16. September 2022

Netze BW baut Breitbandnetz in Meßkirch aus

Offizieller Spatenstich zum Start der Ausbaumaßnahme

Meßkirch. Die BLS Breitbandversorgungsgesellschaft Landkreis Sigmaringen mbH hat auch für den Breitbandausbau in Meßkirch die Netze BW GmbH als Generalübernehmer beauftragt. Nachdem die vorausgegangenen Planungen abgeschlossen sind, kann nun der Aufbau des Breitbandnetzes erfolgen. Bürgermeister Arne Zwick ist froh, dass es nun endlich losgeht und lud alle Projektbeteiligten ein, mit einem symbolischen Spatenstich den offiziellen Start der Baumaßnahmen zu begehen. „In Meßkirch gibt es noch einige weiße Flecken. Hier wird es Zeit, dass der Zugang zu schnellem Internet kommt. Eine gute Breitbandinfrastruktur ist heutzutage unabdingbar und erhöht die Attraktivität einer Kommune, nicht nur für Gewerbetreibende, sondern auch für Privathaushalte“, berichtet er. „Das ist ein wichtiger Baustein der Daseinsvorsorge.“

Auch BLS-Geschäftsführer Andreas Gräfe ist begeistert: „Wir kümmern uns mit Nachdruck um den flächendeckenden Ausbau des Breitbandnetzes im Landkreis, deshalb begrüße ich es ausdrücklich, dass mit Meßkirch eine weitere Stadt ein modernes und leistungsfähiges Glasfasernetz erhält. So tragen wir wesentlich zur digitalen Entwicklung der Region bei, steigern die Lebensqualität unserer Bevölkerung und die Wettbewerbsfähigkeit unserer Industrie.“

Projektträger dieses Breitbandausbaus ist die PricewaterhouseCoopers GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft in Zusammenarbeit mit VDI/VDE Innovation + Technik GmbH und TÜV Rheinland Consulting GmbH, im Auftrag des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr (BMDV) als auch das Land Baden-Württemberg in Instanz des Ministeriums für Inneres, Digitalisierung und Kommunen. In Meßkirch beträgt die Projektförderung durch den Bund 3.683.357,00 Euro und die Landesförderung 2.938.685,60 Euro.

Auf einer Trasse von etwa elf Kilometern verlegt die Netze BW Leerrohrverbände in den Ortsteilen Kirchenösch, Im Buhlen, Schnerkingen, in der Altstadt und im Bereich des Stadions und bläst anschließend dort die Glasfaserkabel ein. Zum Aufbau der sogenannten passiven Breitband-Infrastruktur gehören auch 20 Netzverteilerstationen und zwei Technikzentralen. Entlang der Verlegestrecke können ungefähr 800 Hausanschlüsse realisiert werden. Die möglichen Anschlussnehmer werden von der Stadt Meßkirch entsprechend informiert. Neben der Verlegung der sogenannten passiven Infrastruktur und der vorausgegangenen Planung und Projektierung übernimmt die Netze BW als Generalübernehmer auch das gesamte Hausanschlussmanagement und die Dokumentation.

„Der Bedarf an Zugang zu schnellem Internet wird immer größer und die Umsetzung immer komplexer“, erklärt Stefan Kempf, Leiter Kommunale Beziehungen des Regionalzentrums Heuberg-Bodensee der Netze BW. „Deshalb sind wir stolz, als erfahrender Partner Landkreise und die Kommunen zu unterstützen und einen schnellen und zeitgerechten Zugang zum Breitbandnetz zu ermöglichen.“ Karlheinz Stroppel, Leiter Breitbandinfrastruktur Heuberg-Bodensee der Netze BW, ergänzt dazu: „Unsere Auftraggeber profitieren von unserem Generalübernehmer-Modell. Als Ansprechpartner für alle Gewerke innerhalb des komplexen Projektes bieten wir einen festen Zeit- und Kostenrahmen. Zudem sind wir bestrebt, dass sich die Behinderungen durch die Baumaßnahmen auf das notwendige Maß reduzieren.“

Die Netze BW rechnet insgesamt mit einer Bauzeit von etwa zwei Jahren. Sobald dann das Glasfasernetz fertiggestellt ist, wird es an den zuständigen Netzbetreiber übergeben. Für Meßkirch wird die NetCom BW das Glasfasernetz in Betrieb nehmen und der Bevölkerung dann entsprechende Angebote zukommen lassen.

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