14. Oktober 2026
Gemeinsam für ein starkes Stromnetz der Zukunft
Steinhausen an der Rottum setzt die Partnerschaft mit der Netze BW fort – der neue Konzessionsvertrag schafft 20 Jahre Planungssicherheit.
Steinhausen an der Rottum. Die bewährte Partnerschaft geht in die nächste Runde: Die Netze BW GmbH bleibt Betreiberin des Stromnetzes in Steinhausen an der Rottum. Nachdem der Gemeinderat am 1. Juli 2026 grünes Licht gegeben hatte, unterzeichneten Bürgermeister Hans-Peter Reck und Lukas Kirchner, Leiter Konzessionsverfahren bei der Netze BW, vor Kurzem den neuen Konzessionsvertrag. Er tritt am 1. Januar 2029 in Kraft und läuft über 20 Jahre.
Für Bürgermeister Hans-Peter Reck ist die Fortsetzung der Zusammenarbeit vor allem ein Gewinn für die Menschen und die Wirtschaft vor Ort: „Eine sichere Stromversorgung ist für unsere Bürgerinnen und Bürger im Alltag ebenso wichtig wie für unsere Handwerksbetriebe und Unternehmen. Sie schafft Verlässlichkeit, stärkt unseren Standort und gibt uns Planungssicherheit für die kommenden Jahre. Deshalb freue ich mich sehr, dass wir die bewährte und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der Netze BW fortsetzen.“
Investitionen in eine sichere Versorgung vor Ort
Lukas Kirchner richtet den Blick nach vorn: „Diese Verlässlichkeit wollen wir dauerhaft sichern. Deshalb investiert die Netze BW bis 2030 jährlich einen hohen dreistelligen Millionenbetrag in leistungsfähige, moderne Stromnetze. So reagieren wir auf den wachsenden Bedarf an Netzanschlüssen und höheren Leistungen, sichern die Versorgung von Haushalten und Unternehmen und ermöglichen die zuverlässige Integration erneuerbarer Energien und Speicher. Damit stärken wir die Zukunftsfähigkeit – auch von Steinhausen an der Rottum.“
Die Grundlage für diese langfristige Zusammenarbeit schafft der Konzessionsvertrag. Er erlaubt der Netze BW, öffentliche Straßen, Wege und Flächen der Gemeinde für den Bau und Betrieb von Stromleitungen zu nutzen. Im Gegenzug erhält die Gemeinde jedes Jahr eine Konzessionsabgabe, deren Höhe sich nach der im Gemeindegebiet gelieferten Energiemenge richtet.
Konkrete Projekte stärken das Netz vor Ort
Was diese Verantwortung vor Ort bedeutet, zeigen aktuelle Projekte: Am Schloßberg ersetzte die Netze BW eine beschädigte Gittermaststation durch eine kompakte Umspannstation. Beide Anlagen wandeln den Strom auf die passende Spannung für das örtliche Netz um; die alte Station stand auf einem offenen Stahlgerüst. Nach dem Zusammenstoß mit einem landwirtschaftlichen Fahrzeug konnte sie aus statischen Gründen nicht erhalten bleiben. Für die neue Anlage war zudem ein Kabelaufführungsmast erforderlich. Gleichzeitig verlegte die Netze BW die 0,4-Kilovolt-Leitung, die umliegende Haushalte und Gebäude versorgt, von den Holzmasten unter die Erde. Zusätzliche Stützen und Verankerungen sind damit nicht mehr nötig.
Auch im Ortsteil Ehrensberg treibt die Netze BW die Weiterentwicklung des Stromnetzes voran. Dort bindet sie eine kundeneigene Umspannstation an ihr 20-Kilovolt-Netz an. Damit entstehen die technischen Voraussetzungen für den Betrieb eines Solarparks und eines Batteriespeichers. Beide Projekte zeigen, wie der Netzausbau die Versorgungssicherheit stärkt und zugleich die Energiewende vor Ort ermöglicht.
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