29. Juni 2022

Netze BW weiht neuen Wasserbehälter in Stuttgart-Rohracker ein

Vom Egerweg aus werden rund 3.500 Stuttgarter*innen mit Trinkwasser versorgt Stuttgart. In Stuttgart-Rohracker hat die Netze BW gestern offiziell den neuen Trinkwasserbehälter am Egerweg in Betrieb genommen. Der Neubau versorgt rund 3.500 Stuttgarter Bürgerinnen und Bürger mit frischem Trinkwasser und ersetzt das bisherige Bauwerk Hohe Halde. Rund fünfeinhalb Jahre hat es unter dem Strich von den ersten Überlegungen bis zur Fertigstellung gedauert.

Harald Hauser, Geschäftsführer der Netze BW Wasser GmbH, erklärte bei einer kleinen Feierstunde vor Ort: „Beim ersten Spatenstich im Oktober 2020 war es Corona, das uns den Wert einer funktionierenden Infrastruktur nachdrücklich deutlich gemacht hat. Heute, bei der offiziellen Inbetriebnahme, geht es uns angesichts der Auseinandersetzung mit Russland nicht anders: Strom, Gas, Telekommunikation und in noch einmal besonderer Form Trinkwasser sind Eckpfeiler unseres Alltags, unserer Gesellschaft und unserer Wirtschaft. Wir tun deshalb jetzt und zu jeder Zeit gut daran, systematisch in unsere Infrastruktur zu investieren.“

Als einer von 41 Wasserbehältern ist die Anlage ein wichtiger Baustein für die Wasserversorgung in der Landeshauptstadt und hat rund zwei Millionen Euro gekostet. Wasserbehälter dienen vor allem als Zwischenlager und gleichen die Schwankungen des Zu- und Ablaufs im Tagesverlauf aus. Darüber hinaus ist das gespeicherte Trinkwasser ein Vorrat für den Fall, dass Störungen auftreten oder größere Mengen Löschwasser benötigt werden. Mit einem Volumen von 240 Kubikmetern war der alte Behälter an der „Hohen Halde“ – rund 700 Meter Luftlinie südwestlich des neuen Standorts – zu klein für die aktuellen Anforderungen geworden.

Aus der Prüfung mehrerer Varianten schälte sich schließlich der neue Standort am Egerweg heraus. Die Netze BW ging dabei auch auf Bedenken der Anlieger ein und veränderte gegenüber den ersten Planungen die Bauart der Anlage. Der jetzt realisierte „erdangedeckte Röhrenbehälter“ fasst 500 Kubikmeter Wasser in drei Röhren und ist größtenteils an das vorhandene Gelände angepasst. Insgesamt wurden für den Röhrenbehälter rund 400 Kubikmeter Oberboden und rund 2.000 Kubikmeter Baugrubenaushub bewegt. „Wir wissen, dass wir den Anwohnerinnen und Anwohnern während der Bauzeit einiges zugemutet haben und bedanken uns für ihr Verständnis“, so Harald Hauser.

Der Umwelt zuliebe – der neue Behälter liegt in einem Landschaftsschutzgebiet – hat die Netze BW eine Reihe von begleitenden Maßnahmen umgesetzt. So ist eine insektenfreundliche Blühwiese angelegt worden; zudem bieten eine Astriste sowie Trockenmauern und Gehölze Quartier für Kleintiere und Pflanzen.

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