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29. Oktober 2026

Dunningen setzt weiter auf die Netze BW als Stromnetzpartner

Gemeinde verlängert Partnerschaft mit dem bisherigen Netzbetreiber um weitere 20 Jahre

Dunningen. Wenn zu Hause das Licht angeht, Betriebe laufen und das öffentliche Leben funktioniert, steckt dahinter mehr als Strom aus der Steckdose: starke Netze, kurze Wege und eingespielte Teams, die im Ernstfall schnell vor Ort sind.

Deshalb setzt die Gemeinde Dunningen die erfolgreiche Zusammenarbeit mit der Netze BW für die Ortsteile Dunningen und Seedorf fort: Bürgermeister Peter Schumacher und Jens Gehrt (Leiter Regionalmanagement Verteilnetz Netze BW) besiegelten am 29. Oktober 2026 die neuen Stromkonzessionsverträge mit ihren Unterschriften.

Die Vereinbarungen treten am 1. Juli 2027 in Kraft und sichern für weitere 20 Jahre die stabile und zuverlässige Stromversorgung der Gemeinde. Dafür sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Betriebsstandorts in Oberndorf am Neckar rund um die Uhr im Einsatz. Sie leben alle in der Region und haben dadurch kurze Anfahrten zu ihren Einsatzorten. Auch das Team des Regionalzentrums Heuberg-Bodensee in Tuttlingen steht der Gemeinde mit Rat und Tat zur Seite.

Mit dem neuen Konzessionsvertrag setzen die Vertragspartner ihre vertrauensvolle Zusammenarbeit fort und schaffen die Grundlage dafür, die Energieversorgung in Dunningen auch in Zeiten von Energiewende und wachsender Elektromobilität sicher weiterzuentwickeln.

Zeichen für Kontinuität

Konzessionsverträge erlauben dem Netzbetreiber, die öffentlichen Verkehrswege und Flächen der Gemeinden zum Bau und Betrieb von Leitungen für die Stromversorgung zu nutzen. Im Gegenzug erhält die Kommune eine jährliche Konzessionsabgabe, die sich nach den gelieferten Energiemengen bemisst.

„Für uns ist die Vertragsverlängerung vor allem ein Zeichen für Kontinuität und kommunale Verlässlichkeit“, erklärt Peter Schumacher. „Denn wir setzen eine Zusammenarbeit fort, die seit vielen Jahren gewachsen ist und auf gegenseitigem Vertrauen beruht.“

Energiewende stellt hohe Anforderungen an die Stromnetze

„Versorgungssicherheit entsteht nicht von allein. Sie braucht Netze, die vorausschauend geplant, kontinuierlich modernisiert und auf neue Anforderungen vorbereitet werden. Genau daran arbeiten wir gemeinsam mit der Gemeinde Dunningen“, rückt Jens Gehrt die Bedeutung leistungsfähiger Netze in den Mittelpunkt. „Dadurch stellen wir sicher, dass sich die wachsende Zahl von Photovoltaikanlagen, Wärmepumpen und Ladepunkten für E-Mobilität zuverlässig in das Stromnetz integrieren lässt.“  

Die Anforderungen an das Stromnetz wachsen auch in Dunningen. Anfang Oktober 2026 waren bereits knapp 900 Anlagen zur Erzeugung erneuerbarer Energien ans Netz angeschlossen. Das sind fast 100 mehr als Ende vergangenen Jahres. Im Jahr 2025 erzeugten „die Erneuerbaren“ gut 15 Gigawattstunden Strom und deckten damit gut 43 Prozent des Stromverbrauchs in der Gemeinde.

Hinzu kommt die zunehmende Elektromobilität: Anfang Oktober 2026 gab es in Dunningen schon 43 Ladepunkte. Damit steigt die Bedeutung einer leistungsfähigen und zukunftsfesten Netzinfrastruktur für die knapp 6.600 Einwohnerinnen und Einwohner weiter.

Kontinuierliche Investitionen ins Stromnetz vor Ort

Um die Infrastruktur auf die künftigen Anforderungen vorzubereiten, investiert die Netze BW kontinuierlich in das Stromnetz vor Ort.

So erneuert das Unternehmen im vierten Quartal 2026 eine Umspannstation in Steineleh. Kosten: rund 125.000 Euro. Umspannstationen sind wichtige technische Anlagen: Sie reduzieren die Spannung von Mittel- auf Niederspannung und sorgen so dafür, dass der Strom zuverlässig bei Haushalten, Betrieben und öffentlichen Einrichtungen ankommt.

In Projektierung ist aktuell außerdem eine weitere Netzausbaumaßnahme: In der Seestraße soll auf rund 130 Metern das Stromnetz modernisiert werden.

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