23. Januar 2026
Netze BW weiht nachhaltigen Neubau in Rheinhausen ein
Standorterweiterung stärkt regionale Zukunftsfähigkeit
Rheinhausen. Nach rund zwei Jahren Bauzeit ist es so weit: Mit der offiziellen Schlüsselübergabe des neuen Multifunktionsgebäudes im Gewerbegebiet Elz-blick nimmt die Netze BW GmbH ihren erweiterten Standort in Rheinhausen in Betrieb. Im Beisein von Landrat Hanno Hurth, Bürgermeister Dr. Jürgen Louis und Netze-BW-Geschäftsführer Bodo Moray sowie der beteiligten Baufirmen und zahlreichen Gästen aus der Kommunalpolitik wird der erfolgreiche Abschluss eines der größten Infrastrukturprojekte der vergangenen Jahre am Standort gewürdigt.
„Wir sind froh, dass sich die Netze BW mit dem Ausbau des Standortes hier in Rheinhausen klar zur Region bekennt und damit auch die Wirtschaftskraft im Ort ausbaut“, sagt Dr. Jürgen Louis, Bürgermeister der Gemeinde Rheinhausen.
„Der Neubau stärkt unsere regionale Verankerung vor Ort“, betont Tina Argento, Leiterin des Regionalzentrums Baden. „Damit unterstreichen wir unsere Rolle als verlässlicher und zukunftsfähiger Partner der Kommunen in allen Strom-netz- sowie Dienstleistungsthemen rund um Energie und Infrastruktur.“
„Mit dem Bau des Multifunktionsgebäudes knüpfen wir an eine über 100-jährige Unternehmensgeschichte an. Das neue Areal ermöglicht den Ausbau von Kapazitäten, stärkt die Versorgungssicherheit in der Region und unterstützt die Umsetzung der Energiewende. Zugleich unterstreicht die Erweiterung des Regionalzentrums mit inzwischen 172 Mitarbeitenden das langfristige Bekenntnis von Netze BW zum Standort: Wir sind gekommen, um zu bleiben!“ betonte Bodo Moray, Geschäftsführer der Netze BW GmbH.
Mit den steigenden Anforderungen stieß das Regionalzentrum an der Herbolzheimer Straße an seine räumlichen Grenzen. Mit dem neuen Multifunktionsgebäude an der Alten Ringsheimer Straße entstand auf rund 13.500 Quadratmetern eine zukunftsfähige Ergänzung. Der Neubau bündelt Büro-, Werkstatt- und Lagerflächen sowie eine Wertstoffhalle und zwei Fahrzeughallen und bietet zudem Entwicklungsspielraum für künftige Bedarfe. Der Standort Herbolzheimer Straße 36 bleibt weiterhin der zentrale Hauptsitz des Regionalzentrums.
Nachhaltige Bauweise mit geringem Energiebedarf Das Multifunktionsgebäude ist sowohl in der Konstruktion als auch im Betrieb auf eine effiziente Energieversorgung und reduzierte Emissionen ausgelegt.
„Nachhaltigkeit war von Beginn an einer der zentralen Leitgedanken dieses Projekts“, erklärt Stefanie von Andrian-Werburg, Leiterin EnBW Corporate Real Estate. „Das Gebäude ist so geplant, dass es möglichst wenig Energie verbraucht – Planung und Umsetzung wurden konsequent auf eine energieeffiziente, ressourcenschonende und CO₂-arme Bauweise ausgerichtet.“
Die wichtigsten Kennzahlen im Überblick:
- 90 Prozent des Jahresstrombedarfs wird durch das Gebäude klimaneutral selbst produziert
- Gebäudeenergieverbrauch unterschreitet mit 50,4 kWh/m²a die Anforderungen des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) um rund fünf kWh/m²
- Fahrzeughallen in Holzbauweise, einem bilanziell CO₂-neutraler Baustoff
- Begrünte Dächer, um Regenwasser zu speichern
- Wärmepumpentechnologie, um im Winter zu heizen und im Sommer zu kühlen
- Drei Fotovoltaikanlagen auf den Dächern erzeugen mit einer Gesamtleistung von 317 kWp künftig jährlich etwa 317.000 kWh
Das Regionalzentrum Rheinhausen Das Regionalzentrum Rheinhausen kümmert sich mit seinen rund 172 Mitarbeiter*innen in der Region um alle Belange der Nieder-, Mittel- und Hochspannungsnetze, sowohl in den Freileitungs- als auch in den Kabelverteilnetzen. Dazu gehören die Inspektion, Wartung und Störungsbeseitigung sowie Montage- und Instandhaltungsarbeiten. Der Bereitschaftsdienst ist an 365 Tagen im Jahr rund um die Uhr im Einsatz.
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