22. April 2021

Schnelles Internet für Schopfloch

Spatenstich für Anbindung der Teilorte Ober- und Unteriflingen an das Breitbandnetz im Landkreis Freudenstadt

Schopfloch. Donnerstag, 22. April gaben Bürgermeister Klaas Klaassen und seine Breitbandbeauftragte Carina Eberhardt zusammen mit dem Breitbandkoordinator des Landkreises Freudenstadt Marco Stadelmaier und dem Projektleiter der Netze BW Elmar J. Quere den Startschuss für das Breitband-Ausbauprojekt. Dabei sollen die Schopflocher Teilorte Ober- und Unteriflingen an das schnelle Internet des Landkreises angebunden werden.

„In Zeiten des Homeoffices und des Homeschoolings ist ein schnelles Internet zu Hause unverzichtbar“, betonte Bürgermeister Klaas Klassen und freut sich, dass der Ausbau in seiner Gemeinde voran geht. Ermöglicht wird dies durch Backbone-Ausbau – einer flächendeckenden „Datenautobahn“, die durch den gesamten Landkreis führt. „Damit können wir Internet auch noch in die letzten vorhandenen ‚weißen Flecken‘ im Landkreis bringen“, so Marco Stadelmaier, der den Breitband-Ausbau im Freudenstädter Landkreis koordiniert. Bisher sind knapp 80 Kilometer Leerrohr-Infrastruktur für das landkreisweite Glasfaser-Netz erstellt. Schrittweise folgt nun der innerörtliche Trassen-Ausbau.

50 Eigentümer auf der knapp drei Kilometer langen Trasse – rund 62 Prozent - haben sich bereits für einen Anschluss an das schnelle Internet entschieden. „Solange die Arbeiten vor dem eigenen Haus noch nicht abgeschlossen sind, können sich auch Kurzentschlossene noch für einen Anschluss anmelden“, teilte der Netze BW Projektleiter Elmar J. Quere mit. Insgesamt verlegt die Netze BW 13 Kilometer Leerrohr, in das sie anschließend 19 Kilometer Glasfaser-Kabel einzieht. Bis Ende Oktober will sie die Baumaßnahmen abschließen.

Netze BW nutzt Bauarbeiten und investiert 400.000 Euro ins Stromnetz

Im Zuge der Tiefbauarbeiten ertüchtigt die Netze BW auch das Stromnetz in der Gemeinde. Sie verlegt neue Mittel- und Niederspannungskabel und schließt die Haushalte an das Kabelnetz an. Wenn alle Anwohner ihre Häuser intern auf die neuen Anschlüsse umgestellt haben, können die Freileitungen zu einem späteren Zeitpunkt zurückgebaut werden. Rund 400.000 Euro investiert die Netze BW in das Stromnetz und in die Versorgungssicherheit vor Ort.

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