15. November 2022

Netze BW erneuert Stromnetz in Horb am Neckar

Verlegung neuer Erdkabel in Untertalheim

Horb am Neckar. Die Netze BW GmbH investiert über 220.000 Euro und erneuert das Stromnetz in Horb-Untertalheim. Als Ersatz für die in die Jahre gekommene Mittelspannungs-Freileitung an der Steinach verlegt der Netzbetreiber neue, leistungsstärkere Erdkabel. Auf einem Teil der Trasse werden auch neue Niederspanungskabel mit in den Grabe gelegt und weitere Gebäude an das Erdkabelnetz angeschlossen. Mit dieser Maßnahme rüstet der Netzbetreiber das Stromnetz für die Bedarfe der Zukunft. Das dient der Versorgungssicherheit vor Ort.

Die Tiefbauarbeiten beginnen am Montag, 21. November. Dabei wird zunächst die Steinach mit dem Spülbohrverfahren unterquert, vom Kabelendmast im Turnhallenweg, an dem die Freileitung in Erdkabel übergeht, bis zum Steinachweg. Das spart Zeit und schont die Landschaft. Danach führt die Verlegestrecke weiter entlang des Steinachwegs bis zur Umspannstation ‚Hochdorfer Straße‘. Dort stellt der Netzbetreiber eine neue Kompaktstation auf, die die Funktion der bisherigen Station übernimmt. Die Turmstation bleibt jedoch vorerst bestehen, da sie für das Niederspannungs-Freileitungsnetz noch benötigt wird.

Baubedingt kann es im Steinachweg zu Behinderungen kommen. Die Netze BW bittet Anwohner*innen und Verkehrsteilnehmer*innen um Verständnis für mögliche Beeinträchtigungen. Wenn alles planmäßig verläuft und das Wetter mitspielt, kann die Maßnahme noch vor Weihnachten abgeschlossen werden. Sobald die neuen Erdkabel in Betrieb sind, können dann auch die nicht mehr benötigten Freileitungen abgebaut werden.

Spülbohrverfahren

Mit einem kleinen Bohrkopf (Durchmesser zirka 15 Zentimeter) wird zuerst ein Pilotloch auf der einen Seite der zu unterquerenden Fläche gebohrt. Dieser ist mit Sensoren versehen und gräbt sich ferngesteuert auf der Strecke, auf der später die Rohre verlaufen sollen, durch den Boden. Mit Hilfe eines elektromagnetischen Ortungssystems überprüft der Bohrmeister Richtung und Tiefe des Verlaufs. Das beim Bohren gelöste Erdreich wird per Wasserdruck herausgespült. Dem Wasser ist umweltverträgliches Bentonit, ein feines mineralisches Lehmpulver, beigemischt. Dadurch dient es gleichzeitig als so genannte Stützflüssigkeit, welche die Wände des Bohrkanals stabilisiert. Am Zielpunkt angekommen, wird der Bohrkopf durch einen größeren Aufweitkopf ausgetauscht. Mit ihm wird die Bohrung im Rückwärtsgang erweitert. Falls nötig wird dieser Vorgang mit immer größeren Aufweitköpfen so oft wiederholt, bis der Bohrkanal das erforderliche Maß erreicht hat. Mit dem letzten Durchgang werden Leerrohre aus Kunststoff eingezogen, durch die abschließend die neuen Erdkabel durchgeführt werden.

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