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14. Juli 2026

Netze BW betreibt weiter das Stromnetz in Kürnbach

Kürnbach. Die Gemeinde Kürnbach (Landkreis Karlsruhe) setzt die erfolgreiche Zusammenarbeit mit der Netze BW fort: Bürgermeister Moritz Baumann und Petra Schweizer, Leiterin Konzessionen bei der Netze BW, haben den neuen Stromkonzessionsvertrag feierlich unterzeichnet. Die Vereinbarung tritt am 1. Januar 2029 in Kraft und sichert für die kommenden 20 Jahre eine stabile und zuverlässige Stromversorgung in der Gemeinde. Der bisherige Konzessionsvertrag läuft zum 31. Dezember 2028 aus.

Konzessionsverträge erlauben dem Netzbetreiber, die öffentlichen Verkehrswege und Flächen der Gemeinden zum Bau und Betrieb von Leitungen für die Stromversorgung zu nutzen. Im Gegenzug erhält die Kommune eine jährliche Konzessionsabgabe, die sich nach den gelieferten Energiemengen bemisst. 

„Für uns steht die verlässliche Versorgung der Bürgerinnen und Bürger in Kürnbach an erster Stelle“, erklärt Moritz Baumann. „Wir haben uns angeschaut, wie die Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren funktioniert hat und welche Perspektiven uns für die kommenden Jahrzehnte aufgezeigt werden. Wichtig war der Verwaltung und dem Gemeinderat vor allem, dass wir einen Partner haben, der unsere örtlichen Gegebenheiten kennt und mit uns gemeinsam in die Zukunft denkt.“

Auch Petra Schweizer ordnet die Entscheidung aus Sicht der Netze BW ein: „Wir freuen uns, dass Kürnbach den bisherigen Weg mit uns weitergehen möchte. In den Gesprächen wurde deutlich, wie wichtig eine partnerschaftliche und verlässliche Zusammenarbeit für die Gemeinde ist. Unser Ziel ist es, gemeinsam mit Kürnbach dafür zu sorgen, dass das Stromnetz hier sicher, stabil und Schritt für Schritt noch zukunftsfähiger wird,“ betont Petra Schweizer. Im Vordergrund stehe dabei die Zusammenarbeit auf Augenhöhe: Die Gemeinde lege Wert auf transparente Abstimmungen, verlässliche Ansprechpartner und Lösungen, die zur Größe und Struktur Kürnbachs passen.

In den kommenden Jahren sind in Kürnbach weitere Investitionen in die Netzinfrastruktur vorgesehen, etwa in die Verstärkung und Modernisierung von Leitungen, den Ausbau von Ortsnetzstationen sowie die intelligentere Steuerung des Netzes. Dazu setzt die Netze BW zunehmend auf digitale Lösungen, um auch künftig eine hohe Versorgungssicherheit zu gewährleisten und die wachsende Zahl von Photovoltaikanlagen, Wärmepumpen und Ladepunkten für E-Mobilität zuverlässig in das Stromnetz zu integrieren. 

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