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23. September 2026

Netze BW Wasser baut neuen Wasserhochbehälter für Stuttgart-Nord

Neubau oberhalb der Mönchhalde stärkt die Trinkwasserversorgung im wachsenden Versorgungsgebiet / Baustart mit offiziellem Spatenstich

Stuttgart. Die Netze BW Wasser GmbH investiert rund 7 Millionen Euro in einen neuen Hochbehälter im Stuttgarter Norden. Im Stadtteil Mönchhalde entsteht eine neue Anlage, die die Trinkwasserversorgung im Gebiet langfristig sichern und an künftige Anforderungen anpassen soll. Mit dem offiziellen Spatenstich hat das Bauprojekt nun begonnen. Die Netze BW Wasser investiert damit in eine leistungsfähige und verlässliche Infrastruktur der Daseinsvorsorge.

Der Neubau ersetzt den bestehenden Hochbehälter „Schüle“, dessen Nutzungsdauer nach fast 100 Jahren weitgehend erreicht ist. Die Kapazität des neuen Hochbehälters beträgt 1000 m³.

Zentraler Beitrag zur Versorgungssicherheit

Mit dem Projekt reagiert die Netze BW Wasser nicht nur auf das Alter der Bestandsanlage, sondern auch auf heutige technische Anforderungen. Zugleich berücksichtigt das Unternehmen bei der Dimensionierung auch die Entwicklung des Nordbahnhofviertels. Gerade in Zeiten wachsender Anforderungen an die Infrastruktur ist die kontinuierliche Erneuerung des Trinkwassernetzes ein zentraler Beitrag zur Versorgungssicherheit.

„Wasserversorgung ist Teil der Daseinsvorsorge und funktioniert nur dann verlässlich, wenn wir heute in die Infrastruktur von morgen investieren. Der neue Hochbehälter ist deshalb weit mehr als ein Bauprojekt: Er schafft die Grundlage dafür, dass die Menschen im Stuttgarter Norden auch künftig jederzeit auf eine sichere Trinkwasserversorgung vertrauen können“, sagt Jörg Reichert, Vorsitzender der Geschäftsführung der Netze BW und Aufsichtsratsvorsitzender der Netze BW Wasser GmbH.

Harald Hauser, Geschäftsführer der Netze BW Wasser, ergänzt: „Der neue Hochbehälter ersetzt eine Anlage, die fast ein Jahrhundert lang zuverlässig ihren Dienst getan hat. Mit der neuen Bauweise nutzen wir den begrenzten Raum bestmöglich und schaffen zugleich die technischen Voraussetzungen für eine moderne und zukunftsfähige Trinkwasseranlage.“

Anwohner*innen wurden frühzeitig informiert

Ebenso wichtig ist dem Unternehmen, die Auswirkungen des Bauprojekts auf das Umfeld so gering wie möglich zu halten. Im Vorfeld fand bereits eine erste Informationsveranstaltung für Anwohner*innen statt, weitere sollen folgen. Auch bei der Gestaltung der Fassadenfarbe konnten sich Bürger*innen einbringen.

„Eine solche Baumaßnahme ist für das direkte Umfeld immer mit Belastungen verbunden. Umso wichtiger ist es, frühzeitig zu informieren und den Austausch mit den Anwohnerinnen und Anwohnern zu suchen. Gleichzeitig ist die Investition ein wichtiges Signal für die Zukunft der Wasserversorgung im Stuttgarter Norden“, sagt Bezirksvorsteherin Sabine Mezger.

Trotz sorgfältiger Planung lassen sich Beeinträchtigungen während der mehrjährigen Bauzeit nicht vollständig vermeiden. Um die Zu- und Abfahrt zur Baustelle sowie die Lagerung von Materialien zu ermöglichen, wird der Fußweg zwischen Albrecht-Dürer-Weg und dem kleinen Park am Killesberg gesperrt; eine Umleitung für Fußgänger*innen wird eingerichtet. Zudem entfallen Parkplätze, damit die erforderliche Mindestbreite der Fahrbahn eingehalten werden kann. Außerdem werden die Herman-Kurz-Straße und der Albrecht-Dürer-Weg als Einbahnstraßen geführt.

Die Baumaßnahme ist in mehrere Abschnitte unterteilt. Zunächst wird bis Ende 2026 der bestehende Hochbehälter abgebrochen und das Grundstück für den Neubau vorbereitet. Anschließend folgen in den Jahren 2027 und 2028 der Rohbau und die Wasserkammern. Im Anschluss wird der neue Hochbehälter an das bestehende Wassernetz angeschlossen. In diesem Zusammenhang erneuert die Netze BW Wasser auch mehrere Bestandsleitungen im Gebiet. Nach der Inbetriebnahme folgt die Anbindung des Hochbehälters Schüle über eine neue Trasse durch den kleinen Park am Killesberg zum Hochbehälter Mühlbachhof.

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