Digitale Stromzähler

Stromspartipps

Sie möchten nicht nur Strom sparen, sondern gleichzeitig Ihren Geldbeutel schonen?

Mithilfe eines intelligenten Messsystems, auch Smart Meter genannt, haben Sie die Möglichkeit, jederzeit den eigenen Stromverbrauch im Blick zu behalten. Das Online-Kundenportal der Netze BW zeigt Ihnen, wie viel Strom Sie gebraucht haben. Dabei können Sie die Werte beliebig anzeigen lassen: als Jahreswert, als Monatswert, als Wochenwert, als Tageswert und sogar auf die Viertelstunde genau. Bei genauerer Betrachtung werden Sie feststellen, ob die monatliche Abschlagszahlung an Ihren Stromanbieter mit der tatsächlich verbrauchten Strommenge übereinstimmt. Das zu erkennen ist schon ein erster Schritt zum Energiesparen. Ein paar Tipps haben wir hier für Sie zusammengestellt.

Backofen vorheizen nicht nötig

Beim Kochen und Backen gibt es einiges an Einsparpotenzial: Die meisten Gerichte können ohne Vorheizen im Backofen zubereitet werden. Auch beliebt bei Energiesparern: Die verbleibende Restwärme nutzen. Diese reicht häufig zum Fertiggaren oder -backen aus. Bei Backzeiten über 40 Minuten kann der Ofen in der Regel schon zehn Minuten früher ausgeschaltet werden.

Wasser aufkochen mit Deckel auf dem Topf

Selbstverständlich, aber immer wieder falsch gemacht: Achten Sie darauf, dass die Topfgröße zur Herdplatte passt. Hier geht viel Energie verloren, wenn man für kleine Töpfe oder Pfannen zu große Herdplatten im Einsatz hat. Mit dem passenden Deckel erfolgt das Garen nicht nur schneller, sondern benötigt auch deutlich weniger Energie.

Stromsparen beim Waschen

Hängen Sie die Wäsche zum Trocknen stets auf. Ein Wäschetrockner ist unnötiger Energiefresser und in den meisten Fällen nicht erforderlich, um die Wäsche zu trocknen. Bei der Benutzung der Waschmaschinen darauf achten: Lieber einmal voll beladen als zweimal nur zur Hälfte.

Eco-Modus bei Spülmaschine und Waschmaschine nutzen

Wenn Ihre Haushaltsgeräte Öko-Programme, oft auch als „Eco“ bezeichnet, anbieten, sollten Sie diese nutzen. Der Vorteil: Es werden Strom und Wasser gespart. Das macht sich auf Dauer auch zugunsten geringerer Kosten bemerkbar.

Steckerleisten ausschalten

Wussten Sie, dass vermeintlich ausgeschaltete Geräte in Ihrem Haushalt für durchschnittlich zehn Prozent Ihres Stromverbrauchs verantwortlich sind? Der oft beliebte Stand-by-Modus ist zwar komfortabel, aber verbraucht auf Dauer gesehen Strommengen, die sich auf der Rechnung bemerkbar machen. Das lässt sich durch den Einsatz von Steckerleisten mit Ausschaltknopf ganz einfach vermeiden.

Verwenden Sie LED- und Energiesparlampen

Glühlampen sind wahre Stromfresser. Sie verbrauchen im Schnitt 90 Prozent mehr Strom als die vergleichbaren LED- oder Energiesparlampen. Inzwischen gibt es diese in etlichen Formen und Lichtfarben. Zudem haben diese eine deutlich längere Lebensdauer und sind damit unterm Strich günstiger.

Ladekabel aus der Steckdose ziehen

Smartphone geladen? Sie werden feststellen, dass das Ladekabel in der Steckdose warm geworden ist: Wärme entsteht aus der Energieumwandlung und geht verloren. Sobald also der Akku vollgeladen ist, gehört auch das Ladekabel aus der Steckdose raus.

Ökostrom ist nicht teurer als konventioneller Strommix

Vergleichen Sie regelmäßig zwischen den Strom-Anbietern. Sie werden feststellen: Ökostrom-Tarife sind nicht teurer als konventioneller Strommix. Durch die Nutzung von Ökostrom unterstützen Sie die Energiewende in Deutschland.

Den Stromverbrauch wie die Westentasche kennen

Das spart zwar nicht direkt Strom, jedoch kann es eine Motivation zum Stromsparen sein. Somit können Stromfresser identifiziert und damit eliminiert werden. So kann man fast schon spielerisch seinen Stromverbrauch reduzieren. Das intelligente Messsystem ist dabei ein toller Helfer!

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