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Netzverstärkung der bestehenden 110-kV-Leitung zwischen Dellmensingen und Achstetten

Nachfolgend erhalten Sie alle wichtigen Informationen und Termine zur Netzverstärkung der bestehenden 110-kV-Hochspannungsleitung zwischen Dellmensingen und Achstetten (Anlage 0007).

Kurz & knapp

Unser Vorhaben in Dellmensingen-Achstetten

Der Ausbau der regenerativen Erzeugungsanlagen bringt die Stromnetze an den Rand ihrer Leistungsfähigkeit. Auch im Landkreis Biberach und dem Alb-Donau-Kreis sowie den umliegenden Landkreisen wird in den kommenden Jahren ein weiterer Ausbau an erneuerbaren Erzeugungsanlagen erwartet. Um die zu erwartenden Einspeisungen durch erneuerbare Energien auch in Zukunft in der Region zuverlässig aufnehmen und verteilen zu können sowie die Versorgungssicherheit und Netzstabilität zu gewährleisten, plant die Netze BW GmbH die Ertüchtigung der bestehenden 110-kV-Freileitung zwischen Dellmensingen und Achstetten (LA 0007).

Meilensteine

Bedarfsplanung

Der Ausbau der regenerativen Erzeugungsanlagen bringt die Stromnetze an den Rand ihrer Leistungsfähigkeit. Auch im Landkreis Biberach und dem Alb-Donau-Kreis sowie den umliegenden Landkreisen wird in den kommenden Jahren ein weiterer Ausbau an erneuerbaren Erzeugungsanlagen erwartet. Um die zu erwartenden Einspeisungen durch erneuerbare Energien auch in Zukunft in der Region zuverlässig aufnehmen und verteilen zu können sowie die Versorgungssicherheit und Netzstabilität zu gewährleisten, plant die Netze BW GmbH die Ertüchtigung der bestehenden 110-kV-Freileitung zwischen Dellmensingen und Achstetten (LA 0007).

Genehmigungsplanung im Dialog

Bevor die geplanten Maßnahmen umgesetzt werden können, bedarf es einer Genehmigung. Diese Genehmigung ist im Rahmen eines Genehmigungsverfahrens (hier: Planfeststellungsverfahren) durch die Netze BW zu erlangen. Um ein Genehmigungsverfahren eröffnen zu können, muss die Netze BW zuvor einerseits verschiedene Voruntersuchungen durchführen, wie z.B. die Prüfung von technischen, rechtlichen, umweltfachlichen und wirtschaftlichen Anforderungen sowie andererseits einen Genehmigungsantrag erarbeiten. Derzeit werden die im Umweltuntersuchungen durch Netze BW durchgeführt und der Genehmigungsantrag erarbeitet. Parallel dazu wird die Öffentlichkeit zu einem möglichst frühen Zeitpunkt in die Planungen eingebunden. Neben verschiedenen Informationsmaterialien zum Vorhaben besteht z.B. über unser Projektpostfach oder die Projekthotline die Möglichkeit, dass Sie uns Ihre Fragen und Hinweise zukommen lassen, welche wir Ihnen gerne beantworten und in unserer Planung berücksichtigen. Zu beachten ist, dass alle Planungshinweise immer in einen Ausgleich mit weiteren Interessen zum Vorhaben zu bringen sind. Hierzu dient das formelle Genehmigungsverfahren.

Nr. Datum Beteiligungsinstrument Adressat(en)
1 27.03.2018 Informationsschreiben an die betroffenen Gemeinden Bürgermeister/Ortsvorsteher betroffener Gemeinden
2 04.04.2018 Informationsgespräch Zuständige der betroffenen Gemeinde Achstetten
3 04.04.2018 Informationsgespräch Bürgermeister der betroffenen Stadt Erbach, Ortsvorsteher des Ortsteils Dellmensingen
4 25.06.2018 Technischer Ausschuss der Stadt Erbach/Ortschaftsrat Dellmensingen Technischer Ausschuss Erbach/Ortschaftsrat Dellmensingen
5 25.06.2018 Presseinformation an teilnehmende Presse Presse
Planfeststellungsverfahren

Das Planfeststellungsverfahren ist ein besonderes Verwaltungsverfahren, welches für dieses Vorhaben als Genehmigungsverfahren zur Anwendung kommt. Es dient unter anderem der förmlichen Beteiligung der Öffentlichkeit. Wir planen mit einer Antragseinreichung für Mitte 2019. Die zuständige Genehmigungsbehörde ist das Regierungspräsidium Tübingen. Dieses prüft den Planfeststellungsantrag der Netze BW, insbesondere unter Einbindung der Träger öffentlicher Belange, der Fachbehörden und der Öffentlichkeit. Ergebnis des Planfeststellungsverfahren ist der Planfeststellungsbeschluss.

Planfeststellungsbeschluss

Das Planfeststellungsverfahren wird durch den Planfeststellungsbeschluss abgeschlossen. Mit dem Planfeststellungsbeschluss entscheidet das Regierungspräsidium Karlsruhe über den Antrag des Vorhabenträgers unter Berücksichtigung aller gegen den Antrag eingebrachten Einwände.

Baumaßnahmen

Der (Ersatzneu-)Bau wird gemäß dem Planfeststellungsbeschluss, welchen wir für Ende 2019 erwarten, voraussichtlich. 2021 umgesetzt.

Inbetriebnahme

Nach Abschluss der Bauarbeiten, erfolgt als abschließender Meilenstein die Inbetriebnahme.

Geplante Maßnahme

Um die Stromfähigkeit zu erhöhen, werden beide bestehenden Stromkreise mit Einfachseil durch neue Leiterseile in Zweierbündeln ersetzt. Da die bestehenden Masten nicht auf die zusätzlichen Lasten ausgelegt sind, werden alle 11 Masten der Leitungsanlage standortgleich ersatzneugebaut. Das bestehende Mastbild verändert sich nicht. Die Spannung bleibt mit 110 kV gleich. Netze BW folgt mit den geplanten Maßnahmen konsequent dem sogenannten NOVA-Prinzip (Netz-Optimierung vor Verstärkung vor Ausbau) und vermeidet somit neue zusätzliche Leitungsanlagen.

Haben Sie weitere Fragen?

Antworten zu den häufigsten Fragen finden Sie in unserem FAQ-Bereich.

Aktueller Stand

Derzeit werden die Antragsunterlagen für einen Planfeststellungsantrag erarbeitet und Mitte 2019 beim Regierungspräsidium Tübingen eingereicht.

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