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28. Juli 2026

Neuer 72-Tonnen-Transformator erreicht das Umspannwerk Stein

Netze BW investiert in leistungsfähige Strominfrastruktur für Königsbach-Stein, Eisingen, Bilfingen und die Region

Stein. Strom ist ein selbstverständlicher Begleiter unseres Alltags. Damit diese Verlässlichkeit auch in Zukunft spürbar bleibt, investiert die Netze BW gezielt in die Strominfrastruktur, so auch in Stein: Der neue Leistungstransformator im Umspannwerk Stein stärkt die Versorgungssicherheit im Enzkreis und schafft die Grundlage dafür, dass Königsbach-Stein, Eisingen und Bilfingen auch morgen zuverlässig mit Strom versorgt sind. Zugleich ist das ein wichtiges Signal für die gesamte Region, in der die Netze BW insgesamt 24 Kommunen zuverlässig mit Strom versorgt.

Was ein Transformator leistet

Teil der Investitionen ist ein neuer Transformator. Er wiegt 72,4 Tonnen – vergleichbar mit 12 ausgewachsenen Elefanten – und ist ein zentrales Bauteil des Umspannwerks. Der Transformator sorgt dafür, dass Strom aus dem übergeordneten Netz auf eine niedrigere Spannung gebracht wird. So kann er sicher und zuverlässig in das regionale Verteilnetz weitergeleitet werden. Für Verbraucherinnen und Verbraucher bedeutet das vor allem: Der Strom kommt stabiler dort an, wo er gebraucht wird. Vereinfacht gesagt, funktioniert das ähnlich wie bei einem Ladegerät: Auch dort wird Strom so angepasst, dass er für das jeweilige Gerät nutzbar ist. Im Umspannwerk geschieht das in deutlich größerem Maßstab – für ganze Orte und Regionen.

Millimeterarbeit auf schwerem Weg

Schon der Weg zum Umspannwerk war ein logistisches Präzisionsprojekt: Das tonnenschwere Bauteil wurde mit einem speziell ausgerüsteten Schwertransport nach Stein gebracht. Route, Fahrzeiten und mögliche Engstellen hatten Spedition und Behörden im Vorfeld eng abgestimmt – damit der Koloss sicher und planmäßig sein Ziel erreicht.

Auch auf dem Gelände war Fingerspitzengefühl gefragt: Der Transformator wurde millimetergenau auf sein Fundament gesetzt und anschließend technisch angeschlossen. Bevor er ans Netz geht, folgen umfangreiche Prüfungen.

Netze BW-Projektleiter Fabian Dexheimer zeigt sich nach der gelungenen Anlieferung sehr zufrieden: „Als Netzbetreiber übernehmen wir Verantwortung dafür, dass die Menschen und Unternehmen in der Region auch künftig zuverlässig mit Strom versorgt werden. Dafür baut die Netze BW ihre Stromnetze gezielt aus und investiert bis 2030 jährlich fast eine Milliarde Euro in Baden-Württemberg – eine Entwicklung, von der auch der Enzkreis nachhaltig profitiert.

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