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17. März 2025

Ausbau des Breitbandnetzes in Ostracher Ortsteilen hat begonnen

Dienstleistungssparte der Netze BW verlegt im Auftrag der OEW Breitband GmbH in Wangen, Jettkofen und Einhart passive Infrastruktur für Glasfaseranschlüsse

Ostrach. In Sachen Breitbandversorgung soll es auf der Karte von Ostrach bald schon keine „grauen Flecken“ mehr geben – also Gebiete mit Bandbreiten von weniger als 100 Mbit/s. Zu diesem Zweck wird die Netze BW GmbH Sparte Dienstleistungen im Auftrag der OEW Breitband GmbH in den kommenden Monaten die Glasfaserinfrastruktur in den Ortsteilen Wangen, Jettkofen und Einhart ausbauen. Die Tiefbauarbeiten dazu starten jetzt im Ortsteil Wangen. Parallel führt die Netze BW die Planungsarbeiten für Einhart und Jettkofen fort, so dass auch dort der Baustart zeitnah erfolgen kann. Um den Start der Bauarbeiten mit einem gemeinsamen symbolischen Spatenstich zu begehen, trafen sich am Freitag, den 14. März 2025, Bürgermeisterin Lena Burth mit Vertreter*innen der Gemeinde und der beteiligten Unternehmen am Wangener Ortsrand (Zu den Obstgärten).

Bürgermeisterin Burth freut sich, dass es nun losgeht: „Der Breitbandausbau ist grundsätzlich nicht eine Aufgabe der Kommune. Leider führt ein Marktversagen dazu, dass die Kommune diese Aufgabe freiwillig übernimmt. Dank der Fördermittel von Bund und Land kann der Ausbau realisiert werden. Im Jahr 2021 hat der Gemeinderat beschlossen, diese Aufgabe an die OEW Breitband zu übertragen, da es uns als Kommune wichtig ist, unseren Bürgerinnen und Bürgern heute und in Zukunft den Zugang zu leistungsfähiger Infrastruktur zur Verfügung zu stellen. Das ist eine Aufgabe, die nicht von heute auf morgen umgesetzt werden kann, sondern sukzessive vonstattengehen muss. Mit dem heutigen Baustart machen wir nun den nächsten Schritt.“ Lena Burth bedankt sich ausdrücklich bei der OEW Breitband und der Netze BW für das gute Miteinander, und auch bei den Abgeordneten des Bundes und Landes für die finanzielle Förderung der Maßnahme.

„Die OEW Breitband verfolgt das Ziel, die flächendeckende Gleichstellung der digitalen Infrastruktur auch in unterversorgten, ländlichen Gebieten herzustellen. Hierfür greifen wir auf die Förderprogramme von Bund und Land zurück, die den Glasfaserausbau mit bis zu 90 Prozent der Kosten unterstützen – so wie hier in Ostrach“, erklärt Stefan Herzhauser, Geschäftsführer der OEW Breitband GmbH. „Die verbleibenden 10 Prozent der Kosten übernehmen wir. Die passive Glasfaserinfrastruktur verpachten wir an Netzbetreiber, die schließlich per Vertrag das schnelle Internet in Haushalte und Unternehmen bringen.“ In Ostrach wird den Betrieb des Netzes die TeleData GmbH mit Sitz in Friedrichshafen übernehmen.

„In den letzten 10 Jahren ist das Datenvolumen im deutschen Festnetz um mehr als das 13-fache gestiegen – ein klares Zeichen dafür, dass eine gute und schnelle Internetverbindung für Kommunen, Unternehmen und Haushalte längst eine Grundvoraussetzung geworden ist“, so Fabian Wiesner, Projektleiter bei der Netze BW. „Bei der immer komplexer werdenden Umsetzung von Breitbandvorhaben ist Know-how gefragt, das wir als erfahrener Betreiber von Versorgungsnetzen gerne zur Verfügung stellen.“ Dabei fungiert die Dienstleistungssparte der Netze BW als Generalübernehmer. Zu den Aufgaben des Generalübernehmers zählen in Ostrach neben der Planung und Dokumentation unter anderem auch das Verlegen der Leerrohrverbände und das Einblasen der Glasfaserkabel auf einer Trasse von über acht Kilometern sowie das Einrichten von Hausanschlüssen.

In Wangen hat bereits eine Informationsveranstaltung für Bürgerinnen und Bürger stattgefunden, weitere Veranstaltungen werden in den beiden anderen Ortsteilen noch folgen. Die Glasfaserarbeiten sollen im ersten Quartal 2026 abgeschlossen sein. Interessenten für einen Breitbandanschluss können unter 0711 289-20640 oder tk_hausanschluss_sued@netze-bw.deKontakt mit der zuständigen Abteilung der Netze BW aufnehmen.

Projektträger dieses Breitbandausbaus ist die PricewaterhouseCoopers GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft in Zusammenarbeit mit VDI/VDE Innovation + Technik GmbH und TÜV Rheinland Consulting GmbH – im Auftrag des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr (BMDV) und des Landes Baden-Württemberg in Instanz des Ministeriums für Inneres, Digitalisierung und Kommunen.

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