Unser Netz

Netzverstärkung Ostalbkreis (Goldshöfe-Ellwangen-Nördlingen-Hohenberg)

Den Zielen der Bundes- und Landesregierung folgend, soll der Anteil an erneuerbaren Energien in Baden-Württemberg stark zunehmen. Die Netze BW gestaltet diesen Wandel der Energielandschaft aktiv mit.

Wir kümmern uns drum

Ihr Ansprechpartner:

  • Andreas Schick
  • Genehmigungsmanagement
  • Schelmenwasenstraße 15
  • 70567 Stuttgart

Kurz & Knapp

Die geplanten Erweiterungen im Bestandsnetz kurz vorgestellt

Beim Ausbau der erneuerbaren Energien spielen in Baden-Württemberg die Photovoltaik und die Windkraft eine große Rolle. Diese Anlagen werden schwerpunktmäßig in ländlichen Regionen errichtet. In dem betroffenen Hochspannungsnetz sind die Übertragungskapazitäten bereits heute am Rand der Leistungsfähigkeit.

Die Netze BW GmbH plant das bestehende Hochspannungsnetz von Ellwangen nach Nördlingen, Hohenberg und Hüttlingen auszubauen. Für die Verbindungen von Ellwangen nach Nördlingen und von Ellwangen nach Hohenberg ist das Auflegen eines weiteren 110 kV Stromkreises auf den vorhandenen Masten geplant. Zwischen dem Umspannwerk Ellwangen und dem Umspannwerk Goldshöfe ist ein teilweiser Ersatzneubau der bestehenden Masten vorgesehen. Auch hier wird ein zusätzlicher 110 kV Stromkreis aufgelegt.

Strommast

Meilensteine

Bedarfsplanung

Durch den Ausbau der regenerativen Erzeugungsanlagen (vornehmlich durch Photovoltaik-, Windenergie- und Biogasanlagen) entstehen vor dem Hintergrund der Energiewende neue Herausforderungen für das Verteilnetz und bringen es an den Rand seiner Leistungsfähigkeit. Bundes- und Landesregierung haben das Ziel vorgegeben den Anteil an erneuerbaren Energien im Bund und in Baden-Württemberg weiter zu steigern. Vor allem durch den Ausbau von Photovoltaik und Windenergie wird im Ostalbkreis und den angrenzenden Landkreisen zeitnah ein massiver Ausbau an erneuerbaren Energien erwartet. Doch bereits heute wird zeitweise deutlich mehr Energie aus regenerativen Energieerzeugungsanlagen in der Verteilnetz eingespeist als vor Ort verbraucht wird. Dies erfordert den Ausbau der Verteilnetze, damit der überschüssige Strom von der 110 kV Hochspannungsebene in die 380 kV Übertragungsnetzebene überführt werden kann.

Bürgerinformation

Bevor die Netzverstärkung auf einer bestehenden Leitungstrasse im Rahmen eines Planfeststellungsverfahrens umgesetzt werden kann bedarf es einer Abstimmung mit der zuständigen Genehmigungsbehörde. Bereits in dieser frühen Phase werden durch Netze BW die gewählten Volksvertreter, Behörden, Träger öffentlicher Belange sowie die Öffentlichkeit über das Vorhaben bis Ende Mai 2015 informiert. Die in diesem Zeitraum zusammen getragenen Hinweise und Anregungen werden anschließend ausgewertet und die Ergebnisse kommuniziert.

Scoping

Bevor ein Antrag auf Durchführung eines Planfeststellungsverfahrens gestellt werden kann, bedarf es eines Scoping-Termins, welcher von der verfahrensführenden Behörde durchgeführt wird. Verfahrensführende Behörde für dieses Vorhaben ist das Regierungspräsidium Stuttgart. Im Scoping-Termin werden, unter Beteiligung der Träger öffentlicher Belange und Fachbehörden, der Gegenstand sowie der Umfang und Inhalt der zu erstellenden Antragsunterlagen formal festgelegt.

Der Scoping-Termin steht derzeit noch nicht fest.

Planfeststellungsverfahren

Im Planfeststellungsverfahren werden innerhalb des bestehenden Trassenkorridors Stellungnahmen und Einwendungen zum Projekt geprüft und abgewogen. Gegebenenfalls ist ein Erörterungstermin durchzuführen.

Planfeststellungsbeschluss

Am Ende des Planfeststellungsverfahrens steht ein Planfeststellungsbeschluss, welcher u.a. eine konkrete Ausführung festlegt.

Bau

Der Bau wird gemäß dem Planfeststellungsbeschluss umgesetzt.

Inbetriebnahme

Als abschließender Meilenstein erfolgt die Inbetriebnahme.

Rückblick und aktueller Stand

Im Rahmen der frühen Bürgerinformation wird die Netzverstärkung Ostalbkreis am 22. und 23. April 2015 in den öffentlichen Gemeinderatssitzungen der Stadt Ellwangen sowie der Gemeinden Neuler und Hüttlingen vorstellt. Am 20. Mai wird das Projekt ab 19.00 Uhr in der St. Georg in Schrezheim vorgestellt und erläutert. Interessierte Bürger können zudem über das Projektpostfach (siehe Kontaktformular rechts) direkt Hinweise und Anregungen zu dem Projekt an uns senden. Diese werden bis zur Bürgerinformationsveranstaltung gesammelt und mit der zuständigen Genehmigungsbehörde ausgewertet. Anschließend werden die Ergebnisse kommuniziert.

Im kommenden Jahr sollen die Unterlagen für das Genehmigungsverfahren beim Regierungspräsidium Stuttgart eingereicht werden. Die Umsetzung könnte dann voraussichtlich ab 2018 erfolgen.

Donwloadcenter

Hinweise und Anregungen aus der frühen Öffentlichkeitsbeteiligung