Unser Netz

Netzverstärkung der bestehenden 110-kV-Leitungsanlagen zwischen Herbertingen und Haisterkirch

Hier haben wir für Sie alle wichtigen Informationen, Pläne und Dokumente zusammengestellt, um Sie umfassend über unser Netzverstärkungsvorhaben zwischen den Umspannwerken Herbertingen, Saulgau, Otterswang und Haisterkirch zu informieren.

Kurz & Knapp

Kurzvorstellung unseres geplanten Vorhabens im Bestandsnetz

Den Zielen der Landesregierung folgend, soll der Anteil der erneuerbaren Energien in Baden-Württemberg weiter steigen. Auch in den Landkreisen Sigmaringen, Ravensburg und Biberach in Oberschwaben wird in den kommenden Jahren ein Ausbau an erneuerbaren Erzeugungsanlagen durch Photovoltaik und Windkraft erwartet. Bereits heute sind die Übertragungskapazitäten in dem betroffenen Hochspannungsnetz am Rand der Leistungsfähigkeit.

Um das Verteilnetz auch in Zukunft gemäß § 12 Erneuerbare-Energien-Gesetz sicher und zuverlässig betreiben zu können und weitere Einspeisungen zu gewährleisten, plant die Netze BW, das bestehende Hochspannungsnetz zwischen den Umspannwerken Herbertingen, Saulgau, Otterswang und Haisterkirch auszubauen.

Strommast Herbertingen-Haisterkirch

Meilensteine

Bedarfsplanung

Der stetige Ausbau erneuerbarer Energieanlagen führt zu einer zunehmenden Auslastung des bestehenden 110-kV-Hochspannungsnetzes. Dies betrifft auch die bestehenden Leitungsanlagen zwischen den Umspannwerken Herbertingen, Saulgau, Otterswang und Haisterkirch. Netze BW ist grundsätzlich verpflichtet, ihr Netz dem Stand der Technik entsprechend zu optimieren, zu verstärken und auszubauen, um die Abnahme und Verteilung von Strom aus erneuerbaren Energien sicherzustellen. Demzufolge bedarf es einer Netzverstärkung der hier gegenständlichen 110-kV-Leitungsanlagen.

Frühe Öffentlichkeitsbeteiligung

Bereits vor Antragstellung wird in einem frühen Planungsstadium die Öffentlichkeit zum Vorhaben beteiligt. Die Information und Beteiligung der Öffentlichkeit erfolgte unter anderem über die Presse, die Projektwebsite, das Projektpostfach sowie verschiedene Vororttermine in den betroffenen Kommunen und wurde Mitte 2017 erfolgreich abgeschlossen.

Planfeststellungsverfahren Aktueller Stand

Um die geplante Maßnahme umzusetzen, bedarf es einer öffentlich-rechtlichen Genehmigung, der sogenannten Planfeststellung. Zuvor muss das notwendige Genehmigungsverfahren durchlaufen werden, das sogenannte Planfeststellungsverfahren. Mit Schreiben vom 20.09.2017 hat Netze BW ihren Antrag auf Eröffnung eines Planfeststellungsverfahrens beim Regierungspräsidium Tübingen eingereicht. Vom 20.11.2017 bis einschließlich 05.01.2018 liegen die Planunterlagen während der Dienststunden zur allgemeinen Einsicht in den betroffenen Gemeinden (Herbertingen, Bad Saulgau, Ebersbach-Musbach, Bad Schussenried, Aulendorf und Bad Waldsee) aus. Jeder kann bis spätestens zwei Wochen nach Ablauf der Auslegungsfrist – bis einschließlich 19.01.2018 – bei der jeweiligen Gemeinde oder dem Regierungspräsidium Tübingen (Referat 24, Konrad-Adenauer-Straße 20, 72072 Tübingen) Einwendungen gegen den Plan schriftlich oder zur Niederschrift erheben. Nähere Informationen zur förmlichen Beteiligung sowie den Planunterlagen finden Sie hier.

Planfeststellungsbeschluss

Mit einem Planfeststellungsbeschluss ist voraussichtlich Ende 2018 zu rechnen.

Bau

Der Bau wird gemäß dem Planfeststellungsbeschluss umgesetzt.

Inbetriebnahme

Als abschließender Meilenstein erfolgt die Inbetriebnahme.

Geplante Maßnahme

Vorgesehen ist, zwischen Herbertingen und Otterswang auf den bestehenden Masten zusätzliche Leiterseile für einen weiteren Stromkreis aufzulegen und das bestehende Erdseil gegen ein technisch aktuelles Seil mit moderner Möglichkeit der Datenkommunikation (Lichtwellenleiter) zu tauschen. Im Zuge dessen werden die bestehenden Masten saniert, d.h. Teile der Masten werden getauscht und an diversen Masten die Fundamente verstärkt. Zudem werden zwischen Otterswang und Haisterkirch zwei Masterhöhungen umgesetzt, um den bestehenden Stromkreis vollumfänglich nutzen zu können. Im Zuge dessen werden auf diesem Teilstück auch einige Isolatoren gegen moderne getauscht. Einhergehend mit einer höheren Stromtragfähigkeit wird das Netz fit für die Zukunft gemacht. Netze BW folgt mit dieser Verstärkungsmaßnahme dem sogenannten NOVA-Prinzip (Netz-Optimierung vor Verstärkung vor Ausbau) und vermeidet somit neue zusätzliche Leitungsanlagen.

Rückblick und aktueller Stand

Nach Durchführung und Abschluss der frühen Öffentlichkeitsbeteiligung Mitte 2017 hat Netze BW mit Schreiben vom 20.09.2017 einen Antrag auf Eröffnung des Planfeststellungsverfahrens beim zuständigen Regierungspräsidium Tübingen eingereicht.

Vom 20.11.2017 bis einschließlich 05.01.2018 liegen die Planunterlagen während der Dienststunden zur allgemeinen Einsicht in den betroffenen Gemeinden (Herbertingen, Bad Saulgau, Ebersbach-Musbach, Bad Schussenried, Aulendorf und Bad Waldsee) aus. Jeder kann bis spätestens zwei Wochen nach Ablauf der Auslegungsfrist – bis einschließlich 19.01.2018 – bei der jeweiligen Gemeinde oder dem Regierungspräsidium Tübingen (Referat 24, Konrad-Adenauer-Straße 20, 72072 Tübingen) Einwendungen gegen den Plan schriftlich oder zur Niederschrift erheben. Nähere Informationen zur förmlichen Beteiligung finden Sie hier. Mit einer Planfeststellung ist voraussichtlich Ende 2018 zu rechnen.

Donwloadcenter