienstleistungen netznahe und kommunale Dienstleistungen für Kommunen und Stadtwerke. Das Unternehmen hat an rund 90 Standorten in Baden-Württemberg mehr als 5.800 Mitarbeitende sowie 800 Auszubildende und Studierende.

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