Die Strom- und Gasversorgung ist sicher

Wir alle verfolgen mit Sorge die Entwicklung bei der Ausbreitung des Corona-Virus. Bei der Netze BW nehmen wir unsere Verantwortung als Betreiberin von Strom- und Gasnetzen in Baden-Württemberg sehr ernst.

Deshalb haben wir frühzeitig personelle und technische Maßnahmen getroffen, dieser Verantwortung auch in der aktuellen Situation gerecht zu werden. Zum jetzigen Zeitpunkt gibt es durch die Pandemie keinerlei Einschränkungen bei der Versorgung mit Strom und Gas. Über 1.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Leitstellen, den Regional- und Bezirkszentren und den regionalen Entstördiensten sind dafür in unserem gesamten Netzgebiet für Sie im Einsatz.

Wir kümmern uns drum – versprochen!

09. Dezember 2019

Elektropioniere unterwegs auf Tamms Straßen

Alltagstauglichkeit von E-Mobilität in Mehrfamilienhäusern: Die Netze BW stellt 45 Haushalten einer Wohnanlage Elektroautos zur Verfügung

Tamm. „Elektropionier am Steuer“ – mit dieser Aufschrift versehene Autos sind jetzt vermehrt in Tamm zu sehen. Am vergangenen Samstag hat die Netze BW GmbH insgesamt 45 VW eGolf und BMW i3 an Bewohner der Tammer Wohnanlage Pura Vida in der Brächterstraße übergeben. Der Gebrauch der E-Autos wird in den kommenden Monaten Teil ihres Alltags sein. Der Auftrag lautet: Das Stromnetz stressen! Denn das muss auch im Zuge der Mobilitätswende und dem damit verbundenen Hochlauf der Elektromobilität stabil bleiben. In Praxistests – sogenannten Netzlaboren – will die Netze BW herausfinden, wie die Integration von Elektromobilität in eine bestehende Netzinfrastruktur am besten gelingen kann. Nach einem inzwischen abgeschlossenen Test in Ostfildern mit Einfamilienhäusern weitet die Netze BW ihre Erfahrungen im kommenden Jahr in Tamm mit dem Projekt „E-Mobility-Carré“ auf Mehrfamilienhäuser aus.

In den vergangenen Wochen hat die EnBW-Tochter die Pura Vida-Tiefgarage bereits mit einer Ladeinfrastruktur ausgestattet. „Wir erproben im E-Mobility-Carré ein intelligentes Lademanagement, das zur Vermeidung einer Überlastung des Netzes in den Ladevorgang eingreifen kann“, erklärt Projektleiter Ralph Holder. Das Unternehmen hat sich die Entwicklung von kundenfreundlichen Anschlüssen zum Ziel gesetzt. Dafür gilt es zunächst Kundenverhalten und –akzeptanz zu beobachten. Also, wie viel Autos zu welchen Zeiten laden. Daraus lässt sich ableiten, welche Anschlussleistung tatsächlich benötigt wird. Außerdem werden die für Mehrfamilienhäuser geltenden rechtlichen Rahmenbedingungen genau betrachtet.

Bevor das Projekt richtig startet, wolle die Netze BW aber noch ein wenig Zeit verstreichen lassen, so Holder: „Die Projektteilnehmer sollen jetzt erstmal in Ruhe alles ausprobieren, sich an das neue Auto und das Laden gewöhnen.“

Die Teilnehmer sind bereits sehr gespannt auf die Erfahrungen, die sie mit ihrem neuen E-Auto machen werden. Hans-Peter Willmann, Beirat der Eigentümergemeinschaft, freut sich: „Wir sind stolz, im ‚Auto-Land‘ Baden-Württemberg als E-Mobilitäts-Pioniere an diesem Projekt teilnehmen zu können und damit einen Beitrag zur Zukunft der E-Mobilität zu leisten.“

Voraussichtlich Ende Februar soll dann der offizielle Startschuss für das Tammer E-Mobility-Carré fallen.

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