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16. Juli 2026

Netze BW startet Bau ihres neuen Regionalzentrums in Östringen

Starke Netze, kurze Wege und sichere Versorgung für die Region Rhein-Neckar

Östringen. Die Netze BW macht Östringen zu einem wichtigen Knotenpunkt der Energiewende: Das größte Netzunternehmen für Strom, Gas und Wasser in Baden-Württemberg investiert einen mittleren zweistelligen Millionenbetrag in die Versorgungssicherheit und errichtet auf einer Fläche von rund 37.000 Quadratmetern sein neues Regionalzentrum.

Investitionen in die Netzinfrastruktur sind eine zentrale Voraussetzung, damit sich die wachsende Zahl von Photovoltaikanlagen, Wärmepumpen und Ladepunkten für E-Mobilität zuverlässig in das Stromnetz integrieren lässt. Dafür bündelt die Netze BW in Östringen Material, Technik und Einsatzkräfte – für kurze Wege, sichere Stromnetze und neue Arbeits- und Ausbildungsplätze in der Region Rhein-Neckar.

Beim Spatenstich am Donnerstag, 16. Juli 2026, gaben Bürgermeister Felix Geider und Bodo Moray, Geschäftsführer der Netze BW, den offiziellen Startschuss für diese wichtige Investition in die Infrastruktur von morgen.

Im Ernstfall schnell vor Ort

Die rund 180 Mitarbeitenden des Regionalzentrums kümmern sich zukünftig in der Region um alle Belange in den Nieder-, Mittel- und Hochspannungsnetzen, sowohl in den Freileitungs- als auch in den Kabelverteilnetzen – von der Inspektion und Wartung über die Störungsbeseitigung bis hin zu Montage- und Instandhaltungsarbeiten.

„Östringen als Standort und dieses Areal bieten für uns ideale Bedingungen. Von hier aus können wir die Energiewende regional gestalten und alle Anforderungen unserer Fachbereiche sowie das aus dem Netzausbau sich ergebende Wachstum realisieren“, erklärt Bodo Moray, Geschäftsführer der Netze BW.

Das Grundstück ist bereits zum Teil bebaut. Die Netze BW lässt diese bestehenden Gebäude nun modernisieren und wird sie teilweise umnutzen. Zusätzlich entstehen mehrere moderne Neubauten. Das Areal bietet zudem Möglichkeiten für nachträgliche Erweiterungen, so dass es auch den zukünftigen Anforderungen des Unternehmens gerecht wird. Der Umbau der Bestandsgebäude soll bis Ende 2026 abgeschlossen, die Neubauten bis Mitte 2027 fertiggestellt sein.

Die Neubauten werden hinsichtlich ihrer Nutzungen, Energieverbräuche und der CO₂-Emissionen optimiert errichtet und betrieben. Vorgesehen sind unter anderem der Einsatz von Wärmepumpen, Photovoltaikanlagen und Dachbegrünungen zur Regenwasserspeicherung.

„Für die Stadt Östringen war die Entscheidung der Netze BW zur Verlegung ihres Regionalzentrums in unser Gewerbegebiet eine großartige Nachricht. Ich freue mich sehr, dass das Gelände am östlichen Stadtrand, das bisher teils noch brach lag, nun eine neue und vielversprechende Perspektive erhält. Der Industrie- und Gewerbestandort Östringen wird durch die Ansiedlung des Regionalzentrums der Netze BW, die auch zusätzliche Arbeits- und Ausbildungsplätze sowie Steuermehreinnahmen für die Kommune erwarten lässt, zweifelsohne nachhaltig gestärkt“, sagt Bürgermeister Felix Geider.

Zentraler Logistikstandort

Die kostenoptimierte Beschaffung, Bevorratung und Logistik von Netzbaumaterialien ist ein wesentlicher Bestandteil einer sicheren Energieversorgung. Deshalb wird der neue Standort zu einem der drei zentralen Logistikstandorte der Netze BW ausgebaut.

Weitere Schwerpunkte sind die Themen Ausbildung und Qualifizierung zukünftiger Fachkräfte. Schon jetzt bildet die Netze BW in der Region rund 30 Auszubildende zu Elektroniker*innen für Betriebstechnik sowie Elektroniker*innen für Energie- und Gebäudetechnik aus. Zudem betreut die Netze BW jährlich etwa 20 Praktikant*innen, die so erste Einblicke in die wichtige Arbeit eines führenden Netzbetreibers erhalten, ohne die im wahrsten Sinne des Wortes alle Lichter ausgehen würden.

Bilder © Netze BW GmbH/Uli Deck

01: Mit dem Spatenstich am 16. Juli hat die Netze BW die Bauarbeiten für ihr neues Regionalzentrum in Östringen offiziell gestartet. Im Bild, v.l.n.r.: Paul Schmidt (Geschäftsführer Schmidt & Schmidt | Architektur + Generalplanung), Steffen Pfisterer (Betriebsratsvorsitzender Netze – Baden-Franken, Netze BW), Katharina Emmanuilidis (Leiterin Value Management Netze BW) Bodo Moray (Geschäftsführer Netze BW), Felix Geider (Bürgermeister Östringen) und Michael Gutjahr (Leiter Kommunale Beziehungen Baden-Württemberg Netze BW).

02: Diese Zeitkapsel wird den Eingangsbereich des neuen Regionalzentrums schmücken. Sie enthält Zeugnisse unserer Zeit wie eine Zeitung vom Tag des Spatenstichs und persönliche Nachrichten an zukünftige Generationen und verbindet so die Gegenwart mit der Zukunft. Im Bild: Bodo Moray (Geschäftsführer Netze BW, rechts) und Felix Geider (Bürgermeister Östringen).

Über die Netze BW GmbH

Die Netze BW GmbH steht für eine sichere Versorgung in Baden-Württemberg und kundennahen Netzservice. Sie ist das größte Netzunternehmen für Strom, Gas und Wasser in Baden-Württemberg und eine Tochtergesellschaft der EnBW Energie Baden-Württemberg AG. Als Verteilnetzbetreiber betreibt die Netze BW insgesamt knapp 100.000 Kilometer lange Hoch-, Mittel- und Niederspannungsnetze für 2,37 Millionen Netzkund*innen im Land sowie das Gasverteilnetz für rund 104.000 Netzkund*innen. Außerdem erbringt und vertreibt die Sparte Dienstleistungen netznahe und kommunale Dienstleistungen für Kommunen und Stadtwerke. Das Unternehmen hat an rund 90 Standorten in Baden-Württemberg mehr als 5.800 Mitarbeitende sowie 800 Auszubildende und Studierende.

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Bild © Netze BW GmbH/Heike Jung

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