Unser Netz

Erneuerung der bestehenden 110-kV-Hochspannungsleitung zwischen Rheinau und Leimen

Die Netze BW GmbH betreibt das 110-kV-Verteilnetz im Rhein-Neckar-Kreis und steht dabei für eine sichere und zuverlässige Versorgung mit Strom. Dabei führt sie je nach Alter der Bestandsanlagen von Zeit zu Zeit Erneuerungsmaßnahmen durch um auch zukünftig eine ausreichende und sichere Stromversorgung zu gewährleisten.

Wir kümmern uns drum

Ihr Ansprechpartner:

  • Andreas Schick
  • Genehmigungsmanagement
  • Schelmenwasenstraße 15
  • 70567 Stuttgart

Kurz & Knapp

Die geplanten Erweiterungen im Bestandsnetz kurz vorgestellt

Die Netze BW GmbH plant die bestehende 110-kV-Hochspannungsleitung auf gleicher Trasse stellenweise als Ersatzneubau neuen Anforderungen anzupassen. Dazu sollen bestehende Maste teilweise abgebaut und neue Maste größtenteils standortnah errichtet werden. Einhergehend mit einer neuen, den technischen Standards angepassten, Beseilung der Maste wird das Netz fit für die Zukunft gemacht. Netze BW folgt mit dieser Maßnahme dem sogenannten NOVA-Prinzip (Netz-Optimierung vor Verstärkung vor Ausbau) und vermeidet somit neue zusätzliche Leitungsanlagen.

strommast-rheinau-leimen

Meilensteine

Bedarfsplanung

Die Leitungsverbindung zwischen Rheinau und Leimen stammt ursprünglich aus den 1930er Jahren. Nach über 80jähriger Betriebszeit müssen alle Masten älteren Baujahres altersbedingt getauscht werden. Um auch zukünftig eine ausreichende und sichere Stromversorgung gewährleisten zu können werden auf dem gesamten Abschnitt die bestehenden Leiterseile gegen neue Seile mit einem etwas größeren Seilquerschnitt und damit zukünftig mit der Möglichkeit einer größeren Stromübertragungsfähigkeit getauscht. Auf Teilabschnitten werden die zum Blitzschutz benötigten Erdseile altersbedingt getauscht. Zusätzlich wird zur netzinternen Datenkommunikation wird ein Seil mit Lichtwellenleitern auf dem gesamten Abschnitt hinzugefügt.

Bürgerinformation

Bevor die Sanierung auf der bestehenden Leitungstrasse im Rahmen eines Planfeststellungsverfahrens umgesetzt werden kann bedarf es einer Abstimmung mit der zuständigen Genehmigungsbehörde. Bereits in dieser frühen Phase werden durch Netze BW die gewählten Volksvertreter, Behörden, Träger öffentlicher Belange sowie die Öffentlichkeit über das Vorhaben bis Ende Juli 2016 informiert. Die in diesem Zeitraum zusammen getragenen Hinweise und Anregungen werden anschließend ausgewertet und die Ergebnisse kommuniziert.

Scoping

Bevor ein Antrag auf Durchführung eines Planfeststellungsverfahrens gestellt werden kann, bedarf es eines Scoping-Termins, welcher von der verfahrensführenden Behörde durchgeführt wird. Verfahrensführende Behörde für dieses Vorhaben ist das Regierungspräsidium Karlsruhe. Im Scoping-Termin werden, unter Beteiligung der Träger öffentlicher Belange und Fachbehörden, der Gegenstand sowie der Umfang und Inhalt der zu erstellenden Antragsunterlagen formal festgelegt.

Der Scoping-Termin steht derzeit noch nicht fest.

Planfeststellungsverfahren

Im Planfeststellungsverfahren werden Stellungnahmen und Einwendungen zum Projekt geprüft und abgewogen. Gegebenenfalls ist ein Erörterungstermin durchzuführen.

Planfeststellungsbeschluss

Am Ende des Planfeststellungsverfahrens steht ein Planfeststellungsbeschluss, welcher u.a. eine konkrete Ausführung festlegt.

Bau

Der Bau wird gemäß dem Planfeststellungsbeschluss umgesetzt. Die Bauzeit beträgt voraussichtlich 9 Monate. Durch witterungsbedingte Unterbrechungen oder Bauzeitenbeschränkungen kann sich diese ggf. verlängern.

Inbetriebnahme

Als abschließender Meilenstein erfolgt die Inbetriebnahme.

Rückblick und aktueller Stand

Im Rahmen der frühen Bürgerinformation wurde die Erneuerungsmaßnahme bereits seit Februar 2016 bei den betroffenen Kommunen, öffentlichen Bezirksbeiratssitzungen und durch eine überregionale Pressemitteilung vorgestellt und erläutert. Interessierte Bürger können zudem über das Projektpostfach (siehe Kontaktformular rechts) direkt Hinweise und Anregungen zu dem Projekt an uns senden. Diese werden bis Juli 2016 gesammelt und mit der zuständigen Genehmigungsbehörde ausgewertet. Anschließend werden die Ergebnisse kommuniziert.

Voraussichtlich in der zweiten Jahreshälfte 2016 sollen die Unterlagen für das Genehmigungsverfahren beim Regierungspräsidium Karlsruhe eingereicht werden. Die Umsetzung könnte dann in 2017 starten.

Haben Sie weitere Fragen?

Antworten zu den häufigsten Fragen finden Sie in unserem FAQ-Bereich.

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