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E-Mobility-Allee

Eine Straße, elf E-Autos, ein Stromkreis

Was ist die E-Mobility-Allee überhaupt?

In der E-Mobility-Allee in Ostfildern bei Stuttgart testet Netze BW wie E-Mobilität das Stromnetz beeinflusst. Und das mitten im Alltag: Was passiert, wenn auf einmal alle Bewohner ein und derselben Straße, die über einen Stromkreis mit Energie versorgt wird, auf Elektrofahrzeuge umsteigen? Um das herauszufinden stattet Netze BW zehn Haushalte für sechs Monate mit E-Autos und Ladeinfrastruktur für zuhause aus. Das Ziel: Das Ladeverhalten der Menschen kennenlernen. Und deren direkte Auswirkungen auf das Stromnetz. Im zweiten Schritt gilt es dann, Möglichkeiten zur Optimierung der Netzstabilität direkt in der Praxis zu testen.

Private Ladestation anmelden und bis zu 200 Euro Bonus sichern

Wir wollen uns bestmöglich auf Ihren individuellen Strombedarf vorbereiten. Dazu gehört auch, frühestmöglich Kenntnis über private Anschlüsse zum Laden von Elektroautos zu haben. Sollten Sie also einen Ladepunkt für Ihr Zuhause planen oder nutzen, freuen wir uns über eine Mitteilung und belohnen Sie mit einem 50-Euro-Bonus. Und wenn Sie uns zusätzlich dabei unterstützen, die Stromversorgung in Ihrer Region sicherzustellen, indem Sie uns Zugriff auf Ihre Ladestation gewähren, bedanken wir uns mit 200 Euro bei Ihnen.

Zur Anmeldung
E-Mob-Allee

Stuttgart / Ostfildern

Der Standort

Zu finden ist die „E-Mobility-Allee“ in der Belchenstraße in Ostfildern, nahe Stuttgart. Die zehn teilnehmenden Haushalte repräsentieren ein typisches Wohngebiet mit Eigenheimen, wie es häufig in Bällungsräumen vorkommt. Dort, wo zunächst voraussichtlich am meisten Elektroautos unterwegs sein werden. Besonders wichtig für das Projekt: Alle Anwohner gehören zum selben Stromkreis. So können Lastspitzen frühzeitig erkannt und Lösungen wie Batteriespeicher auf die reale Tauglichkeit untersucht werden.

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Zehn Haushalte machen mit

Die Teilnehmer

Die Anwohner der E-Mobility-Allee sind bunt gemischt – von der Familie mit Kindern über junge Paare bis hin zu Rentnern. Dementsprechend sind auch die Fahrgewohnheiten und bisherige Erfahrungen mit Elektrofahrzeugen ganz unterschiedlich. Für manche Teilnehmer schafft die E-Mobility-Allee sogar den ersten Berührpunkt zum E-Auto.

Die Elektroflotte

Pro Haushalt ein Auto

Für die Teilnehmer der E-Mobility-Allee stellt Netze BW ein halbes Jahr lang insgesamt elf Fahrzeuge zur Verfügung. Jeder Haushalt bekommt entweder einen e-Golf, einen BMW i3 oder einen Renault Zoe. Außerdem dürfen alle Teilnehmer jeweils drei Wochen lang Tesla fahren.

5 x e-Golf

4-Türer
Batteriekapazität: 35,8 kWh
Ladezeit 100%: 5:30 h
Alltagsreichweite: 200 km

2 x BMW i3

4-Türer
Batteriekapazität: 33 kWh
Ladezeit 100%: 3 h
Alltagsreichweite: 200 km

3 x Renault Zoe

4-Türer
Batteriekapazität: 41 kWh
Ladezeit 100%: 2:15 h
Alltagsreichweite: 250 km

1 x Tesla Model S 75D

4-Türer
Batteriekapazität: 75 kWh
Ladezeit 100%: 6 h
Ladezeit 80%: 0:30 h
(am Tesla-Supercharger)
Alltagsreichweite: 350 – 400 km

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Die Vorbereitungen

Installation der E-Ladestationen

Netze BW stellt allen Teilnehmern eine Wallbox mit einer möglichen Ladeleistung von bis zu 22 kW zur Verfügung, damit sie ihr E-Auto zu Hause laden können. Die Anschlussmöglichkeiten zum Laden der E-Autos wurden bereits im April 2018 bei allen teilnehmenden Haushalten installiert.

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Jetzt kann es losgehen

Übergabe der E-Autos

Ende Mai 2018 wurden die E-Fahrzeuge an die Teilnehmer übergeben. Für viele folgte dann die erste Fahrt mit dem E-Auto. Das Fazit: Die Teilnehmer sind gespannt, wie es sein wird, in den nächsten sechs Monaten mit einem Elektrofahrzeug unterwegs zu sein.

regioTV zu Gast in der E-Mobility-Allee

Erster Einblick

regioTV zu Gast in der E-Mobility-Allee

Beim Besuch in Ostfildern hat sich regioTV einen Einblick in das Projekt verschafft. Erfahren Sie hier mehr.

Zum Video

Es wird spannend

Was, wenn alle gleichzeitig laden wollen?

Welche Infrastruktur benötigt es, damit eine Vielzahl von E-Autos zeitgleich laden kann? Was leistet das Netz schon heute? Kann durch den Einsatz von Batteriespeichern bei Bedarf die Netzstabilität verbessert werden? Zur Beantwortung dieser Fragen wirft Netze BW in Kooperation mit der Stadt Ostfildern einen Blick in die Zukunft der E-Mobilität.

Netzauslastung

Das Netz kann nur dann stabil sein, wenn dieselbe Menge an Strom sowohl eingespeist als auch entnommen wird. Deshalb stellen viele zeitgleiche Ladevorgänge die Netzstabilität vor neue Herausforderungen.

Nutzerverhalten

Jeder Mensch hat einen anderen Alltag, andere Abläufe, andere Gewohnheiten. Das Stromnetz muss dem individuellen Fahr- und Nutzungsverhalten der Teilnehmer sowie den unterschiedlichen Ladeleistungen der Elektroautos gerecht werden. Ziel ist es herauszuarbeiten, wie sich das Ladeverhalten kunden- und zugleich netzfreundlich steuern lässt.

Feedback

Beim Ausbau unserer Netze beziehen wir das Feedback der Anwohner und Kommunen aktiv mit ein. Daher ist es uns besonders wichtig, die im Rahmen der E-Mobility-Allee gesammelten Erfahrungen der Teilnehmer zur Optimierung der Ladeinfrastruktur in Wohnvierteln heranzuziehen.

Unser Ziel

Jetzt schon an die Zukunft denken

E-Mobilität zieht immer weiter in den Alltag ein. Umso wichtiger ist es, sich schon jetzt gut auf die zukünftige Nachfrage vorzubereiten, Bedarfsspitzen abzusehen und Möglichkeiten zu identifizieren, um diese gezielt ausgleichen zu können. Deshalb beschäftigt sich die Netze BW im Rahmen der E-Mobility-Allee mit verschiedenen Speicherlösungen, einem Lademanagement und dem Nutzungsverhalten der Kunden.

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