Unser Netz

Netzverstärkung der bestehenden 110-kV-Leitung zwischen Rotensohl und Wechingen

Hier haben wir für Sie alle wichtigen Informationen, Pläne und Dokumente zusammengestellt, um Sie umfassend über unser Netzverstärkungsvorhaben zwischen den Umspannwerken Rotensohl und Wechingen zu informieren.

Wir kümmern uns drum

Ihr Ansprechpartner:

  • Andreas Schick
  • Genehmigungsmanagement
  • Schelmenwasenstraße 15
  • 70567 Stuttgart

Kurz & Knapp

Kurzvorstellung unseres geplanten Vorhabens im Bestandsnetz

Den Zielen der Landesregierung folgend, soll der Anteil der erneuerbaren Energien in Baden-Württemberg weiter steigen. Auch im Bereich um den Leitungsverlauf zwischen dem Landkreis Heidenheim und dem Donau-Ries-Kreis wird in den kommenden Jahren ein massiver Ausbau an erneuerbaren Erzeugungsanlagen durch Photovoltaik und Windkraft erwartet. Bereits heute sind die Übertragungskapazitäten in dem betroffenen Hochspannungsnetz am Rand der Leistungsfähigkeit.

Um das Verteilnetz auch in Zukunft gemäß § 12 Erneuerbare-Energien-Gesetz sicher und zuverlässig betreiben zu können und weitere Einspeisungen zu gewährleisten, plant die Netze BW GmbH das bestehende Hochspannungsnetz zwischen dem Umspannwerk Rotensohl in Heidenheim und dem Mast 81 in Reimlingen auszubauen. Hierbei sind ein teilweiser Ersatzneubau der bestehenden Masten sowie eine Kapazitätserhöhung der bestehenden Stromkreise vorgesehen.

Strommast mit Bank

Meilensteine

Bedarfsplanung

Durch den Ausbau der regenerativen Erzeugungsanlagen (vornehmlich durch Photovoltaik-, Windenergie- und Biogasanlagen) entstehen vor dem Hintergrund der Energiewende neue Herausforderungen für das Verteilnetz und bringen es an den Rand seiner Leistungsfähigkeit. Bundes- und Landesregierung haben das Ziel vorgegeben den Anteil an erneuerbaren Energien im Bund und in Baden-Württemberg weiter zu steigern. Vor allem durch den Ausbau von Photovoltaik und Windenergie wird im Ostalbkreis und den angrenzenden Landkreisen zeitnah ein massiver Ausbau an erneuerbaren Energien erwartet. Doch bereits heute wird zeitweise deutlich mehr Energie aus regenerativen Energieerzeugungsanlagen in der Verteilnetz eingespeist als vor Ort verbraucht wird. Dies erfordert den Ausbau der Verteilnetze, damit der überschüssige Strom von der 110 kV Hochspannungsebene in die 380 kV Übertragungsnetzebene überführt werden kann.

Bürgerinformation

Bevor die Netzverstärkung auf einer bestehenden Leitungstrasse im Rahmen eines Planfeststellungsverfahrens umgesetzt werden kann bedarf es einer Abstimmung mit der zuständigen Genehmigungsbehörde. Bereits in dieser frühen Phase werden durch Netze BW die gewählten Volksvertreter, Behörden, Träger öffentlicher Belange sowie die Öffentlichkeit über das Vorhaben bis Ende 2016 informiert. Die in diesem Zeitraum zusammen getragenen Hinweise und Anregungen werden anschließend ausgewertet und die Ergebnisse kommuniziert.

Scoping

Bevor ein Antrag auf Durchführung eines Planfeststellungsverfahrens gestellt werden kann, bedarf es eines Scoping-Termins, welcher von der verfahrensführenden Behörde durchgeführt wird. Verfahrensführende Behörde für dieses Vorhaben sind die Regierungspräsidien in Stuttgart und Schwaben. Im Scoping-Termin werden, unter Beteiligung der Träger öffentlicher Belange und Fachbehörden, der Gegenstand sowie der Umfang und Inhalt der zu erstellenden Antragsunterlagen formal festgelegt. Der Scoping-Termin steht derzeit noch nicht fest.

Planfeststellungsverfahren

Im Planfeststellungsverfahren werden innerhalb des bestehenden Trassenkorridors Stellungnahmen und Einwendungen zum Projekt geprüft und abgewogen. Gegebenenfalls ist ein Erörterungstermin durchzuführen.

Planfeststellungsbeschluss

Am Ende des Planfeststellungsverfahrens steht ein Planfeststellungsbeschluss, welcher u.a. eine konkrete Ausführung festlegt.

Bau

Der Bau wird gemäß dem Planfeststellungsbeschluss umgesetzt.

Inbetriebnahme

Als abschließender Meilenstein erfolgt die Inbetriebnahme.

Geplante Maßnahme

Die Planung der Netze BW sieht vor, die bestehende 110 kV Hochspannungsleitung standortgleich ab dem Umspannwerk Rotensohl in Heidenheim bis nach Reimlingen komplett gegen eine neue Anlage auszutauschen. Dadurch wird der Bau einer zusätzlichen Leitung vermieden. Die künftige Leitungsanlage wird auch weiterhin zwei Stromkreise tragen. Zur Kapazitätserhöhung sollen die Leiterseile aber in einem so genannten Zweierbündel von Mast zu Mast geführt werden. Diese werden dann im Durchschnitt etwa dreieinhalb Meter höher ausfallen als die jetzigen Stahlgitterkonstruktionen.

Rückblick und aktueller Stand

Zur Vorbereitung des Verfahrens hat der Netzbetreiber die Phase der frühen Öffentlichkeitsbeteiligung eröffnet und die Kommunen, auf deren Gemarkung die Leitung verläuft informiert. Diese sind: Heidenheim, Neresheim, Ederheim, Nördlingen und Reimlingen. Der aktuelle Zeitplan sieht vor, dass die Unterlagen für das Genehmigungsverfahren erst im Laufe des kommenden Jahr bei den Regierungspräsidien Stuttgart und Schwaben eingereicht werden. Somit ist mit einer Genehmigung und Umsetzung des Vorhabens frühestens ab 2018 zu rechnen.

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