29. November 2019

Haushalte übermitteln ihren Stromverbrauch online - Netze BW bedankt sich mit Spende des eingesparten Portos

Die Netze BW ruft seit dem vergangenen Jahr dazu auf, ihr den Stand des Stromzählers nicht mehr per Post, sondern mittels elektronischer Medien mitzuteilen. Als Anreiz verspricht der Netzbetreiber, das dadurch eingesparte Porto einer gemeinnützigen Einrichtung vor Ort zu spenden. Das Versprechen wird nun eingelöst.

Sinsheim. Etwas aus der Portokasse bezahlen – von dieser normalerweise eher negativ gemeinten Redewendung kann es durchaus auch eine positive Variante geben. Wie im Falle der Netze BW-Aktion „Zählerstand online erfassen“, bei der in Sinsheim 3379,95 Euro zusammenkamen. Der Betrag kommt drei Einrichtungen zugute, bei deren wohlüberlegten Auswahl Oberbürgermeister Jörg Albrecht beratend zur Seite stand. Die Wahl fiel auf die Verkehrswacht Sinsheim, der Verein Brücke und der Kinderhilfefonds Kraichgau. Jochen Bach (Geschäftsführer Kinderhilfefonds Kraichgau), Maite Wingberg (Caritas / Kinderhilfefonds Kraichgau), Carlo Geiger (2. Vorsitzender Brücke e.V. Sinsheim) und Martin Kölblin (Geschäftsführer Verkehrswacht Kraichgau e.V) nahmen heute in Anwesenheit von Oberbürgermeister Jörg Albrecht den Spendenscheck entgegen. „Wir freuen uns über jeden zusätzlichen Euro, der uns und unsere Arbeit unterstützt“, bedankten sich die Spendenempfänger bei allen Haushalten, die ihren Zählerstand online mitgeteilt und somit zur Spende beigetragen hatten.

„Die Verkehrswacht Sinsheim, der Verein Brücke e.V. und der Kinderhilfsfonds Kraichgau sind wichtige Stützen unserer Gesellschaft. Ich freue mich über jede Unterstützung, die diese Organisationen für ihre wertvolle Arbeit erhalten“, so Oberbürgermeister Jörg Albrecht. „Unser Ziel ist es, mehr und mehr von der postalischen Datenübermittlung abzurücken“, erklärt Dr. Stefan Rogat, Leiter Regulierungsmanagement und Netzwirtschaft von der Netze BW. „Darum bieten wir verschiedene zeitgemäße Wege an, um die Angaben ohne große Umstände durchgeben zu können.“ Dadurch sparen die Kunden Zeit und die Netze BW optimiert die Qualität ihrer Datenerfassung. Und obendrein wird ein Beitrag zum Umweltschutz geleistet. Denn der Verzicht auf die bislang übliche Ablesekarte bedeutet auch, dass sich dadurch das Papier und der Transport per Post erübrigt. „Wenn immer mehr der Netze BW-Kunden auf die Zählerkarte verzichten, kann also jede Menge CO2 und Energie eingespart werden. Und da uns die Umwelt am Herzen liegt, haben wir unsere Aktion als kleine Zusatzmotivation ins Leben gerufen“, so Willi Parstorfer, Regionalmanager von der Netze BW. Für jeden Zählerstand, der pro Kommune online erfasst wird, geht das Rückporto an eine dort tätige gemeinnützige Organisation. Zur Verwendung des Betrags kann die Kommune Vorschläge machen. Die Aktion wird in diesem Jahr fortgeführt.

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